Schwangerschaftsstreifen vorbeugen

Die traurige Wahrheit: ein sicheres Geheimrezept gegen Schwangerschaftsstreifen gibt es nicht. Vor den hässlichen Streifen verschont bleibt leider auch fast keine Frau. Trotzdem müssen Sie nicht tatenlos zusehen, wie Ihr Bindegewebe unter dem wachsenden Baby-Bauch leidet. Mit diesen Tricks können sie den Schwangerschaftsstreifen vorbeugen.

Schwangerschaftsstreifen vorbeugen mit einer Ölmassage.

Eine Ölmassage kann helfen, Schwangerschaftsstreifen vorzubeugen.


Schwangerschaftsstreifen sind keine Krankheit, sondern ein kosmetisches Problem, von dem etwa jede dritte Frau betroffen ist. Sie entstehen durch Risse in der Unterhaut, wenn sie zu sehr gedehnt wird. Und sind die Streifen erst einmal da, gehen sie leider auch nicht mehr weg. Allerdings verblassen sie nach einer Weile, sodass sie später nicht mehr ganz so auffällig zu sehen sind.
Zwar stehen immer mehr Mütter zu ihren Dehnungsstreifen und sehen Sie als etwas Besonderes, jedoch möchten die meisten Frauen dem kleinen Makel so gut es geht vorbeugen. Ein Geheimrezept dafür gibt es leider nicht. Ob Schwangerschaftstreifen auftreten oder nicht, hängt vor allem von der Beschaffenheit des Bindegewebes ab. Aber es gibt ein paar Dinge auf die frau achten kann, damit sich die lästigen Dehnungsstreifen zumindest in Grenzen halten.

Maßnahmen, um Schwangerschaftstreifen vorzubeugen

Eigentlich logisch: Je schneller eine Frau während der Schwangerschaft zunimmt, desto eher kommt es zu Dehnungsstreifen. Die Haut hatte dann nicht genügend Zeit, die Volumenzunahme zu kompensieren und sich sanft zu dehnen – die Folge: sie reißt. Daher sollten Sie darauf achten, während der Schwangerschaft nicht zu schnell zuzunehmen. Wie das gelingt? Insbesondere durch eine ausgewogene gesunde Ernährung. Achten Sie darauf, dass Sie genügend Vitamin E zu sich nehmen. Das steckt zum Beispiel in Nüssen und Ölen sowie in einigen Gemüsesorten (z.B. Paprika, Fenchel). Außerdem sollten Sie darauf achten, dass Sie ausreichend trinken und sich bewegen.
Außerdem können durchblutungsfördernde Massagen die Hautelastizität steigern. Deshalb sollten Sie ab dem 3. Monat der Schwangerschaft die gefährdeten Hautstellen regelmäßig massieren. Am besten zweimal täglich. Welche Methoden dabei die besten Ergebnisse erzielen, haben wir für Sie einmal zusammengestellt.

Indem Sie auf eine gesunde Ernährung in der Schwangerschaft achten, können Sie die Effekte der Massagen verbessern. So unterstützen beispielsweiße Vitamin C und Eiweiße Ihr Gewebe dabei, sich schneller zu regenerieren. Sie sollten auch versuchen Ihren Schweinehund zu überwinden und Sport in der Schwangerschaft treiben. Das hilft zwar nicht sofort gegen die lästigen Schwangerschaftsstreifen, allerdings erholt sich ein fitter Körper schneller wieder von den Strapazen der Schwangerschaft. Das heißt, auch der Babybauch bildet sich schneller wieder zurück.

Hilfe bei Juckreiz der Haut

In der Schwangerschaft leistet Ihre Haut Schwerstarbeit: Je schneller der Bauch wächst, desto mehr muss sich die Haut dehnen. Die häufigsten Folgen: Spannungsgefühle und Juckreiz, vor allem im 3. Trimester. Um diese zu lindern, cremen Sie Ihre Haut während der Schwangerschaft nach dem Baden oder Duschen mit einer rückfettenden Lotion oder einem Öl ein. Bei stärkerem Juckreiz hilft eine harnstoffhaltige Emulsion. Verwenden Sie außerdem eine pH-neutrale, parfümfreie Waschlotion und Badezusätze mit zum Beispiel Meersalz, Kieselerde, Molke oder Kleie.
Auch das Einreiben der juckenden Stellen mit einem in Apfelessig getränkten Waschlappen verschafft Linderung. In der Regel können Sie den Essig-Mix einwirken lassen. Nur wenn es brennt, sollten Sie ihn abspülen. Bei juckenden Brustwarzen hilft das Abtupfen mit kaltem Schwarztee.

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