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TBBT-Melissa Rauch macht Frauen Mut, die allein im Kreißsaal gebären

TBBT-Melissa Rauch macht Frauen Mut, die allein im Kreißsaal gebären

Geburtsbericht

The Big Bang Theory-Star Melissa Rauch ist heute zum zweiten Mal Mutter geworden. Für die US-amerikanische Zeitschrift Glamour schreibt sie auf, wie es für sie war ohne Ehemann im Kreißsaal zu sein und was sie allen schwangeren Frauen jetzt mit auf den Weg gibt.

Die große Dankbarkeit einer frisch gebackenen Mutter

Ich bin unglaublich dankbar und überglücklich, die Geburt unseres Sohnes, Brooks Rauch, zu verkünden, den wir soeben in der Welt und direkt in unseren Herzen willkommen geheißen haben. Seine Ankunft wurde nicht zuletzt durch die Helden an vorderster Front ermöglicht - die Krankenschwestern und Ärzte, die jeden Tag auftauchen, um dafür zu sorgen, dass das Leben unabhängig von den Umständen weitergeht.

Melissa Rauch, Instagram

Mit diesen emotionalen Worten verkündet die Schauspielerin heute die Geburt ihres zweiten Kindes. Melissa Rauch ist bereits Mutter einer kleinen zweijährigen Tochter namens  Sadie und schenkte jetzt ihrem kleinen Sohn Brooks das Leben. Über die ganz besonderen Umstände der Geburt, alleine ohne ihren Ehemann im Kreißsaal, verfasste sie einen ehrlichen und emotionalen Beitrag für das US-Magazin Glamour.

Auch Melissa Rauch musste allein in den Kreißsaal

Die 39-Jährige ist derart dankbar, weil sie ihren Sohn ohne Geburtsbegleitung und nur mit dem medizinischen Personal auf die Welt gebracht hat. So ging es ihr wie vielen Gebärenden aktuell, die entweder aufgrund der Corona-Hygienevorschriften keinen Partner oder eine Partnerin dabei haben dürfen oder es wegen der Kontaktbeschränkungen nicht möglich ist, Geburtsunterstützung von einem Familienmitglied oder Freunden zu bekommen. Melissas Mann musste bei der zweijährigen Tochter bleiben und die Familie und Freunde konnten aufgrund des Corona-Virus auch nicht kommen.

Sie schreibt, dass sie daher also nicht nur die Angst vor der Geburt generell überwinden musste, die für sie besonders war, da sie bereits vor ihrer Tochter eine Fehlgeburt hatte. Nun kam auch noch die Angst hinzu, wie es sein wird, während einer Pandemie in einem Krankenhaus zu gebären. Ihre humorvolle Antwort? Sie stopfte Desinfektionstücher in ihre Krankhaustasche, übte das Atmen durch die Maske und stellte sich vor für einen Marathon zu trainieren. Für ihren besonderen Humor lieben ihre Fans die quirlige Blondine.

Dieser Gedanke hat Melissa bei der Geburt geholfen

Melissa beschreibt in ihrem Beitrag, wie gut sie alle Frauen versteht, die sich nicht vorstellen können, die ganze Geburt allein durchzuziehen und deswegen große Ängste ausstehen. Ihr habe der Gedanke geholfen, dass sie bei dem Ganzen nie allein sei, denn ihr Sohn, den sie in sich trägt, sei ihr Geburtspartner gewesen. Das habe ihr geholfen, die Geburt so gut wie möglich durchzustehen.

Ich habe einen Partner. Derselbe, der seit neun Monaten meinen Herzschlag in mir hört. (...) Der Gedanke, dass dies unser erstes gemeinsames Abenteuer sein würde, hat mich getröstet. Also versuchte ich mein Bestes, mich daran festzuhalten, als ich mich von meinem Mann und meiner Tochter verabschiedete, und ging maskiert, etwas ungeschickt meine Taschen und den Geburtsball balancierend ins Krankenhaus (...)

Ihr Mann war zwar während der gesamten Geburt per FaceTime dabei, doch sehnte sie sich zwischendrin nach seiner körperlichen Nähe. Dennoch fühlte sie sich am Ende gerade deswegen sicher. Ihr Dank gilt zudem den medizinischen Fachkräften, die während der Geburt anwesend waren und ihr trotz der schwierigen Situation und besonderen Hygieneregeln gezeigt haben, dass sie alles mögliche tun werden, um die Mutter zu schützen und das Baby gesund zur Welt zu bringen.

Geburt in Bildern: So emotional kann Geburtsfotografie sein

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Melissas Rat an alle Gebärenden: Ihr seid nicht allein

Die Schauspielerin wendet sich an alle Gebärenden, da sie wisse, dass viele die gleichen Ängste und Sorgen hätten. Diesen möchte sie sagen, dass es vollkommen okay ist, sich derart zu sorgen und Wut zu empfinden, dass man das Pech hat, während einer Pandemiesituation ein Kind zur Welt bringen zu müssen. Man solle jedoch auch dankbar sein, dass man einem Wesen das Leben schenken darf und wissen, dass man stärker ist als man denkt. Ihre emotionalen Worte werden allen werdenden Mamas Mut machen, die vor ihnen liegende Geburt mit einer kompetenten Hebamme und Ärzteteam eventuell auch allein hinzukriegen.

Ihr seid nicht allein. Wir alle "Pandemamas", wie ich uns gerne nenne, stecken da gemeinsam drin. Wie ich mir selbst in Erinnerung gerufen habe, könnt ihr dies tun, ihr werdet dies tun, und ihr werdet dies mit der Grimmigkeit all der mächtigen Kriegerinnen vor euch tun, die in den unergründlichsten Zeiten Leben - und Hoffnung - in diese Welt gebracht haben.

Wunderbare Worte

Jede Schwangere, die aktuell Sorgen hat, ob sie während der Geburt ihren Geburtsbegleiter dabei haben darf, möchte ich Melissas Worte ans Herz legen. Es ist sicherlich gar nicht einfach, sich aktuell auf die Geburt vorzubereiten. Doch es hilft euch sicherlich, euer kleines Leben, dass ihr bald auf die Welt bringt, als Partner zu sehen. Das finde ich einen wundervollen Gedanken, der sicherlich viel Mut macht. Ihr seid definitiv nicht allein und euch wird kompetentes Fachpersonal begleiten und dafür sorgen, dass euch und eurem Baby möglichst nichts passiert. Ich wünsche jeder baldig Gebärenden alles Gute und viel Vertrauen in ihre eigene Kraft.

Bildquelle: Getty Images/Joe Scarnici
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