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Familienministerin Franziska Giffey tritt zurück – aus diesem Grund

Familienministerin Franziska Giffey tritt zurück – aus diesem Grund

Familienpolitik

Franziska Giffey (SPD) tritt als Bundesfamilienministerin zurück. Hintergrund soll die Diskussion um ihre Doktorarbeit sein.

Nachdem es um den Doktortitel von Familienministerin Franziska Giffey zuletzt eine große Debatte gab, soll die 43-Jährige nun ihren Rücktritt eingereicht haben. Das haben Ministeriumskreise bereits gegenüber tagesschau.de bestätigt. Sie soll Bundeskanzlerin Angela Merkel am Mittwochvormittag um ihre Entlassung gebeten haben.

Giffey ist seit März 2018 Familienministerin und seit November 2020 Vorsitzende der SPD Berlin. Sie tritt als Spitzenkandidatin für das Amt des Regierenden Bürgermeisters an.

"Konsequenzen aus dem andauernden und belastenden Verfahren"

In den Sozialen Medien meldete sich Giffey mit einem Statement. Darin betont sie, sie stehe weiterhin zu ihrer Aussage, ihre Doktorarbeit nach bestem Wissen und Gewissen geschrieben zu haben. "Ich bedauere, wenn mir dabei Fehler unterlaufen sind. Sollte die Freie Universität in ihrer nunmehr dritten Überprüfung meiner Arbeit zu dem Ergebnis kommen, mir den Titel abzuerkennen, werde ich diese Entscheidung akzeptieren."

Zu ihrer Entscheidung, als Familienministerin zurückzutreten, schreibt sie: "Bereits heute ziehe ich die Konsequenzen aus dem andauernden und belastenden Verfahren. Damit stehe ich zu meinem Wort. Ich bin stolz darauf, was ich in über drei Jahren Regierungsarbeit im Bund erreichen konnte. Gemeinsam mit meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, mit der Bundeskanzlerin, den Kolleginnen und Kollegen im Kabinett und mit den Bundestagsabgeordneten der Koalitionsfraktionen ist es mir gelungen, alle Aufträge aus dem Koalitionsvertrag in meinem Ressort durch die Kabinettsbeschlussfassung zu bringen."

An ihrer Spitzenkandidatur für die Abgeordnetenhauswahlen ändere sich nichts: "Als Berlinerin konzentriere ich mich jetzt mit all meiner Kraft auf meine Herzenssache: Ganz sicher Berlin."

Bildquelle: IMAGO / Political-Moments

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