Rotaviren-Impfung für Babys

Rotaviren können bei Babys schwere Durchfallerkrankungen auslösen. Eine Schluckimpfung kann den Krankheitsverlauf mildern. Alle Infos zur Rotaviren-Impfung, die STIKO-Empfehlung und die Kostenübernahme finden Sie hier.


(0)

Melden Sie sich in unserer Community an, um Beiträge zu Ihren Favoriten hinzuzufügen.

Jetzt anmelden

Warum gegen Rotaviren impfen?


Der Rotavirus verursacht vor allem bei Babys und Kleinkindern Brechdurchfall und ist hoch ansteckend. Gerade bei Säuglingen kann eine Rota-Erkrankung ernsthafte Folgen haben, da die Kinder innerhalb von kürzester Zeit viel Flüssigkeit verlieren. Etwa 20.000 Babys im Jahr müssen nach Angaben des Robert-Koch-Instituts aufgrund des Flüssigkeitsverlustes in Deutschland stationär im Krankenhaus behandelt werden. Die Weltgesundheitsorganisation WHO empfiehlt die Rotaviren-Impfung weltweit als Standard-Impfung für Säuglinge.

➤ Informationen zu Symptomen, Ansteckungsgefahr und Behandlung finden Sie hier: 

 Das könnte Sie interessieren: Norovirus und Rotavirus

Im Winter haben die extrem ansteckenden Noro- und Rotaviren wieder Hochsaison. Alle Infos zu Ansteckung und Behandlung.


Rotaviren-Impfung: Am besten frühzeitig impfen

Eine Schluckimpfung (Lebendimpfstoff) kann einen schweren Krankheitsverlauf verhindern, auch wenn eine vollständige Immunität nicht gewährleistet ist, da es verschiedene Rotavirenstämme gibt. Je nach verwendetem Impfstoff werden dem Baby ab dem Alter von sechs Wochen zwei (Rotarix) bzw. drei Dosen (RotaTeq) in einem Mindestabstand von vier Wochen verabreicht.

Die Ständige Impfkommission (STIKO) des Robert Koch Institutes empfiehlt, die Impfserie frühzeitig - spätestens bis zum Alter von zwölf Wochen - zu beginnen und vorzugsweise bis zum Alter von 16 Wochen (Rotarix) bzw. von 20 - 22 Wochen (RotaTeq) abzuschließen. Grund dafür ist ein möglicherweise erhöhtes Risiko für Darmeinstülpungen innerhalb der ersten Woche nach der Impfung (1 bis 2 Fälle pro 100.000 geimpfte Kinder), das mit dem Alter des Kindes zunimmt.

 Das könnte Sie interessieren: Impfkalender

Ganz leicht mit drei Klicks einen persönlichen Impfkalender für Ihr Kind - zum Ausdrucken und an den Kühlschrank hängen.



Rotaviren-Impfung


© Thinkstock
Wer trägt die Kosten für die Rotaviren-Impfung?

Bis vor einigen Jahren war die Kostenübernahme durch die gesetzlichen Krankenkassen noch nicht bundesweit einheitllich geregelt. Seit Dezember 2013 sind aber alle gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland verpflichtet, die Kosten für die Rotaviren-Impfung zu übernehmen.

Umfrage

Lassen Sie Ihr Baby gegen Rotaviren impfen?






mehr zum Thema
Säugling Krankheiten Impfungen
Artikel kommentieren
Login