Der Schlafrhythmus des Babys

Der Schlafrhythmus des Babys ändert sich stark im Laufe des ersten Lebensjahres - und damit auch seine Bedürfnisse. Wir erklären, wie Ihr Babys seinen Schlafrythmus findet.


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Das Schlafbedürfnis Ihres Babys wird sich immer wieder ändern, vor allem im ersten Lebensjahr, aber auch darüber hinaus. Das bedeutet, dass Ihr Baby auch seinen Schlafrythmus immer wieder ein bisschen verändern wird. Bevor wir ins Deatil gehen, die wichtigste Info vorweg: Jedes Baby tickt anders. Haben Sie also Geduld herauszufinden, was für Sie und Ihr Baby am besten passt.

Babys Schlafrhythmus bis zum 3. Monat


Die ersten Wochen und Monate nach der Geburt verbringt das Baby vorwiegend mit Schlafen: im Schnitt etwa 16,5 Stunden pro Tag. Allerdings schläft es meist nicht länger als drei bis vier Stunden am Stück. Und zwar ganz unbeeindruckt davon, ob es gerade Tag oder Nacht ist. In den ersten Monaten kann man also eher von einem Schlaf-Wach-Rhythmus sprechen, als von einem Tag-Nacht-Rhythmus. Für Sie bedeutet das leider unruhige Nächte. Dennoch sollten Sie auf keinen Fall versuchen, das Baby tagsüber lange wach zu halten in der Hoffnung, dass es nachts länger schläft. Solche Versuche gehen meist nach hinten los. Ihr Baby wird am Abend völlig übermüdet sein und so nur noch schlechter in den Schlaf finden.

Sie können aber versuchen, das Baby an eine gewisse Tag-Nacht-Routine zu gewöhnen: z.B. dass Ihr Baby nachts in einem abgedunkelten, ruhigen Raum schläft, tagsüber auch bei Tageslicht und mit Umgebungsgeräuschen.
Babys Schlafrhythmus bis zum 6. Monat

Ab etwa dem vierten Monat verlagert sich der Schlaf langsam in die Dunkelheit und die nächtlichen Schlafphasen werden stetig länger. Bei dieser Umstellung können Sie Ihr Baby sanft unterstützen, mit Einschlafritualen. Versuchen Sie am Abend eine Routine zu entwickeln, wenn Sie das Baby ins Bettchen bringen. Stillen oder füttern Sie es in Ruhe, nehmen Sie sich danach Zeit, um zu kuscheln, zum Vorlesen oder zum Vorsingen. Allerdings sollten Sie nach wie vor keine festen Schlafenszeiten erzwingen. Passen Sie sich den Bedürfnissen Ihres Babys an. Merken Sie die ersten Anzeichen von Müdigkeit, wird es Zeit, das Kleine ins Bett zu bringen.

Will das Baby dennoch nicht schlafen, liegt es meist daran, dass Ihr Baby nur schwer zur Ruhe finden kann. Probieren Sie es zum Beipsiel mit dem Pucken. Auf viele Babys wirkt das sehr beruhigend, weil es sie an die Zeit in Mamas Bauch erinnert.
Babys Schlafrhythmus ab dem 6. Monat

Ab wann Babys durchschlafen können, hat etwas mit der Hirnreifung zu tun. In der Regel ist das frühestens ab dem 6. Monat der Fall. Allerdings sollten Sie bedenken, dass die Kleinen dann meist trotzdem nicht mehr als sechs bis acht Stunden am Stück schlafen können. Dennoch kann man jetzt von einem Tag-Nach-Rhythmus sprechen, wie wir ihn kennen. 

Sie können jetzt also auch feste Schlafenszeiten einführen, an die sich ihr Baby gewöhnen kann. Natürlich sollten Sie dabei aber so flexibel sein, dass Sie nach wie vor auf die Schlfabedürfnisse Ihres Babys eingehen. Wie Sie Ihr Baby beim Durchschlafen unterstützen können, haben wir hier für Sie zusammengefasst ➤ Durchschlafen: Die besten Tipps fürs Baby. 
Hier noch ein paar Tipps, wie die ideale Schlafumgebung für Babys bis ein Jahr aussehen sollte:

• Baby schläft im eigenen Schlafsack – ohne Kissen und Decke.
• Keine Kissen, Schmusetücher und Kuscheltiere im Bettchen.
• Temperatur bei 16 bis 18 Grad
• Keine Zugluft
• Kein Zigarettenrauch

Diese offiziellen Empfehlungen helfen auch, das Risiko für den plötzlichen Kindstod zu verringern.


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