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Mittelgroße Familienhunde: Diese 5 Hunderassen solltet ihr kennen

Mittelgroße Familienhunde: Diese 5 Hunderassen solltet ihr kennen

Hundeliebe

Ihr sucht nach einem Hund für eure Familie, der nicht zu klein, aber auch nicht zu groß ist? Hier kommen 5 tolle mittelgroße Familienhunde, bei denen vielleicht genau der richtige für euch dabei ist.

Ein Vierbeiner soll bei euch einziehen – juhu! Die Entscheidung für einen Hund ist ein ganz besonderer Moment im Leben, die gleichzeitig viele Fragen mit sich bringt. Die wichtigste dabei ist: Welcher Hund passt zu unserer Familie? Fest steht, er soll lieb sein, sich gut mit den Kindern verstehen und auch kein Problem mit viel Besuch haben, schließlich ist im Familienalltag gerne mal viel Trubel im Haus. Und viele Familien begrüßen es, wenn der Hund nicht nur faul in der Ecke liegt, sondern aktiv und aufgeweckt ist. Bei der Größe kommen viele Familien zu dem Schluss: Er soll nicht ganz klein sein, aber auch nicht zu groß.

Von mittelgroßen Hunden spricht man, wenn die Fellnasen eine Schulterhöhe von etwa 40 bis 59 cm haben. Wir stellen euch hier fünf mittelgroße Familienhunde vor. Aber bitte bedenkt dabei: Auch wenn es rassespezifische Merkmale gibt, so ist jeder Hund  individuell. Nur weil die Rassebeschreibung lieb, aufgeschlossen und aktiv lautet, muss euer Hund am Ende nicht genau so sein. Die Merkmale liefern euch nicht mehr als eine Orientierung.

Mittelgroße Familienhunde: 5 geeignete Rassen

1. Border Collie

Border Collie
Bildquelle: IMAGO / Addictive Stock

Ursprünglich als Hütehund eingesetzt, ist der Border Collie mittlerweile ein sehr beliebter Familienhund. Neben seinem angenehmen Wesen trugen vermutlich auch seine zahlreichen Auftritte in Familienfilmen wie "Schweinchen Babe" oder "Bingo – Guck mal, wer da bellt" bei. Insgesamt gilt der Border Collie als sehr freundlich und kinderlieb, zu seinen Menschen baut er eine enge Bindung auf. Da der Border Collie sehr intelligent und extrem sportlich ist, ist es wichtig, ihn körperlich und geistig zu fordern. Beim Agility Training werdet ihr vermutlich sehr viel Spaß mit ihm haben.

2. Apenzeller Sennenhund

Appenzeller Sennenhund
Bildquelle: IMAGO / imagebroker

Ähnlich lebhaft, aber oft etwas temperamentvoller ist der Appenzeller Sennenhund. Auch er baut schnell eine enge Beziehung zu seiner Familie auf und ist ihnen gegenüber sehr fröhlich und gesellig. Ein besonderes Merkmal von ihm ist seine helle Stimme, mit der er gerne seiner Fröhlichkeit Ausdruck verleiht. Gegenüber Fremden verhält er sich eher misstrauisch, kann Situationen und Menschen aber schnell einzuschätzen und entsprechend reagieren. Er ist sehr selbstsicher und hat einen starken Charakter, deshalb ist er eher etwas für Hundeerfahrene Familien oder zumindest die, die bereit sind, sich sehr intensiv mit der Hundeerziehung auseinanderzusetzen (was man aber sowieso immer sollte).

Auch der Appenzeller Sennenhund ist sehr aktiv und clever und muss körperlich und geistig gefördert werden, damit keine Langeweile aufkommt.

3. Australian Shepherd

Australien Shepherd
Bildquelle: Getty Images/Ksuksa

Ein echtes Energiebündel – so könnte man den Australian Shepherd wohl am besten beschreiben. Die Hunderasse erfreut sich seit Jahren enorm hoher Beliebtheit, was wohl an seinem wunderschönen Äußeren und seinem freundlichen, liebevollen und aufgeweckten Charakter liegt. Was viele Halterinnen und Halter unterschätzen, ist der große Bewegungsdrang, den der "Sheppie" braucht. Wer sich darauf einstellt und den Hund konsequent und liebevoll erzieht, hat aber einen super Familienhund, denn sein Spieltrieb und seine Aktivität machen ihn zum perfekten Begleiter auf langen Spaziergängen und Ausflügen in der Natur.

4. Beagle

Beagle
Bildquelle: Getty Images/bruev

Der kleinste der mittelgroßen Familienhunde ist der Beagle. Er gilt als kinderfreundlich,  fröhlich und spielbereit, außerdem zeigt er ein ausgeprägtes Rudelverhalten. Was bei dem kleinen, freundlichen Vierbeiner aber nicht außer acht gelassen werden darf, ist sein ausgeprägter Jagdinstinkt. Sobald er einen Geruch aufgenommen hat, schaltet der Beagle in den Jagdmodus und lässt sich nur schwer von seiner Fährte abbringen. Mit einer konsequenten und geduldigen Erziehung könnt ihr den starken Jagdtrieb aber in den Griff bekommen.

5. Labrador Retriever

Labrador
Bildquelle: Getty Images/sanjagrujic

Last but not least gehört der Labrador zu den beliebtesten mittelgroßen Familienhunden. Er ist bekannt für sein aufgewecktes und freundliches Wesen, ist sehr menschenbezogen und aktiv. Er zeigt einen starken "will to please", also den Wunsch, seinen Menschen zu gefallen, weshalb er sehr gelehrsam und gefügig ist. Um eine konsequente Erziehung kommt man aber auch hier nicht drum herum. Der Labrador ist oft ein ruhiger Zeitgenosse, der trotzdem viel Bewegung und Beschäftigung braucht.

Neben diesen Hunderassen gibt es natürlich noch viele weitere mittelgroße Familienhunde, beispielsweise der Bobtail, der Pudel oder der Shar Pei. Wichtig ist bei allen Hunden, dass ihr euch vor dem Kauf intensiv mit der Rasse auseinandersetzt. Was braucht mein Hund, um seinen Charakter bestmöglich entfalten zu können und ein glückliches Hundeleben führen zu können? Selbst ein freundlicher Labrador ist irgendwann nicht mehr so freundlich, wenn er chronisch unterfordert ist.

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Bildquelle: IMAGO / Addictive Stock
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