Michelle Hunziker: Kein Mutterschutz nach Geburt

Nur vier (!) Tage nach der Geburt ihrer zweiten Tochter Sole ist die Moderatorin Michelle Hunziker wieder zurück im Studio - und verzichtet damit freiwillig auf den Mutterschutz. Stehen Frauen durch solche "Vorbilder" zunehmend unter Druck, nach der Geburt immer schneller wieder funktionstüchtig zu sein? Ihre Meinung ist gefragt...

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Michelle Hunziker hebt den Begriff Working-Mom auf ein neues Niveau. Nur vier (!) Tage nach der Geburt ihrer zweiten Tochter Sole ist die Moderatorin wieder zurück im Studio um zu arbeiten. Von Müdigkeit oder Anstrengung ist im Gesicht der frisch gebackenen Mutter nichts zu sehen. Wie gewohnt präsentiert Hunziker ihr breites Moderatoren-Lächeln. Scheinbar geht es ihr also gut. Und natürlich ist es auch ihre eigene Entscheidung, wann sie wieder arbeiten möchte.
Dennoch: Hebammen empfehlen Mutter und Kind nach der Geburt mindestens sechs bis acht Wochen Ruhe. Zeit, um sich nach der anstrengenden Geburt zu erholen und die Bindung zum Baby aufzubauen. Und auch der gesetzliche Mutterschutz sieht ein achtwöchiges Arbeitsverbot für junge Mütter vor. Halten sich Arbeitgeber nicht an diese Regelung, machen sie sich strafbar.
Man kann nur mutmaßen, was Michelle dazu gedrängt hat, schon so früh wieder im Studio zu stehen. Im Promi-Land ticken die Uhren ja bekanntlich viel schneller. Aber auch fernab vom Startrubel stehen Frauen zunehmend unter Druck: Immer schneller sollen sie nach der Geburt wieder voll „funktionstüchtig“ sein - vor allem im Berufsleben. Und so werden die Pausen zwischen Geburt und Wiedereinstieg nachweislich immer kürzer.