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Model Emily Ratajkowski wird Mama: Darum spricht sie nicht über das Babygeschlecht

Kein Genderreveal

Model Emily Ratajkowski wird Mama: Darum spricht sie nicht über das Babygeschlecht

Endlich bestätigt sie die Gerüchte: Das 29-jährige Model ist schwanger von ihrem Ehemann Sebastian Bear-McClard. Ihre Schwangerschaft enthüllt sie in einem sehr intimen, ungewöhnlichen Video für die Vogue und verrät in einem Essay, warum sie entschieden hat, das Geschlecht des Babys nicht zu verraten.

Ungewöhnlich charmantes Schwangerschafts-Reveal-Video

Es gibt werdende Mamas, die es nicht abwarten können, alle Details ihrer Schwangerschaft mit der Öffentlichkeit zu teilen. Models, die von der Social-Media-Bilderwelt leben, überlegen sich dafür häufig ganz genau, wie sie und ob sie sich als werdende Mutter inszenieren. Emily Ratajkowski hat sich dafür mit Regisseurin und Autorin Lena Dunahm zusammengetan und ein kleines persönliches Video mit Alltagsaufnahmen gedreht. Es trägt den Titel "Who Will You Be?". Lena Dunaham, die selber leider unfruchtbar ist, nennt es das "Gegenteil einer Babyankündigung im People-Magazin".

Darin enthüllt sie auch ihren Babybauch, zeigt nackte Tatsachen und gibt intime Einblicke in ihren Alltag. Das schöne Video, das sie nicht nur über die Modezeitschrift Vogue veröffentlicht, sondern auch auf Instagram teilte, hat bereits über 9 Millionen Likes.

Warum sie das Babygeschlecht nicht verrät

Ungewöhnlich für ein Model ist das lange Essay, das Emily in der amerikanischen Ausgabe der Vogue über das Thema Gender Reveal schreibt. In den USA sind Gender Reveal Partys noch mehr Teil der Schwangerschaftswelt als bei uns. Viele Prominente kündigen das Geschlecht des Babys aufwendig inszeniert an und feiern eine große Party. Emily schreibt, dass sie sich entschieden hat, das Geschlecht ihres Babys nicht anzukündigen.

Denn sobald man dies tut, so Ratajkowski, würde jeder nur noch in Stereotypen vom Kind denken. Es herrschen sogar Gerüchte, das eigene Verhalten während der Schwangerschaft würde das Geschlecht des Babys beeinflussen bzw. den Umgang mit dem Säugling. Emily stellt in Frage, ob das "Geschlecht" wirklich schon feststeht und möchte ihr Kind nicht durch geschlechtliche Zuschreibungen einschränken.

Ich möchte ein Elternteil sein, der meinem Kind erlaubt, sich mir zu zeigen. Und doch ist mir klar, dass ich zwar hoffe, dass mein Kind seinen eigenen Platz in der Welt bestimmen kann, dass es aber, egal was passiert, mit den unleugbaren Zwängen und Konstruktionen des Geschlechts konfrontiert wird, bevor es sprechen oder, zum Teufel, überhaupt geboren werden kann.

Emily Ratajkowski, Vogue.com

"Ich lerne von dieser Person in meinem Körper und bin voller Staunen"

Obwohl unsere Lebenswelt nun mal von geschlechtsspezifischen Verhaltensmustern  geprägt ist, möchte das Model dem Menschen, der in ihr heranwächst, diese Vorurteile nicht aufzwingen. Sie habe länger mit ihrem Ehemann darüber diskutiert, mit welchem Babygeschlecht man sich früher immer zukünftig gesehen hätte. Beide kamen zu dem Ergebnis, dass sie gar nicht genau wissen, woher diese Vorstellungen von einem Sohn oder einer Tochter kamen. Ist es nur der Wunsch nach einem Mini-Me? Emily geht damit jetzt sehr neutral um und konzentriert sich auf das Wunder in ihr und nicht auf dessen Geschlecht.

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Bildquelle: Getty Images/Phillip Faraone

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