Kinder richtig fördern

Die Weichen, wie erfolgreich und zufriedenstellend ein Berufsleben später einmal verläuft, werden schon sehr früh gestellt: Eine Menge wichtiger Kompetenzen für den Beruf erlernen wir bereits während der Kindheit und Jugend - oder eben nicht. Wie Sie Ihre Kinder richtig fördern


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Kinder fördern


Entschlusskraft oder Gewissenhaftigkeit: Solche Eigenschaften werden maßgeblich über die Erziehung vermittelt, also vor allem im Elternhaus und in der Schule. Und natürlich hat auch die Art der Schulbildung einen wesentlichen Einfluss darauf, welchen Beruf Jugendliche wählen können. Über all das machen sich viele Eltern immer mehr Gedanken! Und ebenso viele sind der Überzeugung, dass die entspannte Einstellung „Wird schon werden“ oder „Einfach laufen lassen“ nicht mehr zum Ziel führt. Alle wissen: Die Anforderungen steigen. Die Zeit der Vollbeschäftigung kommt nie wieder. Und dass die Globalisierung nicht nur ein Schlagwort ist, sondern längst Wirklichkeit, merken alle. Es ist notwendig geworden, das Sie als Eltern ihre Kinder richtig fördern sollten.
Mit neuen Schulen Kinder richtig fördern? Auch die Institution Schule betrachten Eltern in diesem Zusammenhang skeptisch - und werden immer öfter selbst aktiv: Jede Woche werden in Deutschland ein bis zwei private Schulen neu gegründet. Häufig von Eltern, die ihre Kinder richtig fördern wollen. Prominentes Beispiel ist die Sängerin Nena, die im Herbst 2007 die „Neue Schule Hamburg“ ins Leben rief. Was treibt Eltern dazu an, neben Beruf und Familie auch noch eine neue Schule auf die Beine zu stellen? Der Bildungsexperte Reinhard Kahl schreibt dazu in der Wochenzeitung „Die Zeit“: „Es sind Eltern, die in ihren Berufen ständig Lösungen für unvorhergesehene Probleme finden müssen, aber bei ihren Kindern erleben, wie sie in der Schule noch immer Dienst nach Vorschrift lernen und dabei ihre Neugier verlieren.“ Aber auch diejenigen, die weiter auf staatliche Schulen setzen, ergreifen die Initiative: In Großstädten gibt es inzwischen einen regelrechten „Ummelde-Tourismus“: Damit die Kinder diejenige Schule besuchen, deren pädagogisches Konzept mehr überzeugt als das jener Schule, die dem Wohnort am nächsten liegt. Ein weiteres Problem treibt vor allem die Eltern von Jungen um: Wie es scheint, entspricht die Wissensvermittlung an den Schulen nicht so sehr dem Temperament und Wesen der Jungs: 58 Prozent der Sitzenbleiber sind männlich. Sie machen seltener Abitur als Mädchen, finden schwerer eine Lehrstelle und sind häufiger arbeitslos.




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