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Kühl-Gefrierkombination im Test: Diese Modelle schneiden am besten ab

Kühl-Gefrierkombination im Test: Diese Modelle schneiden am besten ab

Stiftung Warentest

Kaum ein Gerät nutzen wir so oft wie den Kühlschrank. Also sollten wir vor allem da auf Qualität und einen geringen Stromverbrauch Wert legen. Stiftung Warentest hat in einem neuen Test verschiedene Kühl-Gefrierkombinationen überprüft und die meisten haben überzeugt.

Ob freistehender Kühlschrank, Einbaugerät oder Kühl-Gefrierkombination: Modelle gibt's wie Sand am Meer. Familien haben natürlich andere Ansprüche als Single-Haushalte. Aber am Ende sollte der Kühlschrank auf jeden Fall für eine gute Energiebilanz sorgen und natürlich so lange wie möglich halten. Seit März 2021 gilt für viele Haushaltsgeräte – darunter auch Kühlschränke und Gefrierkombis – allerdings ein neues Energielabel. Die ersten Testergebnisse für Kühlgeräte mit diesem neuen Label findet ihr in diesem Test.

So wurden die Kühl-Gefrier-Kombis getestet

Stiftung Warentest hat insgesamt elf Kühl-Gefrierkombinationen untersucht. Überprüft wurden dabei neben Energieeffizienz (30 %), Handhabung (25 %), Kühlen (12,5 %) und Einfrieren (12,5 %) auch Temperaturstabilität beim Lagern (10 %), Geräusch (5 %) und Verhalten bei Störungen (5 %). Gekauft wurden die Produkte bis Dezember 2020.

Kühl-Gefrierkombinationen mit neuem Energielabel

Bei allen Geräten handelt es sich um freistehende Kühl-Gefrierkombinationen mit dem neuen Energielabel. Deshalb sind die Tester*innen bei der Bewertung der Energieeffizienz auch strenger vorgegangen als bei früheren Tests. Insgesamt handelt es sich um eher teure Geräte, da sie die Ersten waren, die mit dem neuen Label auf den Markt gekommen sind.

Kühl-Gefrierkombination im Test: Die Ergebnisse im Überblick

Insgesamt können alle getesteten Geräte überzeugen. Eine Kühl-Gefrierkombination sticht besonders hervor und bekam die Note "sehr gut". Die restlichen zehn Modelle wurden mit "gut" bewertet. Die Geräte im Test tragen zwar nur C-, D- oder E-Label. Laut den Tester*innen kühlen die meisten aber effizient.

Diese drei Kühl-Gefrier-Kombis von Samsung haben am besten abgeschnitten:

Modell Gesamtnote Mittlerer Onlinepreis Wo zu kaufen
Samsung RL41R7799SR
1,5 1.330 € z. B. bei MediaMarkt
Samsung RL38T776CB1
1,6 930 € z. B. bei Amazon

Samsung RL38T775CSR

1,7 949 € z. B. über idealo

Der Testsieger: Dieses Produkt hat am meisten überzeugt

Platz 1: Samsung RL41R7799SR

Diese Kühl-Gefrierkombination von Samsung ist für die Tester*innen der Sieger im aktuellen Ranking.

Diese Kühl-Gefrierkombination von Samsung (z. B. bei MediaMarkt für 1.329 €) hat am besten abgeschnitten und erhielt die Gesamtnote 1,5. Die Tester*innen vergaben in den Kategorien Kühlen, Einfrieren und Temperaturstabilität beim Lagern jeweils ein "sehr gut". In den restlichen Kategorien schnitt das Modell mit "gut" ab. Die Tester*innen loben insbesondere die Schnellkühlfunktion.

Dieses Gerät trägt das D-Etikett und verbraucht 193 Kilowattstunden Strom pro Jahr.

Die Plätze 2 und 3: Auch hier liegt Samsung vorne

Platz 2: Samsung RL38T776CB1

Dieser Kühlschrank mit mehreren geräumigen Gefrierfächern ist etwas günstiger als der Testsieger und schneidet auch in vielen Bereichen gut ab.

