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Haushalt

Kochtöpfe-Test 2022: Das sind die Favoriten bei Stiftung Warentest

Müssen Kochtöpfe viel kosten, damit sie lange halten? Unter anderem dieser Frage sind die Expert*innen von Stiftung Warentest in ihrem neuen Test nachgegangen und haben 17 Kochtopf-Sets miteinander verglichen.

Viele von uns haben es im Schrank, zusammengewürfeltes Kochgeschirr. Teilweise sind noch (günstige) Töpfe aus der Studienzeit dabei. Im Laufe der Jahre kam vielleicht mal ein teureres Modell dazu. Irgendwann kommt man aber vielleicht an den Punkt, da soll es etwas professioneller und einheitlicher zugehen. Im besten Fall soll der Preis für's neue Kochtopf-Set aber nicht komplett den Rahmen sprengen. Im neuen Kochtöpfe-Test von Stiftung Warentest haben hoch- und niedrigpreisige Sets gute Ergebnisse erzielt.

Kochtöpfe-Test: Die Ergebnisse im Überblick

Insgesamt 17 Topfsets aus Edelstahl haben sich die Expert*innen von Stiftung Warentest genauer angeschaut – darunter z. B. die Marken WMF, Zwilling oder Tchibo. Richtig schlecht hat keins der Kochtopf-Sets abgeschnitten. Insgesamt elf Mal vergaben die Tester*innen die Note "gut". Sechs Kochtopf-Sets erhielten die Note "befriedigend".

Diese Kochtöpfe haben im Test am besten abgeschnitten:

Produkt Fissler Original-Profi Collection Elo Set Excellent Rösle Silence Pro
Bild
Fissler Original-Profi Collection im Kochtöpfe-Test
Elo Set Excellent im Kochtöpfe-Test
Rösle Silence Pro im Kochtöpfe-Test
Mittlerer Onlinepreis 600 € 150 € 249 €
Topfanzahl 5 5 4
Note 1,9 2,2 2,2
Merkmale
  • Töpfe lassen sich gut ausgießen und reinigen
  • Topf und Deckel backofengeeignet laut Anbieter
  • sehr gute Haltbarkeit
  • Töpfe haben einen sehr dicken Boden und halten sehr gut die Wärme
  • recht teuer
  • befriedigender Energieverbrauch
  • Griff am Deckel wird zu warm
  • Töpfe lassen sich nicht so gut stapeln
  • Töpfe sind handlich und lassen sich gut ausgießen und reinigen
  • Wärme wird gut gehalten und Temperatur verteilt sich auch gut
  • guter Energieverbrauch
  • Beste Gebrauchsanleitung im Test
  • Topf und Deckel backofengeeignet laut Anbieter
  • Griffe an Topf und Deckel werden zu warm
  • Töpfe lassen sich nicht so gut stapeln
  • Töpfe heizen gut auf und kühlen auch gut ab
  • Sehr gute Temperatur am Topfgriff
  • Töpfe lasen sich gut ausgießen
  • Gute Haltbarkeit
  • Topf und Deckel backofengeeignet laut Anbieter
  • befriedigender Energieverbrauch
  • Temperatur am Topfboden verteilt sich nicht so gut
Link
Susanne de los Santos

Testergebnis: Gute Kochtöpfe müssen nicht zwingend viel kosten

Bei der Suche nach einem Kochtopf-Set sollte der Preis nicht das einzige Kriterium sein. Auf Platz eins in diesem Test hat es zwar das teuerste Kochtopf-Set geschafft. Aber auch günstigere Töpfe konnten die Tester*innen überzeugen. Platz zwei teilen sich zwei Sets, die knapp 150 und gut 200 € kosten. Es gibt aber durchaus auch gute Sets unter 100 €. Und tatsächlich ist sogar eines der teuersten Sets im Test auf dem letzten Platz gelandet.

Kochtöpfe im Test: Das sind die Top-Modelle bei Stiftung Warentest

Fissler Original-Profi Collection

Fissler Original-Profi Collection im Kochtöpfe-Test
Bildquelle: Stiftung Warentest

Die Original-Profi Collection von Fissler (z. B. bei Amazon für 572,99 €) ist das teuerste der getesteten Topf-Sets und hat bei den Tester*innen von Stiftung Warentest am besten abgeschnitten. Das Set erhielt die Gesamtnote "gut" (1,9). Am besten haben die Töpfe in der Kategorie Haltbarkeit abgeschnitten. Hier vergaben die Expert*innen sogar ein "sehr gut" (1,5). Zufrieden waren sie auch mit der Funktion beim Kochen, es gab die Note "gut" (1,7). Hier wurden z. B. die Abkühl- und Aufheizzeit getestet und wie dicht Topf und Deckel sind.

