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Trauriges Bekenntnis: Herzogin Meghan schreibt über ihre Fehlgeburt

Großer Verlust

Trauriges Bekenntnis: Herzogin Meghan schreibt über ihre Fehlgeburt

Um Herzogin Meghan und ihren Ehemann Harry war es in den letzten Monaten eher still. Jetzt bricht Meghan mit einer traurigen Nachricht die Stille und spricht so persönlich und offen wie nie über einen der schwersten Momente in ihrem Leben.

"Den Verlust, den wir teilen"

In einer der reichweitenstärksten Zeitungen weltweit offenbart die sonst sehr zurückhaltende Meghan Markle ihre Gefühle. Im "New York Times"-Essay "Die Verluste, die wir teilen" verrät sie, das sie im vergangenen Juli daheim eine Fehlgeburt erlitt.

So gefühlvoll und offen wie nie spricht sie davon, wie sie entdeckte, dass sie ihr zweites Kind verlor, während sie Baby Archie gerade die Windel wechselte.

Nach dem Wechseln seiner Windel fühlte ich einen stechenden Schmerz. Ich fiel mit ihm in den Armen auf den Boden und summte ein Schlaflied, um uns beide ruhig zu halten, wobei die fröhliche Melodie in krassem Gegensatz zu meinem Gefühl stand, dass etwas nicht stimmte. Als ich mein erstgeborenes Kind umklammerte, wusste ich, dass ich mein zweites Kind verlieren würde.

Meghan Markle, New York Times

Im Krankenhaus habe ihr Mann ihr dann beigestanden, als klar wurde, dass sie ihr Baby verloren hatten. Gemeinsam beweinten sie ihren Verlust.

Meghan ermutigt alle Frauen über ihren Verlust zu sprechen

Meghan gehe es mit ihrem Essay nicht darum, Mitleid für ihr persönliches Schicksal zu wecken. Sie möchte auf das Tabuthema Fehlgeburt hinweisen, da immer noch so wenig drüber gesprochen wird und die meisten Frauen dies einfach verschweigen. Es gehe ihr darum, dass darüber sprechen helfe, die Trauer zu bewältigen.

Meghan erwähnt, dass von 100 Frauen 10 bis 20 bereits eine Fehlgeburt hatten. Doch aus Scham würde man nicht darüber sprechen und die Trauer für sich behalten. Sie ruft alle Frauen dazu auf, mehr über ihre Verluste zu erzählen und einander gut zuzuhören. Nicht immer, wenn jemand schweigt, heißt das auch, es gibt nichts zu erzählen.

Ein Kind zu verlieren bedeutet, eine fast unerträgliche Trauer zu tragen, die viele erfahren, über die aber nur wenige sprechen. (...) Doch trotz der erschütternden Gemeinsamkeit dieses Schmerzes bleibt das Gespräch ein Tabu, das von (ungerechtfertigter) Scham durchdrungen ist und den Kreislauf der einsamen Trauer fortsetzt.

Meghan Markle, New York Times

Meghans Aufruf zu mehr Miteinander und Solidarität in einem schwierigen Jahr

Ihr persönlicher Verlust sei jedoch nur einer unter vielen, die viele Menschen in diesem Jahr erleiden mussten. Sie erwähnt die rassistischen Gewalttaten, wo Menschen wie George Floyd und Breonna Taylor von heute auf morgen ihr Leben verloren. Diese Taten würden zeigen, wie sich die Menschen mehr und mehr entzweit hätten.

Zudem beschreibt sie, wie viele Menschen unter der sozialen Einschränkung, in die das Coronavirus uns zwingt, vereinsamen und sich die Menschen immer weiter voneinander entfernen würden. Daher plädiert sie für mehr Zusammenhalt und einander öfter einmal zu fragen, wie es uns gehe. Die Corona-Pandemie sorge leider nicht dafür, dass wir enger zusammen rücken, sondern uns eher entfernen würden. Das macht Meghan große Sorgen und sei der Anlass für ihren Apell.

An diesem Erntedankfest, an dem wir einen Feiertag planen, wie wir ihn noch nie zuvor erlebt haben - viele von uns sind von ihren Lieben getrennt, allein, krank, verängstigt, geteilt und kämpfen vielleicht darum, etwas zu finden, irgendetwas, wofür wir dankbar sein können - sollten wir uns verpflichten, andere zu fragen: "Geht es Ihnen gut? So sehr wir auch anderer Meinung sein mögen, so körperlich distanziert wir auch sein mögen, die Wahrheit ist, dass wir durch alles, was wir individuell und kollektiv in diesem Jahr ertragen haben, mehr denn je miteinander verbunden sind.

Meghan Markle, New York Times

Diese Stars, haben eine Fehlgeburt erlitten

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Quelle: New York Times

Bildquelle: Getty Images/WPA Pool

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