Auf Platz zwei landet das Modell RL38T776CB1 von Samsung (z. B. bei Amazon für 919 €) mit der Gesamtnote 1,6. Stiftung Warentest vergab hier die beste Note für das Einfrieren und damit schneidet dieses Gerät sogar etwas besser ab als der Testsieger. Auch bei der Handhabung hat dieses Samsung-Modell leicht die Nase vorn und es ist auch etwas leiser. Dafür wird das Kühlen schlechter bewertet.

Laut Anbieter trägt dieses Gerät das Energielabel C und verbraucht 176 Kilowattstunden Strom im Jahr – weniger als der Testsieger.

Platz 3: Samsung RL38T775CSR

Diese Kühl-Gefrierkombination von Samsung hat es im Test auch unter die Top 3 geschafft

Und auch den dritten Platz hat sich Samsung gesichert. Die Kühl-Gefrierkombination RL38T775CSR (z. B. bei idealo ab 949 €) bekam die Gesamtnote 1,7. Das Gerät erhielt ähnlich wie das Modell auf Platz zwei die besten Noten beim Einfrieren und der Temperaturstabilität beim Lagern, schwächelt allerdings bei der Kühlfunktion. Dafür ist dieses Gerät ebenso leise wie das zweitplatzierte Modell und toppt damit auch den Testsieger.

Dieses Gerät trägt ebenfalls das Energie-Etikett C und verbraucht 176 Kilowattstunden Strom im Jahr.

Der komplette Kühl-Gefrier-Kombi-Test ist in der Stiftung Warentest-Printausgabe 09/2021 erschienen und kann unter www.test.de/kuehl-gefrierkombination für 4,50 € heruntergeladen werden.

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Familie.de-Kaufberatung für Kühl-Gefrierkombinationen

Freistehend oder Einbaugerät?

Wer sich eine Einbauküche zulegen will, der denkt im ersten Moment: Klar, dann nehm ich auch direkt den Kühlschrank eingebaut dazu. Was viele nicht bedenken, dadurch verliert man wertvollen Platz im Kühlschrank. Denn bei Einbaugeräten muss ja auch noch der Möbelkorpus mit eingeplant werden. Wenn die Familie groß ist und entsprechend viel Platz im Kühlschrank nötig, dann ist am Ende ein schickes freistehendes Modell vielleicht die bessere Wahl. Außerdem spart man sich die Einbaukosten. Laut Stiftung Warentest sind freistehende Modelle auch meist energieeffizienter.

Übrigens: Wer schon am Anfang in ein etwas teureres energiesparendes Modell investiert, der spart in der Regel auf lange Sicht. Und: Auch das richtige Lagern von Lebensmitteln im Kühlschrank kann den Energieverbrauch beeinflussen.

Extras, die Sinn machen

  • In einem Kaltlagerfach lassen sich leicht verderbliche Lebensmittel besonders gut lagern bei Temperaturen zwischen +3 und -2 Grad.
  • Die Abtauautomatik (auch No-Frost genannt) sorgt dafür, dass sich keine Eiskrusten im Gefrierfach bilden. Hat das Modell diese Funktion nicht, sollte regelmäßig manuell abgetaut werden. Falls das nicht passiert, sorgen die unnötigen Eiskrusten für einen höheren Stromverbrauch.
  • Die Schnellgefrierfunktion ist zum Beispiel gut, wenn ihr größere Mengen Lebensmittel schnell aber schonend einfrieren wollt. Die Gefrier-Leistung wird kurzzeitig hochgefahren und nach einiger Zeit, wenn der Vorgang beendet ist, schaltet sich die Funktion wieder ab.
  • Der Urlaubs-Modus macht Sinn, wenn ihr mehrere Tage oder Wochen nicht zu Hause seid, der Kühlschrank aber trotzdem eingeschaltet bleiben soll. Den Kühlschrank komplett ausschalten und leer räumen ist sehr aufwändig. Im Urlaubsmodus wird die Temperatur automatisch runter geregelt. Achtet aber darauf, dass keine leicht verderblichen Lebensmittel mehr drin sind.
  • Wenn ihr die Tür des Kühlschranks aus Versehen nicht richtig zugemacht habt, dann ist es sinnvoll, dass ein Alarmton euch darauf hinweist. Bei einigen Modellen erklingt der zum Beispiel auch nach Stromausfällen.

Quelle: Stiftung Warentest

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Bildquelle: Getty Images/Halfpoint, Stiftung Warentest

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