Gute Handhabung, befriedigender Energieverbrauch

Die Handhabung wurde ebenfalls gut bewertet (2,1) – darunter das Ausgießen, Reinigen und die Handlichkeit von Topf und Deckel. Hier gab es gute bis sehr gute Noten. Befriedigend fanden die Expert*innen allerdings wie warm der Griff am Deckel wurde und das Stapeln der Töpfe. In der Kategorie Energieverbrauch gab es auch lediglich ein befriedigend (2,6).

Fazit:

Dieses Kochtopf-Set hat zwar einen stolzen Preis, dafür haben die Töpfe aber auch den dicksten Boden und halten dadurch sehr gut die Wärme. Außerdem finden die Expert*innen, dass sich die Temperatur gut verteilt und die Töpfe insgesamt sehr haltbar sind.

Elo Set Excellent

Elo Set Excellent im Kochtöpfe-Test
Bildquelle: Stiftung Warentest

Das Elo Set Excellent (z. B. bei Lidl für 144,72 €) ist mit der Gesamtnote 2,2 auf dem zweiten Platz gelandet. Auch bei diesem Modell wurde die Haltbarkeit am besten bewertet (1,8). Gefolgt von der Kochfunktion (2,0). Hier wurden die Töpfe in allen Bereichen gut bis sehr gut bewertet. Dieses Set hat beim Energieverbrauch außerdem besser abgeschnitten als der Testsieger. Hier gab es die Note 2,4.

Griffe an Topf und Deckel werden zu warm

Schlechter abgeschnitten hat das Set allerdings bei der Handhabung. Die Griffe an Topf und Deckel sind den Tester*innen zu warm geworden. Außerdem lassen sich die Töpfe nicht optimal stapeln. Dafür sind sie aber handlich und lassen sich gut ausgießen und reinigen.

Fazit:

Das Preis-Leistungsverhältnis ist hier top. Die Töpfe halten die Wärme gut und die Temperatur verteilt sich auch gut auf dem Topfboden. Die Tester*innen finden außerdem, dass dieses Set die beste Gebrauchsanleitung hat.

Rösle Silence Pro

Rösle Silence Pro im Kochtöpfe-Test
Bildquelle: Stiftung Warentest

Das Kochtopf-Set Silence Pro von Rösle (z. B. bei Amazon für 209,18 €) hat es mit der Gesamtnote 2,2 ebenfalls auf Platz zwei geschafft. Hier wurde die Handhabung am besten bewertet (2,0). Die Töpfe lassen sich gut stapeln, reinigen und der Deckelgriff wurde nicht zu heiß. Sehr gut fanden sie sogar das Ausgießen und die Temperatur am Topfgriff. Die Haltbarkeit wurde gut bewertet (2,1)

Temperatur am Topfboden könnte sich besser verteilen

Auch die Funktion beim Kochen erhielt die Note "gut" (2,3). Zufrieden waren die Expert*innen etwa damit, wie schnell die Töpfe aufheizen und abkühlen. Allerdings könnte sich die Temperatur am Topfboden besser verteilen. Auch beim Energieverbrauch sehen die Tester*innen Luft nach oben. Hier gab es nur die Note 2,6.

Fazit:

Auch hier ist das Preis-Leistungsverhältnis noch sehr gut. Unter anderem beim Aufheizen, Ausgießen und beim Reingen hat dieses Set gute Ergebnisse erzielt. Außerdem finden die Expert*innen finden, dass die Töpfe sehr haltbar sind.

 

 

So wurden die Kochtöpfe getestet

Stiftung Warentest hat insgesamt 17 Kochtopf-Sets aus Edelstahl überprüft, die für alle Herdarten geeignet sind. Die Preisspanne lag zwischen 50 und mehr als 500 Euro. Die Sets wurden zwischen August und Oktober 2021 gekauft:

Funktion beim Kochen (50 %)

Hier schauten die Expert*innen wie lange die Töpfe brauchen, um Wasser aufzuheizen. Auch die Abkühlzeit wurde überprüft. Es wurde Puderzucker geschmolzen, um zu sehen, wie gut sich die Temperatur am Kochtopfboden verteilt. Und es wurde auch bewertet, wie eben die Bodeninnenseite ist – im Neuzustand und nach mehrmaliger Anwendung. Weiteres Kriterium war die Dichtheit von Topf und Deckel.

