So kommen Mamas trotz Schlafmangel gut durch den Tag

Was ist eigentlich die Steigerung von müde? Wie auch immer – Eltern wissen, was wir meinen: Wenn man als Mama (oder Papa) nach einer Vielzahl von durchwachten und unruhigen Nächten völlig neben sich steht und sich fragt: Wie halte ich diesen Tag nur durch? Wunder können wir leider keine bewirken – aber wir haben ein paar Tipps, die garantiert helfen!


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Schlafmangel - und trotzdem fit


Wir alle kennen sie: Die Tage, an denen wir morgens schon die Stunden zählen, bis es endlich, endlich wieder Zeit fürs Bett ist. Egal, ob die Kinder noch Babys sind und nicht durchschlafen, weil sie Hunger, Zahnschmerzen oder einfach Lust zum Spielen haben – oder ob sie schon größer sind und sich vor Monstern unterm Bett fürchten, zig Mal Pipi müssen oder nur an Mama gekuschelt schlafen können: Schlafmangel begleitet Eltern leider viele Jahre.


© iStock
Symptome für zu wenig Schlaf sind eindeutig zu erkennen: Wir leiden unter Konzentrationsproblemen, werden vergesslich und sind gereizt und summa summarum "einfach mit den Nerven am Ende".
Hier unsere erprobten Praxis-Tipps gegen chronische Müdigkeit:

1. Verzichten Sie auf die Schlummer-Funktion!
Auch wenn der größte Wunsch abends maximale Schlafdauer lautet: Stellen Sie sich den Wecker nicht zu früh. Und verzichten Sie bitte, bitte auf die Schlummer-Funktion, die den Schlaf um viele Male "nur noch fünf Minuten!" verlängert. Diese Taste ist nur für Masochisten gedacht. Bringen tut sie nichts, denn erholsamer Schlaf kann in den Fünf-Minuten-Phasen nicht stattfinden. Eine bessere Idee: Ein Musikwecker, der mit der Lieblingsmusik gleich für gute Laune sorgt.

2. Schlafmangel und ein extra großes Frühstück vertragen sich gar nicht!
Besser als sich den Magen vollzuschlagen ist ein leichtes Frühstück - mit vielen Vitaminen und einer großen Tasse Kaffee. Schwere Kost leitet sämtliche Restenergie in den Verdauungstrakt - die brauchen wir an Tagen mit Schlafmangel aber an anderer Stelle dringender!

3. Viel trinken!
In diesem Fall stimmt die These "Viel hilft viel!". Hilfreich sind einfaches Wasser, dünne Fruchtschorlen oder Tee. Ingwerwasser mit Zitrone wirkt aktivierend und gibt dem Immunsystem gleich noch einen extra Push. Nur mit Kaffee sollten Sie es nicht übertreiben:

4. Kaffee: Ja, aber nicht zu viel!
Ein Zuviel des Guten ist erreicht, wenn Sie nervös, zittrig und gereizt werden (mehr als sie es sowieso schon sind!). Experten empfehlen nicht mehr als vier Tassen Kaffee täglich. Unser Tipp: Bleiben Sie bei drei und sparen Sie sich Nummer vier für ganz schlimme Tage auf. Ab 15 Uhr sollten Sie kein Koffein mehr zu sich nehmen, sonst kann es sein, dass abends endlich Ruhe im Haus ist, Sie aber nicht schlafen können.

5. Wenn Ihr Kind schläft: Schlafen Sie mit!
Diesen Tipp kennen Sie sicher. Probieren Sie ihn bitte auch bei nächster Gelegenheit aus! Ein Power-Nap sollte aber nicht mehr als 10 bis 15 Minuten dauern. Sonst gleiten Sie in die Tiefschlafphase ab. Mit dem Ergebnis, dass es Ihnen nachher noch schlechter geht.

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6. To-do-Liste
Schlafmangel führt dazu, dass die Produktivität sinkt. Misten Sie die To-do-Liste für heute radikal aus. Oder ignorieren Sie sie einfach.

7. Frische Luft
Frische Luft sorgt für frische Gedanken! Daheim also gründlich lüften - und die anstehenden Erledigungen nicht mit dem Auto, sondern zu Fuß oder mit dem Fahrrad erledigen. Damit tun Sie Gutes in doppelter Hinsicht: Auch Bewegung hilft, den maladen Kreislauf ein bisschen in die Höhe zu treiben.

8. Yoga
Eine kleine Runde Yoga wirkt Wunder. Für frische Energie sorgt beispielsweise der Sonnengruß:


9. Früher ins Bett gehen
Gönnen Sie sich einen frühen Feierabend und gehen Sie direkt mit den Kindern ins Bett. Haushalt, Fernsehen und das Telefonat mit der Freundin können (und müssen!) warten.

10. Pfefferminzöl
Der Duft der Pfefferminze regt den Kreislauf an. Das intensive Aroma erfrischt Körper und Seele und hilft auch gegen Kopfschmerzen. Einfach ein paar Tropfen des ätherischen Öls an den Schläfen in die Haut einmassieren.

11. Nervenfutter
Als Nervenfutter eignen sich Nüsse, ein Glas frisch gepresster Orangensaft oder Matcha Tee. Zucker sollten Sie an "Schlafräuber-Tagen" am besten ganz meiden.
 
➤ 12. Kinderdienst aufteilen
Es hilft nichts, wenn Mama UND Papa nachts nicht schlafen können. In harten Zeiten kann es hilfreich sich, sich bei den anstrengenden Nachtschichten abzuwechseln. Der andere darf "ausziehen" und im Gästezimmer oder auf dem Sofa schlafen - und ein bisschen Schlaf nachholen.

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Wenn Eltern erschöpft sind, handelt es sich dabei meist nicht nur körperlich Erschöpfung. Die chronische Müdigkeit hat auch emotionale und mentale Komponenten. Horchen Sie in sich rein und versuchen Sie herauszufinden, was Ihnen (abgesehen von drei Mützen Schlaf) noch gut tun könnte. Mal wieder ein lustiger Mädelsabend? Oder ein spannendes Buch? Wir wünschen gute Erholung!

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