Kurse vom Arbeitsamt erleichtern Wiedereinstieg


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Kurse vom Arbeitsamt erleichtern Wiedereinstieg

Wer eine geeignete Kinderbetreuung findet, für den ist die nächste Aufgabe vermutlich leicht: fachliche Qualifikationen für den Wiedereinstieg in den Beruf nachholen. Das kann bei einer Verkaufssachbearbeiterin beispielsweise ein Computerkurs sein, um den Umgang mit neuer Software zu lernen. Das Arbeitsamt bezahlt die mehrwöchigen Kurse. „Denn die Vermittlungschancen steigen nach einer beruflichen Weiterbildung deutlich“, sagt Elsa Moser. In den Kursen frischen Mütter nach der Elternzeit nicht nur fachliche Kompetezen auf, sondern kommen auch in Kontakt mit anderen Müttern und können sich über den Wiedereinstieg in den Beruf austauschen. Auch das Bewerbungstraining gehört für viele Mütter zum festen Bestandteil beim Wiedereinstieg nach der Elternzeit. Ein Bewerbertrainig wartet mit Tipps für die überzeugende Bewerbungsmappe und den korrekten Auftritt beim Vorstellungsgespräch auf. Selbstbewusstsein für den Wiedereinstieg in den Beruf stärken Nicht wenige Mütter sind nach der Elternzeit unsicher, wie sie sich gegenüber einem Arbeitgeber gut darstellen. Elsa Moser rät deshalb, das Selbstbewusstein der Bewerberinnen zu stärken. „Auf keinen Fall sollten Sie das eigene Licht unter den Scheffel stellen“, sagt sie. Wiedereinstieg durch Praktikum und Zeitverträge Flexibilität müssen Arbeitnehmer häufig nicht nur bei den Arbeitszeiten beweisen, sondern immer öfter auch bei den Arbeitsverträgen: Der unbefristete Arbeitsvertrag ist heute nicht mehr in jedem Beruf selbstverständlich. Um überhaupt einen Fuß in die Tür zu bekommen, raten Arbeitsvermittler dazu, auch befristete Stellen anzunehmen. Selbst Praktika können eine Alternative sein, wenn sie in ein festes und bezahltes Beschäftungsverhältnis münden. Daher frühzeitig mit Arbeitsamt und Arbeitgeber über das Ziel des Praktikums sprechen.