Einkaufen mit Kindern ohne Stress

Mit einem Kind im Supermarkt einzukaufen, bedeutet für die Eltern häufig großen Stress. Wir zeigen Ihnen Tricks und Tipps zum Einkaufen mit Kindern


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So gelingt der Einkauf mit Kind
Wenn Sie mit einem Kind im Supermarkt einkaufen gehen, sieht die Welt plötzlich anders aus: Supermarktgänge und Stufen verwandeln sie in einen Schikanen-Parcours, schwere Türen zum Selbstaufhalten werden zum Problem und  schließen sich elektronisch gesteuerte  genau dann, wenn wir gerade mit dem Kinderwagen anrücken. Neben diesen handfesten Barrieren sind in vielen Märkten allerlei psychologische Fallstricke ausgelegt: Quengelware aus Eis und Schokolade, die Kleinkinder magnetisch anzieht. Damit nicht genug, lauern zwischen klemmenden Drehkreuzen und engen Kassen-Gassen ältere Damen mit guten Erziehungstipps. Was tun? Entweder Alternativen zum Supermarkt nutzen oder an die neuen Verhältnisse beim Einkaufen anpassen: Einkauf mit Kind - hier unsere Tipps:
  • Den Ort zum Einkaufen richtig wählen. Es ist angenehm, in einem Supermarkt zu kaufen, dessen breite Gänge sich mit Kinderwagen gut durchqueren lassen und der dank einer ausreichenden Anzahl geöffneter Kassen langes Warten verhindert. Jedenfalls angenehmer, als mit Einkaufswagen und Kind an der Hand in Menschentrauben festzustecken und im Zeitlupentempo an ganzen Pyramiden aus Überraschungseiern vorbeigeschleust zu werden. Machen wir also Durchquerungsproben verschiedener Märkte mit Kind und Kegel: Welcher Waren-Parcours, vom Eingang bis zur Kasse, ist der familienfreundlichste?
  • Märkte meiden, die allzu offensichtlich auf Psychotricks zurückgreifen. Wer sich wundert, dass er ungeplant endlose Wege zurücklegt, könnte ein Opfer von Marketing und Werbung sein. Dann nämlich, wenn ein Markt-Designer die Produkte so arrangiert hat, dass der Kunde möglichst lange verweilt und dabei Unmengen an "Lockvögeln" und "Sonderangeboten" zu sehen bekommt. Ein solcher Markt hält Groß und Klein nur auf. Drastisches Beispiel war bis vor einigen Jahren ein schwedisches Möbelhaus, in dem es keine Abkürzungen gab, sondern nur den zwangsläufigen Halb-Marathon zwischen Eingang und Kasse.
  • Entscheidend ist die Zeit für den Einkauf. Der Samstagmorgen, an dem Millionen Menschen zum Großeinkauf aufbrechen, ist die familienunfreundlichste Zeit. Denn viel Betrieb bedeutet Stress, und die Ungeduld mit Kindern ist dann am größten. Die Vormittage unter der Woche sind viel besser geeignet. Wer kann, sollte außerdem die vielen Angestellten meiden, die von 16 bis 18 Uhr zum Feierabendeinkauf ausschwärmen.
  • Gut vorbereiten für den Einkauf mit Kind. Ein hungriges Baby ist im Supermarkt schlecht aufgehoben, und Erschöpfungsquengeln taugt auch nicht gerade als Shopping-Soundtrack. Auf jeden Fall sollte man das Kind vorher füttern und eventuell auch eine Spazier- oder Spielplatzrunde vorschalten, damit der Nachwuchs den anschließenden Einkauf möglichst verschlafen kann.





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