Miteinander reden in der Familie

Offen und wertschätzend miteinander reden ist ein Grundpfeiler für eine glückliche Familie. Kommunikationsregel sorgen für einen respektvollen Umgang in der Familie


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Kommunikation: Miteinander reden in der Familie




Miteinander reden für Entwicklung wichtig

Was geschieht, wenn Eltern mit unseren Kindern austauschen, mit ihnen streiten, lachen und diskutieren: Über die vielschichtige verbale und nonverbale Kommunikation entsteht Bindung und Beziehung! Die Art und Weise, wie wir in der Familie miteinander reden, umgehen und sprechen, prägt zutiefst ihr Bild der Eltern - und vor allen Dingen von sich selbst. Spüren sie in Worten oder Gesten Desinteresse oder Missachtung, fühlen Kinder sich weniger wertvoll. Gehen wir anerkennend und liebevoll mit ihnen um, macht sie das stark und selbstbewusst. Der Altmeister der Kommunikationswissenschaften, der austro-amerikanische Psychologe Paul Watzlawick, sagte: „Kommunikation hat immer einen Inhaltsaspekt und einen Beziehungsaspekt.“ Wenn Eltern ihr Kind also ausschimpfen: „Mein Gott, du hast ja schon wieder ein Glas zertrümmert“, dann enthält dieser Satz zum einen die Sachbotschaft: Das Glas ist kaputt. Aber es schwingt auch mit: „Ich halte dich für einen Tölpel.“ Wie mag dieser - bestimmt nicht so böse gemeinte - Satz auf eine Kinderseele wirken? Im Satz: „Wie schade. Mein Lieblingsglas ist dahin“, klingt zwar auch der Ärger der Mutter an, aber kein vernichtendes Urteil. Wie es scheint, ist Kommunikation der entscheidende Faktor der Erziehung: „Ein Lolli mehr oder weniger. Eine Stunde Fernsehen zu viel - all das wirkt sich am Ende kaum auf die Entwicklung von Kindern aus. Dafür aber umso mehr die Art und Weise, wie wir mit ihnen umgehen und sprechen“, sagt die Pädagogin Daniela Liebich.




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