Muttertagsgedichte und Muttertagssprüche

Am 8. Mai ist Muttertag! Jede Mutter freut sich über ein kleines Geschenk, zum Beispiel über ein aufgesagtes Gedicht oder einen Muttertagsspruch auf einer Karte. Deshalb stellen wir Ihnen hier unsere Lieblings-Muttertagsgedichte und Muttertagssprüche vor.


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Muttertagsgedichte



Muttertagsgedichte

Über ein schönes Muttertagsgedicht freut sich jede Mama.


© Thinkstock
Mama
(James Krüss)

Mama, Mama, es ist soweit!
Heute schenke ich dir Zeit.
Zeit zum Schlafen und zum Lesen -
Der letzte Muttertag
ist doch auch schön gewesen?


Müsst ich eine Mama wählen
(Anita Menger)

Müsst ich eine Mama wählen,
meine Wahl fiel nur auf dich.
Denn du bist die beste Mami
die es geben kann für mich.
 

Ein Sträußlein Waldmeister
(Joseph Guggenmos)

Weiß und grün ist mein Strauß,
hübsch bescheiden sieht er aus.
Frisch vom Wald kommt er herein.
Rieche nur, erduftet fein.
Nimm! Vom Frühling ist`s ein Stück.
Ich wünsch dir Mutter, lauter Glück.



Gedichte zum Muttertag

Alles Liebe zum Muttertag!


© Thinkstock
So weich so warm ...
(Paul Heyse)

So weich und warm
Hegt dich kein Arm,
Wie dich der Mutter Arm umfängt.
Nie findest du
So süße Ruh,
Als wenn dein Aug an ihrem hängt.


Meine Mutter
(Friedrich Wilhelm Güll)

Kein Vogel sitzt in Flaum und Moos
in seinem Nest so warm
als ich auf meiner Mutter Schoß,
auf meiner Mutter Arm.
Und tut mir weh mein Kopf und Fuß,
vergeht mir aller Schmerz,
gibt mir die Mutter einen Kuss
und drückt mich an ihr Herz. 

Noch mehr Muttertagsgedichte
  • 1 / 9
    Nicht nur am Muttertag

    Du hast uns Frühstück gemacht
    und trotz deiner Sorgen
    mit uns gescherzt und gelacht.
    So war es schon am Morgen.

    Du hast uns pünkltich geweckt
    und hättest schlafen können.
    Du hast uns Geld zugesteclt,
    um uns zu verwöhnen.

    Nicht nur am Muttertag
    Woll'n wir daran denken.
    Wir wollen Tag für Tag Dir
    unsere Liebe schenken.

    (Lisl Güthoff)

  • 2 / 9
    Mutter ist der schönste Name

    „Mutter" ist der schönste Name,
    auf dem weiten Erdengrund.
    Zärtlich, oft wird er gerufen,
    leise aus der Kinder Mund.

    Leise nur wird er gesprochen,
    wenn bang und traurig ist das Herz.
    Hilfesuchend, oft gerufen,
    wenn dich drückt die Not, der Schmerz.

    Wenn die Mutter ist dann selber,
    von der Arbeit müd und alt,
    der Muttername bleibe heilig,
    dann denk zurück und gib ihr Halt.

    Behütet, beschützt ein Leben lang,
    drum sag ich heut am Muttertag,
    für deine Güte und Treue,
    hab Dank, hab Dank.

    (Verfasser unbekannt)

  • 3 / 9
    Liebeserklärung an eine Mutter

    Wenn nichts mehr geht, geh ich zu dir
    und klag dir meine Sorgen.
    Du nimmst dir Zeit, leihst mir dein Ohr –
    ich fühle mich geborgen.

    Als ich ein Kind war, konntest du
    die Dinge für mich richten.
    Nun, da ich groß bin, hilfst du mir,
    sie richtig zu gewichten.

    Wenn nichts mehr geht, geh ich zu dir,
    du bist mein Zufluchtsort.
    Du schaust mich an, bist einfach da,
    und weiter braucht’s kein Wort.

    Für das, was ich geworden bin,
    hast du den Keim gelegt.
    Du hast die zarte Pflanze lang
    gehütet und gepflegt.

    Auch wenn ich diese Worte oft
    im Alltagstrott nicht sage –
    heut sag ich sie: „Ich bin so froh,
    Mama, dass ich dich habe."

    (Renate Eggert-Schwarten)

  • 4 / 9
    Für die Mutter

    Was soll ich Dir denn sagen,
    O gute Mutter, heut?
    Was soll ich Dir denn wünschen,
    Das Dich und mich erfreut?

