Schwangerschaftspiercing - So bleibt der Bauch geschmückt

Schwangerschaftspiercings helfen Frauen, die ihr Bauchnabel-Piercing behalten wollen, aber Angst vor Entzündungen haben.


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Schwangere Frauen mit Bauchnabelpiercing stehen vor einem Problem - wenn der Bauch wächst und wächst, kann das Piercing immer unangenehmer werden, denn die Haut muss sich schließlich dehnen. Außerdem ist da die Angst vor einer Infektion. Die Hormone spielen verrückt und sorgen für eine größere Entzündungsgefahr und zwar auch bei Piercings, die eigentlich längst verheilt waren. In einigen Fällen kann sich sogar eine Nickel-Allergie bilden.

Schwangerschaftspiercing

Schwangerschaftspiercing: So bleibt der Bauch geschmückt


© Getty Images

Schwangerschaftspiercing mit Kunststoffstift

Alles Gründe, das Piercing so schnell wie möglich rauszunehmen, wenn es unangenehm und der Stichkanal zu stramm wird. Aber nicht verzagen, der Bauch kann trotzdem geschmückt bleiben, denn es gibt spezielle Schwangerschaftspiercings. Hierbei wird der Metallstift durch ein Kunststoffstift ersetzt. Dieser Stift ist biokompatibel und antiallergisch. Er ist länger und flexibel, weich und antihaftend, deshalb lässt er sich auch gut reinigen. Er kann zudem mit der Schwangerschaft wachsen. Der Stift ist bis zu fünf Zentimeter lang und kann auf die richtige Länge geschnitten werden. Schwangerschaftspiercing haben auch den Vorteil, dass sie die Ultraschalluntersuchungen nicht behindern, Metallpiercings müssen nämlich oft herausgenommen werden, da sie den Ultraschall beeinflussen.

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Die Schwangerschaftspiercings sind auch gar nicht so teuer, viele kosten unter zehn Euro und haben Babymotive wie Schnuller oder Babyfüße* , um den immer stärker wachsenden Bauch zu feiern. Man kann sie entweder im Internet kaufen oder geht zu einem Piercing-Studio.

Was ist mit den anderen Piercings?

Wegen der erhöhten Infektionsgefahr sollte man auf alle Fälle Intimpiercings entfernen, da Entzündungen im Vaginalbereich das ungeborene Baby gefährden können. Brustwarzenpiercings nimmt frau schon von ganz allein wieder raus, denn während der Schwangerschaft sind die Brüste sehr empfindlich und es wird einfach zu unangenehm, den Nippelschmuck zu tragen. Spätestens ab dem sechsten Monat, wenn einige schon Milch produzieren, ist es nicht mehr zu ertragen. Wenn die Mütter stillen, wird es dann eh noch ein bisschen dauern, bis sie sich die Piercings wieder einsetzen, erst ein paar Wochen nach der Stillzeit ist es zu empfehlen.

Andere Piercings in Ohren und Nase sind bedenkenlos - es sei denn, sie haben sich wieder entzündet, dann sollte man sie sofort rausnehmen, denn man will ja schließlich keine Blutvergiftung riskieren. Man kann sie ja später wieder einsetzen und sich in der Zwischenzeit - wenn man denn eines hat - am Schwangerschaftspiercing erfreuen.