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Was ist ein Depot? Die Frage aller Aktien-Fragen leicht erklärt

Was ist ein Depot? Die Frage aller Aktien-Fragen leicht erklärt

Video-Artikel

Wer anfangen will in Anleihen, Aktien oder ETFs zu investieren, merkt relativ schnell: Es braucht mehr als ein einfaches Girokonto dafür. Es braucht ein Depot. Aber was ist ein Depot eigentlich und wo liegt der Unterschied zum Konto? Wir klären auf.

Was ein Depot ist, ist die Ausgangsfrage vieler, die mit Aktien und Co. starten wollen. Am schnellsten kriegt ihr die Antwort darauf im Video:

Wozu braucht man ein Depot?

Egal, ob als Vermögensaufbau für den Hausbau, als Altersvorsorge oder kontinuierliche Anlage mit Gewinnausschüttungen: Wollt ihr Wertpapiere jeglicher Art handeln, kommt ihr an einem Depot nicht vorbei.

Ähnlich wie bei einem Konto ist es ein Ort, um Wertpapiere jeglicher Art aufzubewahren und zu verwalten. Ihr benötigt also ein Depot, um zum Beispiel Aktien überhaupt kaufen und verkaufen zu können.

Wie funktioniert ein Depot?

Im Alltagsgebrauch werden Broker und Depot häufig synonym verwendet. Broker ist jedoch der Anbieter, Depot ist die Dienstleistung selbst: Ich habe ein Depot beim Broker XY.

Das Depot gilt es natürlich erst einmal zu eröffnen. Das läuft meist online ab:

  1. Füllt ein Formular auf der Website des Brokers aus.
  2. Identifiziert euch, zum Beispiel mit einem digitalen Video-Identifikations-Verfahren. Das dauert meist nur ein paar Minuten. Länger dauert die Identifizierung per Post.
  3. Wartet auf die letzten Anweisungen des Anbieters.

Fertig. Um loszulegen, braucht es aber noch etwas.

Was ist der Unterschied zwischen einem Konto und einem Depot?

Denn: Auf ein Depot könnt ihr kein Geld einzahlen. Deshalb legt ihr über euren Broker noch ein Verrechnungskonto an. Von dort werden die Kosten für Wertpapierkäufe abgebucht – und dort fließen auch etwaige Gewinne hin.

Das Ganze läuft dann wie bei einem Sparkonto: Einzahlungen auf und Abbuchungen vom Verrechnungskonto geschehen über ein von euch gewähltes Referenzkonto, meist euer Girokonto.

Dort liegen die Wertpapiere dann tatsächlich. Heißt im Umkehrschluss, ihr müsst immer mal wieder etwas Geld von eurem Girokonto auf das Verrechnungskonto eures Depots überweisen, um Investitionen auf dem Aktienmarkt tätigen zu können.

Alles klar soweit? Dann Broker vergleichen und auswählen, Depot eröffnen, Geld aufs Verrechnungskonto einzahlen und loslegen.

Katharina Nickel

Ein Depot zu eröffnen, ist der erste Schritt in Richtung Aktionär*innen-Karriere. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen: Wenn ihr das geschafft habt, ist alles Weitere vielleicht kein Kinderspiel, aber zumindest einfacher zu beschreiten als gedacht.

Wenn ihr euch dann noch ein Hobby draus macht, euch das nötige Wissen anzueignen, umso besser. Über Podcasts, Instagram-Influencer*innen und YouTube-Videos geht das ganz leicht auch beim Kochen, Spazierengehen oder auf dem Spielplatz.

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Quellen: finanzfluss.de, T-Online

Bildquelle: Getty Images/Tom Merton

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