Stillen und abnehmen: Abnehmen in der Stillzeit

Stillen hilft vielen Müttern beim Abnehmen nach der Schwangerschaft und Geburt. Warum das so ist und warum Stillende keine Diät machen sollten.


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Ärgern Sie sich nicht über ein paar Pfund Baby-Speck mehr auf den Rippen. Schließlich will Sie Ihr Körper nicht ärgern, sondern hat die Fettdepots in der Schwangerschaft aus einem guten Grund angelegt. Mit diesen Pölsterchen stellt er sicher, dass das Baby auch in den ersten Monaten nach der Geburt mit allen wichtigen Nährstoffen versorgt werden kann.


© iStock
Und deshalb – so der Plan der Natur – nehmen auch viele Mütter durch das Stillen ab. Die Muttermilch zu bilden und das Stillen an sich kostet Kraft und Energie und Ihr Körper verbrennt automatisch mehr Kalorien als im „Normalzustand“ vor der Schwangerschaft: etwa 400 bis 600 Kalorien zusätzlich.

Allerdings ist es sehr stark vom eigenen Hormonhaushalt abhängig, wie viel und ob Sie abnehmen. Nach der Schwangerschaft muss der Körper eine weitere radikale Veränderung vornehmen und leider ist es oft so, dass durch die Schwangerschaft der Stoffwechsel träge geworden ist. Dann wird das Abnehmen deutlich schwerer.

Keine Diät in der Stillzeit


Eine radikale Diät sollten Sie in der Stillzeit dennoch auf keinen Fall starten. In den Fettdepots haben sich Umweltgifte abgelagert. Mit einer strengen Diät zwingen Sie Ihren Körper, diese Fettreserven abzubauen. Dabei gelangen die frei werdenden Gifte direkt in die Muttermilch. Viel besser ist es daher auf eine gesunde Ernährung mit viel Obst und Gemüse achten. Ballaststoffreiche Speisen sollten jetzt ebenfalls zu jeder Mahlzeit gehören. Achten Sie außerdem darauf, genügend Kalzium, Eisen, Zink oder Jod zu sich zu nehmen sowie ausreichend zu trinken. Hierbei sollten Mütter eher zu ungesüßten Tees und Wasser greifen, als zu zuckerhaltigen Getränken. Aber eine gesunde Ernährung während des Stillens ist natürlich nicht nur für die Mutter gut, sondern vor allem fürs Baby sehr wichtig. Schließlich nimmt es über die Muttermilch alles, was die Mama gegessen hat, mit auf.
Sport nach der Schwangerschaft
Halten Sie sich für Ihr Baby fit. Und dazu gehört neben einer gesunden Ernährung auch genügend Bewegung. Damit ist nicht gemeint, exzessiv Sport zu treiben. Geben Sie Ihrem Körper Zeit, sich von der anstrengenden Schwangerschaft und von den Strapazen der Geburt zu erholen. Die Faustregel: erst sechs Wochen nach der Entbindung sollten Sie mit leichter Rückbildungsgymnastik beginnen. Hatten Sie einen Kaiserschnitt, sollten Sie Rücksprach mit Ihrem Arzt halten, wann Sie mit dem Sport beginnen können.


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Von Anfang an erlaubt sind allerdings lange Spaziergänge. Die kurbeln den Stoffwechsel an und helfen beim sanften Abnehmen. Lassen Sie es mit dem Abnehmen in der Stillzeit also langsam angehen. Nicht umsonst gibt es seit jeher die Hebammen-Weisheit: „Neun Monate lang kommt der Bauch, und neun Monate braucht er, um wieder zu gehen“.




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Kommentare
  • KleineAmy

    Ich liebe Sport seitdem meine Kleine bei uns ist. Vorher war ich eher zu Faul rauszugehen. Aber jetzt will ihr ihr die Welt zeigen und durch den Wald spazieren gehen. Ich mache seit ein paar Monaten sehr lange Spaziergänge. Auch alleine, nur um mal den Kopf freizubekommen.
    Unsere Kleine schreibt über ihre Erfahrungen mit uns einen Blog. Ich würde mich freuen wenn der ein oder andere mal vorbei schauen würde.