    Ja, könnt' ich Dir's nur sagen,
    Wie's um das Herz mir ist!
    Du weißt es ja doch besser,
    Wie teuer Du mir bist.

    Dass Du mich immer liebtest
    Und ich lieb immer Dich -
    Nichts Schöneres kann ich wünschen,
    Nichts Besseres für Dich und mich.

    (Karl W. Ferdinand Enslin)

  • 5 / 9
    Ich wollt, ich wär ein Vogel

    Ich wollt, ich wär ein Vogel,
    Dann fäng ich Tag und Nacht
    All jene kleinen Lieder,
    Die ich für Dich erdacht.

    Und jeder neue Morgen
    Brächt' ich ein neues Lied
    Aus meinem treuen Herzen,
    Das nur für Dich erglüht.

    Und wenn nur eins gefiele,
    Wie glücklich würd' ich sein,
    Der größte Schatz der Erde,
    Die ganze Welt wäre mein.

     (Eduard Maria Oettinger)

  • 6 / 9
    An meine Mutter

    Ich bin's gewohnt, den Kopf recht hoch zu tragen,
    Mein Sinn ist auch ein bißchen starr und zähe;
    Wenn selbst der König mir ins Antlitz sähe,
    Ich würde nicht die Augen niederschlagen.

    Doch, liebe Mutter, offen will ich's sagen:
    Wie mächtig auch mein stolzer Mut sich blähe,
    In deiner selig süßen, trauten Nähe
    Ergreift mich oft ein demutvolles Zagen.

    Ist es dein Geist, der heimlich mich bezwinget,
    Dein hoher Geist, der alles kühn durchdringet,
    Und blitzend sich zum Himmelslichte schwinget?
    Quält mich Erinnerung, daß ich verübet
    So manche Tat, die dir das Herz betrübet?
    Das schöne Herz, das mich so sehr geliebet?

    (Heinrich Heine)

  • 7 / 9
    An meine Mutter

    So gern hätt' ich ein schönes Lied gemacht
    von deiner Liebe, deiner treuen Weise;
    die Gabe, die für andre immer wacht,
    hätt' ich so gern geweckt zu deinem Preise.

    Doch wie ich auch gesonnen mehr und mehr,
    und wie ich auch die Reime mochte stellen,
    des Herzens Fluten wallten darüber her,
    zerstörten mir des Liedes zarte Wellen.

    So nimm die einfach schlichte Gaben hin,
    von einfach ungeschmücktem Wort getragen,
    und meine ganze Seele nimm darin:
    Wo man am meisten fühlt, weiß man nicht viel zu sagen.

    (Annette von Droste-Hülshoff)

  • 8 / 9
    An meine Mutter

    Obgleich kein Gruß, obgleich kein Brief von mir
    So lang dir kömmt, lass keinen Zweifel doch
    Ins Herz, als wär’ die Zärtlichkeit des Sohns,
    Die ich dir schuldig bin, aus meiner Brust
    Entwichen. Nein, so wenig als der Fels,
    Der tief im Fluss vor ew'gem Anker liegt,
    Aus seiner Stätte weicht, obgleich die Flut
    Mit stürm’schen Wellen bald, mit sanften bald
    Darüber fließt und ihn dem Aug’ entreißt,
    So wenig weicht die Zärtlichkeit für dich
    Aus meiner Brust, obgleich des Lebens Strom
    Vom Schmerz gepeitscht bald stürmend drüber fließt,
    Und von der Freude bald gestreichelt still
    Sie deckt und sie verhindert, dass sie nicht
    Ihr Haupt der Sonne zeigt und ringsumher
    Zurückgeworfne Strahlen trägt und dir
    Bei jedem Blicke zeigt, wie dich dein Sohn verehrt. 

    (Johann Wolfgang von Goethe)

  • 9 / 9
    Wir wären nie gewaschen

    Wir wären nie gewaschen
    und meistens nicht gekämmt,
    die Strümpfe hätten Löcher
    und schmutzig wär das Hemd.
    Wir äßen Fisch mit Honig
    und Blumenkohl mit Zimt,
    wenn du nicht täglich sorgtest,
    dass alles klappt und stimmt.
    Wir hätten nasse Füße
    und Zähne schwarz wie Ruß
    und bis zu beiden Ohren
    die Haut voll Apfelmus.
    Wir könnten auch nicht schlafen,
    wenn du nicht noch mal kämest
    und uns, bevor wir träumen,
    in deine Arme nähmest.
    Und trotzdem: Sind wir alle
    auch manchmal eine Last.
    Was wärst du ohne Kinder?
    Sei froh, dass du uns hast.

    (
    Eva Rechlin)



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