Laufrad fürs Kleinkind - Was Sie beachten sollten

Ein Laufrad bereitet Kinder gut aufs Fahrradfahren vor. Ab welchem Alter ein Laufrad für Kinder sinnvoll ist und was Sie beim Kauf beachten sollten.


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Ab welchem Alter ein Laufrad?


© Thinkstock
Ein Laufrad führt Kinder ans Fahrradfahren heran, ohne sie zu überfordern. Bewusst wird auf Pedale und Kette verzichtet. Richtig eingesetzt, können Laufräder die Körperbeherrschung schulen und Kinder auf sicheres Verhalten im Straßenverkehr vorbereiten. „Das Laufrad bereitet Kinder optimal auf das spätere Fahrradfahren vor“, sagt Martina Abel, Geschäftsführerin der BAG Mehr Sicherheit für Kinder in Bonn. „Die Kinder lernen, das Gleichgewicht zu halten, sich im Raum zu orientieren, rechtzeitig zu bremsen oder auszuweichen. Sie gewinnen an Reaktionsfähigkeit und an motorischer Sicherheit.“


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Laufrad ab 2 Jahren?


Das richtige Einstiegsalter für das Laufradfahren hängt von der individuellen Entwicklung des Kindes ab. Manche Laufräder werden bereits für 2-Jährige angeboten. In der Praxis erweist sich das jedoch meistens als zu früh, da die Kinder ihre Bewegungsabläufe noch nicht ausreichend beherrschen und die Fahrgeschwindigkeit nicht kontrollieren können. 2½ bis 3 Jahren sind Kleinkinder reif fürs Laufrad.
Laufrad: Wo lauern die Gefahren?
Damit es nicht zu Unfällen kommt, sollten Kinder nur in sicheren Umgebungen aufs Laufrad steigen, zum Beispiel auf dem Spielplatz oder in der Fußgängerzone.  Kinder in dem Alter sind schnell überfordert, wenn sie auf andere Verkehrsteilnehmer reagieren und Hindernissen ausweichen müssen. Bei hohen Geschwindigkeiten verlieren sie schnell die Kontrolle. 
Hier sollten Kinder das Laufrad nicht benutzen:
➤ auf Gehwegen neben der Straße

➤ auf abschüssigen Wegen

„Eltern üben das Laufradfahren mit ihren Kindern am besten auf großen, ebenen Plätzen“, sagt Martina Abel. „Die Kinder sollten nie unbeaufsichtigt fahren. Auch ein Helm ist ratsam, nicht nur weil er vor Verletzungen schützt, sondern gleichzeitig auf das Fahrradfahren mit Helm vorbereitet. Eltern sollten mit ihren Kindern klare Regeln einüben, zum Beispiel in der Nähe einer Straße abzusteigen.“

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Welches Laufrad-Modell?

Beim Kauf eines Laufrades lohnt es sich, auf das GS-Zeichen zu achten. Bei schlecht verarbeiteten Modellen brach die Lenkergabel, auch die Radaufhängung ist nicht immer ausreichend stabil. Am besten das Gerät im Laden testen!
Neben der Verarbeitungsqualität zählt das kindgerechte Design:
➤ Der Einstieg sollte möglichst tief sein.
➤ Sattel und Lenker sollten höhenverstellbar sein.
➤ Das Kind auf dem Sattel guten Halt finden.




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