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Genial: 17-Jährige entwickelt Wundnähte mit Rote Bete

Genial: 17-Jährige entwickelt Wundnähte mit Rote Bete

Die Positive Nachricht

Eine Schülerin aus dem US-Bundesstaat Iowa will mit ihrer genialen Erfindung vor allem Menschen in Entwicklungsländern helfen.

Dass die Schülerin Dasia Taylor aus Iowa im Alter von nur 17 Jahren eine großartige wissenschaftliche Entdeckung machen und kurze Zeit später sogar mit einem wichtigen Award ausgezeichnet würde, hätte sie vor gut einem Jahr wohl noch nicht erwartet.

Mit Rote Bete gegen Infektionen

Als ihre Chemielehrerin an der Iowa City West High School Schüler*innen für den "Science Fair-Club" rekrutierte, meldete sich Taylor an, fasziniert von der Aussicht, ihre eigene Forschungsfrage zu beantworten – und zu versuchen, finanzielle Hindernisse für medizinische Behandlungen zu beseitigen. Ein gutes Jahr später hat sie nun ein Patent für eine außergewöhnliche Erfindung angemeldet, die sie im Chemielabor ihrer High School entwickelt hat: Wundfäden mit Rote-Bete-Saft, die sich bei einer Infektion verfärben.

Die Entdeckung ist genial und eigentlich recht simpel. Gesunde Haut hat einen pH-Wert von etwa fünf. Entzündet sich eine Wunde, steigt der pH-Wert der Haut auf acht oder neun. Rote Bete reagiert auf diese pH-Wert-Veränderung und färbt sich dunkel. Dasia Taylor hat diese Erkenntnis genutzt und einen Wundfaden aus Rote Bete entwickelt. Auf diese Weise können Entzündungen schon frühzeitig an den Wundfäden erkannt und so rechtzeitig behandelt werden.

Eine günstige Lösung

Wie sie auf diese Idee kam, erklärte sie gegenüber der Süddeutschen Zeitung. Sie hatte gelesen, "dass Forscher smarte Nähte entwickelt haben, die an eine Smartphone-App gekoppelt sind, die alle möglichen Werte anzeigt. Super, dachte ich, aber das ist eine Hightech-Lösung, die sich die Mehrheit der Menschen auf dem Planeten nicht leisten kann. Wundinfektionen sind vor allem in armen Ländern ein Riesenproblem, dafür braucht es eine ganze einfache und billige Lösung. So konnte ich in meiner Forschung mein Interesse an Medizin mit meinem Engagement gegen Rassismus kombinieren."

Ihr gehe es vor allem darum, Müttern in Entwicklungsländern zu helfen. Bei einem Kaiserschnitt liege die Infektionsrate in armen Ländern bei etwa 20 %, bei anderen Patient*innen bei etwa elf Prozent, wie sie gegenüber der SZ erzählte. Problematisch sei vor allem, dass die Menschen die Entzündungen zu spät bemerkten. Mit ihren Wundnähten ist dies sofort erkennbar.

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Bildquelle: Society for Science

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