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Pflanzen-Hack

Läuse auf der Paprikapflanze: So rettest und befreist du deine Pflanze

Gib Läusen auf deiner Paprikapflanze keine Chance.
Gib Läusen auf deiner Paprikapflanze keine Chance. (© Pexels/Yan Krukau)

Du möchtest selbst Paprikas züchten. Doch jetzt hast du einen Schädlingsbefall. Mit diesenTipps wirst du Läuse auf Paprikapflanzen wieder los.

Woher kommen die Läuse auf den Paprikapflanzen?

Paprikas sollten einen speziellen Reifepunkt bei der Aufzucht erreichen, damit sie gut schmecken. Häufig kommt ein Läusebefall dazwischen, weswegen die kleine Paprikaschoten zu früh geerntet werden. Doch woher kommen die Läuse? Durch übertriebene Sauberkeit und Kunstdüngung verändert sich das Bodenklima. Schädlinge haben so ein leichtes Spiel. Insbesondere nach dem Pikieren sind Paprika gefährdet, da Blattläuse den Saft der Jungpflanzen besonders schmackhaft finden. Die Läuse treten übrigens ganz natürlich auf. Wenn es wärmer wird, wachen sie aus ihrem Winterschlaf auf und gehen auf Nahrungssuche. Dabei finden sie besonders im Gemüsebeet leckere Nahrung.

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Was passiert bei einem Läusebefall bei Paprikas?

Sind deine Paprikas von Läusen befallen, wird das Wachstum der Pflanzen gehemmt. Die Läuse trinken den Saft aus der Pflanze und sorgen damit dafür, dass die Pflanze eingeht. Haben Sie eine Pflanze vernichtet, greifen sie auf die nächste Pflanze über. Entdeckst du Läuse, solltest du sie direkt stoppen. Es könnte sonst deine komplette Ernte in Gefahr sein. Außerdem locken Blattläuse und Co. häufig auch Pilze an, sodass deine Pflanzen zusätzlich auch noch von Pilzen befallen werden könnten. Finde auch heraus, wie lange Paprika haltbar sind.

Wie erkenne ich einen Lausbefall?

Ob deine Paprikas von Läusen befallen sind, erkennst du ganz leicht an ihrem Aussehen. Zeigt sich ein klebriger Belag oder weiße Stippen auf der Blattoberseite, sind deine Paprikas betroffen. Das Wachstum wird gestört und die Pflanze wächst nicht mehr richtig. Die Früchte vergrößern sich nicht und die Blätter sind nicht mehr saftig und grün. Leicht erkennst du es auch an den Blättern. Sie können gelb-braun, schwarz oder sogar verkümmert werden. Oft leidet auch die Stabilität der Pflanze, sodass sie umkippt.

Wie kann ich die Läuse auf Paprikapflanzen loswerden?

Erkennst du einen Lausbefall, solltest du schnell handeln. Da es sich bei Paprikapflanzen um Nutzpflanzen handelt, die du essen möchtest, verzichtest du auf chemische Mittel. Folgende Hausmittel kannst du ausprobieren:

  • Neemöl: Das Öl aus dem Samen des Neembaums wird mit Wasser verdünnt. Das Öl setzt sich in die Atemwege der Läuse und lässt sie verenden. Wichtig hierbei ist das komplette Benetzen der Pflanze – am besten mit einer Sprühflasche. Für den Menschen ist es nicht gefährlich.
  • Nützlinge: Die natürlichen Fressfeinde der Läuse setzt du als Schädlingsbekämpfer ein. Du kannst Nützlinge online bestellen und nach Anweisung vorgehen.
  • Rapsöl: Mische 45 ml Rapsöl mit 2,5 l Wasser, gib etwas Spülmittel dazu und rühre die Mischung gut um. Fülle es in eine Sprühflasche und benetze die komplette Pflanze damit.
  • Milch: Mische Milch mit Wasser im Verhältnis 1:2 und fülle es in eine Sprühflasche. Benetze die gesamte Pflanze und wiederhole den Vorgang nach zwei Tagen.
  • Spülmittel: Mische fünf Milliliter Spülmittel mit einem halben Liter Wasser, gib etwas Spiritus hinzu und mische alles gut durch. Anschließend füllst du das Gemisch in eine Sprühflasche und benetzt die Paprikapflanze komplett damit.
  • Zwiebel- oder Knoblauchbrühe: Rund 40 g Knoblauch und/oder Zwiebeln klein hacken, 20 Minuten in Wasser kochen und drei bis vier Stunden ziehen lassen. Den Sud in eine Sprühflasche geben und die Pflanze komplett benetzen.
  • Oregano: Koche Oregano als Tee auf. Dafür nimmst du 10 Gramm getrockneten (oder 100 Gramm frischen) Oregano und kochst ihn wie einen Tee auf. Lass ihn rund 15 Minuten ziehen und siebe die Reste ab. Fülle den Sud in eine Sprühflasche und benetze die ganze Pflanze.
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Um die Läuse auf Paprikapflanzen loszuwerden, bieten sich dir viele Hausmittel an. Da du die Paprikas später essen möchtest, solltest du auf chemische Mittel verzichten. Als Hausmittel haben sich Neemöl, Nützlinge, Spülmittel, Rapsöl oder auch Zwiebel- und Knoblauchbrühe bewährt. Finde auch heraus, wie du aus einer Tomatenscheibe neue Tomaten züchtest und welche Gartenarbeit im Mai erledigt werden sollte.

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