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Keira Knightley: "Hört doch auf, Väter für das absolute Minimum zu loben!"

Gleichberechtigung

Keira Knightley: "Hört doch auf, Väter für das absolute Minimum zu loben!"

"Wie schaffen Sie das, Karriere und Kinder unter einen Hut zu bekommen?" Schauspielerin Keira Knightley ist diese Frage leid. In einem Interview beschwert sie sich, dass wir Vätern eine Art Freifahrschein geben.

Warum fragen wir Männer nicht das selbe?

Es ist diese eine uralte Frage, die nicht nur Keira Knightley, sondern allen berufstätigen Müttern auch heute noch immer gestellt wird: Wie bringen Sie Karriere und Mutterschaft in Einklang? Schauspielerin Keira Knightley, die Mutter zweier Kinder ist, erzählte in einem Interview mit dem Online-Magazin HelloGiggles, dass sie diese Frage nicht nur leid sei, sondern sich vor allem eines frage: Warum fragen wir Männer nicht dasselbe?

Warum verwickeln wir Männer nicht in dieses Gespräch? Warum erwarten wir nicht, dass ein arbeitender Mann sich so sehr um seine Kinder kümmert wie seine Partnerin? Warum nehmen wir an, dass er sich nicht schuldig fühlt, wenn er nicht genug Zeit mit seinen Kindern verbringt?

Keira Knightley

Väter werden für das gelobt, was von Müttern still erwartet wird

Der Glaube, dass Frauen ihren Kindern Priorität einräumen sollten, während Männer ihre Karriere priorisieren, ist offensichtlich nach wie vor weit verbreitet. Trotz seiner patriarchalischen Wurzeln glaubt Keira Knightley, dass auch Frauen zu diesem Problem beitragen, indem sie Männer dafür loben, dass sie als Eltern auf eine Weise auftauchen, die von Müttern immer erwartet wird.

„Es ist wirklich selten, einen Mann in einer Kindertagesstätte zu sehen, und wenn ja, sagen die Leute: 'Oh, was für ein toller Vater. Schau ihn an, wie er sich um seine eigenen Kinder kümmert'. Das würdest du niemals einer Frau sagen", so die Schauspielerin. Sie wünscht sich, dass wir aufhören, Väter für das absolute Minimum zu loben. Für das, was von Frauen einfach still erwartet wird.

Väter haben einen Freifahrtschein

Keira Knightley findet, dass Väter eine Art „Freifahrschein“ für die Kinderbetreuung erhalten. „Wir müssen wirklich anfangen, Männer zu fragen, welche Rolle sie in der Kinderbetreuungssituation spielen, wie viel davon sie übernehmen, und dass wir von ihnen erwarten, dass sie diese Verantwortung übernehmen", sagte sie. „Wir erwarten doch auch, dass Frauen diese Verantwortung übernehmen, und dennoch geben wir Männern aus irgendeinem Grund einen Freifahrschein."

Dass sich Keira Knightley über ungleiche Erwartungen der Gesellschaft an Mutterschaft und Vaterschaft echauffiert, ist nicht das erste Mal. Immer wieder thematisiert die Britin das Thema Sexismus, ob in der Familie oder am Film-Set.

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Bildquelle: imago images / Parsons Media

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