Wildkräuter sammeln: Tipps und Rezepte

Löwenzahn-Honig, Vogelmiere-Pesto und Spitzwegerich-Sirup: Aus Wildkräutern lassen sich Köstlichkeiten für Groß und Klein zaubern. Und das Sammeln ist ein schönes Familienerlebnis.


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Wildkräuter sammeln


Wer zwischen Frühling und Herbst mit offenen Augen durch Haine und Felder wandert, wundert sich, wie reich der Tisch mit wilden Kräutern gedeckt ist. Davon können Kinder gleich mehrfach profitieren: Wildkräuter-Sammeltage machen Spaß, schweißen zusammen, bringen die heimische Natur näher, sorgen für Gesprächsstoff und neue Geschmackserlebnisse. Ganz nebenbei sind die wilden Pflänzchen auch noch gesund, denn sie werden nicht gedüngt, nicht gespritzt und haben einen höheren Nährwert als Kulturpflanzen - lobt ausdrücklich die Abteilung „Landwirtschaft und Forsten“ der Hamburger Behörde für Wirtschaft und Arbeit die kostenlosen Delikatessen aus Wald und Flur.

Wildkräuter

So kann der Korb nach einem Wildkräuter-Spaziergang aussehen.


© Thinkstock
Wildkräuter sammeln: Straßenränder meiden

Doch wo sammeln man am besten Wildkräuter? „Sammeln Sie nur, was Sie wirklich eindeutig kennen, und meiden Sie Straßenränder, Hundespazierwege, gespritzte Ackerflächen und private Grundstücke“, rät die Behörde.

Weiterer Tipp: Transportieren Sie Ihr Sammelgut luftig und locker in einem Korb - und nicht in der Plastiktüte, denn da verderben Kräuter schnell. Lange aufbewahren lassen sich diese Schätze der Natur aber ohnehin nicht: Im Kühlschrank bleiben sie maximal einen Tag lang frisch.

Hilfreich beim Sammeln ist ein gutes Wildpflanzen-Bestimmungsbuch oder - noch besser - als Einstieg eine geführte Wildkräuter-Wanderung für die ganze Familie. Fragen Sie einfach einmal bei Naturschutzverbänden oder bei der Volkshochschule nach solch einer Veranstaltung. Einige der würzigen Pflanzen erkennen Sie aber auch so.

Wildkräuter sammeln: Buchtipps
  • 1 / 3

    Brigitte Klemme und Dirk Holtermann, „Delikatessen am Wegesrand - Unkräuter zum Genießen“.
    Verlag Mädler, 12 Euro.

    Von den Autoren gibt´s unter www.un-kraut.de eine schöne Internetseite mit Tipps und Rezepten.

  • 2 / 3

    Ralf Hiener, Olaf Schnelle, Anne Freidanck, „Wildkräuter. Essbare Landschaften. Natur&Küche“. Verlag Hädecke, 22,80 Euro.

    Raffinierte Rezepte rund um die Kräuterküche.

  • 3 / 3

    Wildkräuter, Wildfrüchte bestimmen leicht gemacht“. Verlag Gräfe und Unzer, 4,90 Euro.


Im Folgenden die zehn besten wilden Kinder-Küchen-Kräuter.





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