Symptome der Einnistung: Es kann ziehen!

Einige spüren es, wenn sich die befruchtete Eizelle in die Gebärmutter einnistet und das Abenteuer Schwangerschaft beginnt.


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Bis eine Einnistung erfolgt, hat die befruchtete Eizelle, die auch Zygote genannt wird, schon einiges geleistet. Sie teilte sich in mehrere Zellen, wenn sie sich durch den Eileiter auf den Weg zu ihrem neuen Zuhause in der Gebärmutter macht. Das kann um die vier Tage dauern, bis die Zygote an der äußeren Gebärmutter angekommen ist. Dann braucht sie ein gemütliches Plätzchen, was ebenfalls einige Tage dauern kann, bis sich dieser stecknadelgroße Keim niederlässt und dann, von der Gebärmutterschleimhaut ganz bedeckt, mit dem Blutkreislauf der Mutter verknüpft ist. Die äußeren Zellen werden den Mutterkuchen (Plazenta) bilden, während die inneren Zellen sich zum Embryo entwickeln. Die Zellteilung geht weiter. Die Plazenta bildet das Schwangerschaftshormon HCG, was bedeutet, dass man nun mit einem Test die Schwangerschaft feststellen kann.

Bei der Einnistung kann es im Unterleib ziehen


© Getty Images

Spürt man die Einnistung?

Einige schauen ganz genau auf ihren Körper und spüren ein Ziehen in ihrem Unterleib - das kann zwischen dem sechsten und zehnten Tag der Befruchtung passieren. Es gibt Frauen, die berichten, dass sie es ganz genau gespürt haben, dass sie nun nicht mehr allein sind. Aber keine Sorge, wenn das nicht passiert, denn viele Frauen bekommen gar nichts von der Einnistung mit. Der Schmerz, den manche auf eine Schwangerschaft Hoffende spüren, könnte statt einer Einnistung auch die nächste Monatsblutung ankündigen.

Apropos Blutung - bei der Einnistung kann die Gebärmutterschleimhaut verletzt werden, und bei jeder vierten Frau findet eine sogenannte Einnistungblutung statt. Mitunter merkt man das gar nicht, weil die Blutung zu schwach ist. In manchen Fällen jedoch sieht man die helle und wesentlich schwächere Blutung, die viele dann mit ihrer Regel verwechseln. Das sind diejenigen Frauen, die sich verwundert fragen, wie sie schwanger werden konnten, obwohl sie doch ihre Periode bekommen haben.

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Die Einnistungsblutung ist ein sicheres Schwangerschaftsanzeichen - vorausgesetzt, Sie erkennen sie. Wir helfen Ihnen dabei.



Symptome einer Einnistung

Wie immer kann jeder Körper unterschiedlich auf die Einnistung reagieren, aber es gibt erste Schwangerschaftsanzeichen, die frau haben kann.

    •    Spannungsgefühle in der Brust werden durch die Hormone ausgelöst, die die Milchproduktion anregen
    •    Verfärbung der Warzenvorhöfe ist ein weiteres Indiz, dass sich die Brüste auf das Stillen vorbereiten
    •    Heißhunger auf Sachen, wie frau ihn vorher nie hatte - auch hier sorgen Hormone dafür, dass sich unsere Gerüche und unser Geschmack verändert. Plötzlich schmeckt der Kaffee nicht mehr oder Schokolade zur Wurst wirkt sehr appetitlich
    •    Übelkeit - wieder liegt die Schuld bei den Schwangerschaftshormonen, wenn man im ersten Drittel der Schwangerschaft die Toilette aufsuchen muss oder - schlimmer noch - sich den ganzen Tag quält, aber sich nicht übergeben muss
    •    Metallischer Geschmack - noch gibt es keine ausreichende Theorie, warum einige Frauen am Anfang ihrer Schwangerschaft so einen Geschmack im Mund haben
    •    Kopfschmerzen - eine der typischen Beschwerden zu Beginn, die aber zum Glück nach einigen Wochen wieder abklingen

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Ein positiver Test aus der Drogerie bestätigt die Symptome, zur absoluten Sicherheit sollte man dann aber zum Frauenarzt gehen. Und danach kann man per Ultrasound bestaunen, wie sich nach der Einnistung  aus diesem stecknadelgroßen Keim in den nächsten Monaten ein Wesen entwickelt.