Handhabung (30 %)

In dieser Kategorie wurde bewertet, wie gut die Gebrauchsanleitung ist und wie heiß die Griffe an Topf und Deckel werden. Außerdem haben sich fünf Hobbyköche mit unterschiedlich großen Händen angeschaut, wie handlich die Töpfe sind. Sie haben Flüssigkeiten aus den Töpfen ausgegossen, die Töpfe gestapelt und auch sauber gemacht. Zusätzlich kamen die Töpfe in die Spülmaschine.

Energieverbrauch (10 %)

Hier wurde neben der Zeit für's Aufheizen auch geprüft, wie hoch der Energiebedarf ist, wenn Wasser auf einem Wärmestrahlungs­koch­feld und zusätzlich auf drei verschiedenen Induktions­koch­feldern erwärmt wird. Außerdem floss in die Bewertung der Tester*innen mit ein, wieviel Energie hier für's 30-minütige Weiterkochen benötigt wird.

Haltbarkeit (10 %)

Die Töpfe und Deckel wurden insgesamt 125 Mal gereinigt, um zu schauen, ob sie irgendwann Schäden oder Verfärbungen haben. Sie kamen dafür in den Geschirrspüler. Jedes Mal wurde das Intensivprogramm eingestellt. Überprüft wurde auch wie gut die Griffe halten und ob die Töpfe und Deckel für den Backofen geeignet sind.

Der komplette Kochtöpfe-Test ist in der Stiftung Warentest-Printausgabe 03/2022 erschienen und kann unter www.test.de/kochtoepfe-im-test für 3 € heruntergeladen werden.

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Ist es besser Kochtöpfe einzeln oder im Set zu kaufen?

Wer zu Hause vielleicht standardmäßig immer nur ein bis zwei Kochtöpfe in Gebrauch hat, denkt sich vielleicht, das reicht. Wozu viele Töpfe im Set kaufen? Ich koche ja auch nicht viel. Das stimmt natürlich. Bei Familien sieht das häufig anders aus. Besonders wenn Kinder so ihre Extra-Wünsche beim Essen haben und einiges separat gekocht werden muss, ist doch sehr viel Kochgeschirr nötig. Und dann lohnt es sich, ein großes Set parat zu haben. Das ist auch häufig günstiger, als die Töpfe einzeln zu kaufen.

Soll ich den Kochtopf in der Spülmaschine reinigen oder per Hand abwaschen?

Es spart in jedem Fall Zeit, wenn man die Töpfe mal schnell in die Spülmaschine legen kann und die die Arbeit übernimmt. Einige Hersteller warnen aber vor Verfärbungen, die bei vielen Spülgängen entstehen können. Deshalb empfehlen sie das Reinigen per Hand. Starke Verkrustungen oder angebrannte Töpfe sollten am besten vorbehandelt werden, zum Beispiel mit einer Mischung aus Essig und Salz. Ein No-Go sind auf jeden Fall Stahlwolle, Scheuerschwämme oder Scheuerpulver. Die solltet ihr auf keinen Fall verwenden, da sie die Oberfläche zerkratzen.

Aus welchem Material sollten Kochtöpfe sein?

Besonders beliebt sind bei den meisten tatsächlich Kochtöpfe aus Edelstahl. Sie sind meist nicht so schwer, sehr robust und rostfrei. Außerdem halten sie die Hitze beim Kochen sehr gut und sie sind leicht zu reinigen. Töpfe aus Alumiium haben den Vorteil, dass sie sehr leicht sind. Allerdings auch recht empfindlich und das Essen bleibt nicht so lange warm. Beschichtete Töpfe sind da schon besser geeignet. Gute Modelle sind häufig auch sehr unempfindlich gegen Kratzer und lassen sich gut reinigen. Blöd nur: Sollte die Beschichtung doch mal eine kleine Macke haben, dann ist meist gleich der ganze Topf hinüber.

Viele schwören auch auf Töpfe aus Gusseisen, die besonders dicke Wände und einen sehr dicken Boden haben. Das Material eignet sich besonders für Pfannen und Bräter, in denen man über längere Zeit etwas Braten oder Garen möchte – auch im Ofen. Sie brauchen aber auch vergleichsweise lange, bis sie heiß werden.

Quelle: Stiftung Warentest

Besuch steht vor der Tür und ihr habt für's gemeinsame Essen das Dessert vergessen? Hier im Video gibt's ein paar echt schnelle Rezepte:

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Beikost-Quiz: Was weißt du über BLW, Brei und Co.?

Bildquelle: Stiftung Warentest/dusanpetkovic

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