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Junge Mutter dekoriert Weihnachtsbaum mit Erinnerungen an verlorene Babys

Junge Mutter dekoriert Weihnachtsbaum mit Erinnerungen an verlorene Babys

Sternenkinder

Sara Hamilton aus Massachusetts hat einen kleinen Sohn, der 24 Stunden am Tag Pflege benötigt. Die junge Mutter wünschte sich nichts sehnlicher als ein Geschwisterchen für Oscar, doch dieses Glück blieb ihr verwehrt. Ihre Geschichte ging auf Facebook viral, weil sie zeigte, wie sie diese Weihnachten ihrer vier verstorbenen Babys gedenkt.

Saras traurige Geschichte von vier Sternenkindern

Die 30-jährige Sara Hamilton und ihr Partner Reece kümmern sich aufopferungsvoll um den kleinen Oscar. Dieser kam vor zwei Jahren mit einer Reihe an Krankheiten zur Welt, so dass er weder stehen noch gehen kann. Er ist an ein Sauerstoffgerät angeschlossen und leidet an einer Darminsuffizienz, Epilepsie und vielem mehr. Doch bevor Sara Oscar in ihrem Leben begrüßen durfte, hatte sie bereits zwei Fehlgeburten: 2016 war sie das erste Mal schwanger und brachte Caleb tot zur Welt.

Dennoch gab sie den Wunsch einer Schwangerschaft nicht auf und war auch 2017 wieder guter Hoffnung. Doch sie erlitt mit ihrer Tochter Neveah-Gracie im August 2017 in der 14. Woche eine Fehlgeburt und danach eine weitere in der 10. Woche mit dem kleinen Teddy. Danach wurde endlich ihr Sohn Oscar geboren, der die Familie trotz all der Herausforderungen mit seiner Pflege unsagbar dankbar und glücklich machte.

Oscar sollte eigentlich in diesem Jahr ein weiteres Geschwisterchen bekommen, doch Sara hatte vor einigen Wochen wieder eine Fehlgeburt in der 10. Woche mit Baby Cubbie.

Sara Hamilton Sohn Oscar
Sara Hamilton mit ihrem Sohn Oscar (Jam Press)

Ihr mutiger Weg damit umzugehen

Um all diese enormen Verluste zu verarbeiten, hat sich Sara etwas ganz besonderes einfallen lassen. Sie dekoriert ihren Weihnachtsbaum dieses Jahr mit Erinnerungstücken an all ihre Babys, denen sie trotz des kurzen Lebens auch mit wenigen Wochen schon Namen gegeben hat.

Sie teilte das Foto mit den Erinnerungstücken auf Facebook und bekam wahnsinnig viel Zuspruch und Anteilnahme für ihre Geschichte, die allen Eltern einfach nur unter die Haut geht. An ihrem Baum hänge alte Stücke von Kleidung, Ultraschallbilder, kleine Stücke der Nabelschnur, kleine Fußabdrücke, Haare vom Baby oder kleine Dinge, die sie nach den Fehlgeburten bekommen hatten. Angefangen hatte Sara mit dieser Art des Weihnachtsbaumschmuckes schon im letzten Jahr, während ihr Sohn noch die Zeit im Krankenhaus verbringen musste.

Habe meinen Baum heute fertiggestellt, aber da vier meiner Babys im Himmel sind, habe ich beschlossen, einige Dinge aus ihren Erinnerungskisten zu meinem Baum hinzuzufügen, damit ich sie auch darin einschließen kann. Mein Baum ist wahrscheinlich nicht nach dem Geschmack vieler, aber ich liebe ihn und hoffe, dass ihr alle ein wundervolles Weihnachten habt

Sara Hamilton, The Sun
Sara Hamilton Weihnachtsbaum
Saras Weihnachtsbaum (Jam Press)

Abschied nehmen ist wichtig

Sara weiß, dass ihre Art des Gedenkens und Erinnerns sicherlich für manche skurril erscheinen muss. Doch es hilft ihr, mit der Trauer, der Wut und all den schmerzhaften Erfahrungen der Fehlgeburten umzugehen. Abschied nehmen ist unheimlich wichtig. Es ist nicht ausschlaggebend, wie man das tut, es ist nur wichtig, dass man einen Weg findet, seine Trauer zu verarbeiten. Jeder findet da die eigene Art und Weise.

Sara sammelte Erinnerungstücke an ihre Babys in einer Box. Doch weil sie diese nicht einfach nur darin liegen haben möchte, hat sie sich überlegt, diese jede Weihnachten an den Baum zu hängen, damit die Babys bei ihr sind. Auch wenn die Erinnerung dann im jeden Jahr am Jahresende schmerzlich ist, hilft es ihr, damit umzugehen. Sara und ihr Partner Reece gehen einen tapferen mutigen Weg und haben sich entschieden diesen Schmerz und ihre Erinnerungen öffentlich zu machen. So können sie anderen Eltern helfen und Wege der Trauer und Erinnerung zeigen.

Sternenkinder-Tattoos: Eine Erinnerung, die für immer bleibt

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Quelle: The Sun

Bildquelle: Getty Images/Gajus

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