Erste Hilfe: Bienenstich, Insektenbiss

Insektenstiche und -bisse sind nicht nur sehr gefährlich, wenn das Kind darauf allergisch reagiert, sondern auch, weil einige Insekten schwere Krankheiten übertragen können. 


(0)

Melden Sie sich in unserer Community an, um Beiträge zu Ihren Favoriten hinzuzufügen.

Jetzt anmelden

Stich von Biene, Wespe und Hornisse


Ursache: Wenn Insekten wie Wespen sich oder ihr Nest angegriffen fühlen, stechen sie schnell zu. Problematisch bei Kindern ist vor allem ihre Vorliebe für Süßes, die sie mit Bienen, Wespen und Co. teilen. Daher kommt es im Sommer sehr häufig zu unangenehmen Begegnungen zwischen Kindern und Bienen, Wespen und Co. - und Insektenstiche schmerzen!

Symptome:

•    lokale Rötungen, Schwellungen und Schmerzen
•    ggf. starke Rötung und Schwellung einer Region
•    evtl. Zeichen eines allergischen Schocks

Erste Hilfe: Insektenstich

Mal eines Wespenstichs.


© Thinkstock

Erste Hilfe-Maßnahmen bei Insektenstichen:

➤   betroffene Stelle kühlen
➤   Auftragen spezieller Gels und Salben mit kühlender Wirkung bei
       Insektenstichen
➤   bei allergischer Reaktion ggf. Notruf (112)

Zeckenbiss
Ursache: Zecken warten auf Blättern von kleinen Pflanzen teilweise mehrere Monate auf einen vorbeiziehenden Wirt, an dem sie sich vollsaugen können. Beim Spielen im Gras oder im Wald passiert es daher schnell mal, dass ein Kind von einer Zecke gebissen wird. Vorsicht: Zecken können die Krankheiten Borreliose und FSME (Hinrhautentzündung) übertragen. Impfungen können der Krankheitsübertragung jedoch vorbeugen. Lassen Sie sich von einem Arzt diesbezüglich beraten!

 Das könnte Sie interessieren: Schutz vor Zecken

Wie Sie sich und Ihre Familie ganz einfach vor Zecken schützen können und wie Sie bei einem Zeckenbiss vorgehen sollten.




Erste Hilfe: Zeckenbiss

Zecken können schwere Krankheiten übertragen.


© Thinkstock
Symptome:

•    Entdecken der Zecke (besonders an stark behaarten Körperregionen)
•    Erkennen der Borreliose: 3 Tage bis 4 Wochen nach dem Stich zeigt sich
      eine kreisförmige Rötung um die Stichstelle, die später wandert
•    Erkennen der FSME: ca. 2 bis 14 Tage nach dem Stich beginnt die
     erste Erkrankungsphae mit grippeähnlichen Symptomen. Danach kommt
     es evtl. zur Entzündung der Hirnhäute und des Gehirns mit Ausfallerscheinungen
      (Lähmungen).

Erste Hilfe-Maßnahmen bei einem Zeckenbiss:

➤   Zecke mit einer Pinzette herausziehen ohne sie zu quetschen
➤   Zecke nie mit Öl oder Alkohol „ertränken“ (Krankheitserreger könnten ins
       Blut gelangen)
➤   Stichstelle und Gesamtbefinden des Kindes in den nächsten Tagen beobachten
➤   binnen 4 Tagen nach dem Stich sollte eine passive Immunisierung
       vorgenommen werden, fragen Sie dazu Ihren Arzt


mehr zum Thema
Krankheiten Allergie Medikamente