Das Sarah Wiener Kochspiel im Test: familie.de testet das PC-Spiel

In unserer Rubrik "familie.de testet" prüfen wir innovative, nützliche und ungewöhnliche Produkte rund ums Thema Familie auf Herz und Nieren. Dieses Mal testen wir das große Sarah Wiener Kochspiel, wir wollen nämlich Küchenchef werden. Anfangen müssen wir allerdings als Kochlehrling.


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familie.de testet ... das große Sarah Wiener Kochspiel

Der Sarah Wiener liegen gesunde Kinder am Herzen. Bild: www.villa-hirschberg.de


Als Kochlehring fängt man an, wie im echten Leben. Ich muss marinierte Auberginen kochen. Also erst einmal das Rezept lesen, dann loskochen. Alle Zutaten und Gerätschaften werden angezeigt und per drag and drop mit der Maus bedient und zubereitet. Die einzelnen Arbeitsschritte müssen eingehalten werden, deren Reihenfolge darf ich aber frei wählen. Sobald man über die Zutaten oder Kochgeräte mit der Maus fährt, wird in einem extra Fenster angegeben, was zu tun ist. Sarah Wiener ist beim Kochen immer dabei und gibt Kommentare ab. Zum Beispiel, ob man die richtige Zutat genommen hat. Es geht nach Zeit, aber auch das geschickte Handling der Kochutensilien und die Kochkunst selbst werden bewertet. Mittlerweile bin ich Jungköchin und muss Bruschetta zubereiten. Ein Kinderspiel, hab ich ja schon oft gemacht. Ein bisschen Brotschneiden und Tomaten schnibbeln, ab in den Ofen, das war's. Doch beim Kochen gerate ich offen gestanden ins Schwitzen. Da muss ich wild mit der Maus wackeln und darf auch das Wasser nicht zu lang laufen lasssen. Das mag die Sarah Wiener nicht, weil sonst wertvolles Trinkwasser in den Abfluss fließt. Ich hab's geschafft, endlich fertig und nicht ganz unstolz, da ernüchtert mich das Ergebnis aber ganz schön. Der Anspruch ist hoch und die Bewertung deutlich. "Das war ganz gut, aber noch nicht perfekt. Wenn Du es noch einmal versuchst, kannst Du Dich bestimmt steigern." Na gut, Übung macht den Meister, heißt es ja auch. Davon lasse ich mich anspornen. Und recht hat Frau Wiener, ich werde besser.  Jetzt kommen die Postenköche. Einer ist für die Suppe zuständig, ein anderer für den Fisch, wieder ein anderer für das Gemüse. Dann gibt es noch einen für Braten und natürlich einen Konditor für den Nachtisch. Je höher das Level des Spiels umso mehr muss ich kochen, mittlerweile drei Gerichte pro Koch, und umso komplexer werden auch die Gerichte. Ich bin mittlerweile Springer und muss alles draufhaben und darf eingesetzt werden, wo Not am Mann oder der Frau ist. Es wird schwerer. Aber die schwierigsten Gerichte muss der Küchenchef meistern. Das Spiel macht großen Spaß. Mit viel Liebe zum Detail kann man hier wirklich kochen lernen. Mir gefällt der hohe Anspruch und auch der vermittelte Gedanke, dass Übung die Leistung steigert. Gelobt wird man auch, wenn man etwas 'perfekt' gemacht hat und wenn man die nächste Stufe erlangt, bekommt man auch eine neue Koch-Klamotte. Informativ finde ich die Beschreibungen  jeder einzelnen Zutat, die man nach der Bewertung von Sarah Wiener lesen kann. Außerdem finde ich gut, dass Kinder über Gesundheit und Ernährung aufgeklärt werden. Die 27 Rezepte sind super und können natürlich auch jederzeit echt nachgekocht werden.
'Das große Sarah Wiener Kochspiel' Villa Hirschberg GmbH, ca. 28 Euro über www.amazon.de





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