34. SSW - Endlich Mutterschutz

Zwinge dich einen Gang herunter zu schalten. Auch wenn dein Mutterschutz jetzt beginnt, solltest du die neue Freizeit vor allem zum Ausruhen nutzen. Die nächsten Schwangerschaftswochen werden anstrengend.

34. SSW: Die Verdauung des Babys funktioniert. Es trinkt viel Fruchtwasser und scheidet es wieder aus.

Dein Baby in der 34. SSW


In der 34. SSW ist das Baby etwa 45 cm groß. Es wiegt circa 2250 g.
In der 34. SSW (also 33+0 bis 33+6) ist die Lungenreifung jetzt weitestgehend abgeschlossen. Nun müssen in der Entwicklung des Kindes nur noch ein paar "Feinarbeiten" geleistet werden.

Das Baby in der 34. SSW: Kindspech

Dein Baby schluckt pro Tag inzwischen etwa einen halben Liter Fruchtwasser, „verdaut“ es und scheidet es anschließend wieder aus. Vor allem Proteine sind jetzt für die Entwicklung des Fötus beziehungsweise für sein Verdauungssystem wichtig. Der Darm arbeitet inzwischen schon so selbstständig, dass er Abfallprodukte aus dem Fruchtwasser herausfiltern kann. Diese gelangen in den Dickdarm und werden nach der Geburt als sogenanntes Kindspech (Mekonium) ausgeschieden. Die meisten Babys scheiden das Mekonium innerhalb von 48 Stunden nach der Geburt aus – es ist ein Zeichen dafür, dass mit dem Verdauungstrakt des Kindes alles funktioniert.

Die Mutter in der 34. SSW: Der Mutterschutz beginnt

Das Fruchtwasser, das dein Baby umgibt hat jetzt sein maximales Volumen erreicht. Für dich bedeutet das leider, dass die Gebärmutter deine Organe sehr einengt. Das schlägt sich auch auf den Appetit nieder. Dein Magen kann nur noch kleine Mengen aufnehmen. Iss deshalb am besten mehrere kleine Mahlzeiten am Tag mit viel Obst und Gemüse und achte auch auf deine Calcium-Versorgung. Dein Baby braucht ab der 34. Schwangerschaftswoche besonders viel Calcium für seine Entwicklung.

Gut, dass für Sie jetzt der Mutterschutz beginnt und du dich ohne Arbeitsstress auf die Geburt vorbereiten kannst. Und auch, wenn du jetzt theoretisch genügend Zeit für Dinge hast, die in den letzten Monaten liegen geblieben sind, zwinge dich einen Gang herunter zu schalten. Nimm dir nicht zu viel vor und gönne dir ausreichend Ruhepausen.

Muss der Vater bei der Geburt dabei sein?

Tipps für die 34. SSW: Der Partner bei der Geburt

Wahrscheinlich hast du wie die meisten Schwangeren erwartet und erhofft, dass dein Partner zur Geburt deines Babys mitkommt. Doch was ist, wenn er nicht will oder er nur sehr widerwillig mitkommt?

Möglicherweise bist du sehr enttäuscht. Natürlich ist es schön, wenn der Mensch, der dir besonders nahe steht, bei der Geburt dabei ist. Mache jedoch aus diesem Thema kein Drama in der Beziehung: Dein Partner liebt dich nicht weniger, wenn er sich nicht zutraut, dich zu begleiten.

Wenn er wirklich nicht zur Geburt mit will, dann akzeptiere seine Entscheidung. Vielleicht gibt es in deinem Freundeskreis oder in deiner Verwandtschaft jemanden, der dich begleitet. Wichtig ist, dass du dich bei diesem Menschen gut aufgehoben fühlst und dass dieser Mensch gerne zur Geburt mitgeht.

Die Geburt im Krankenhaus: Eric Steiner Oberarzt der Frauenklinik an der Uniklinik Mainz erklärt den Ablauf:

Die 34. Woche schwanger: Auch Daniela freut sich auf ihren Mutterschutz.
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