Buggy, Sportkinderwagen und Jogger

Eins haben alle Modelle gemeinsam: Sie eignen sich nicht für Säuglinge sondern erst für Kinder, die schon fest und sicher sitzen können. Welche Vorteile Buggy, Sportwagen und Jogger bieten, lesen Sie hier.


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Der Buggy



Buggy

Buggy


© Thinkstock
Buggys sind klein und wendig und vor allem für kurze Touren geeignet. Waren Buggys früher noch klapprige und ungemütliche Gestelle, bieten moderne Buggys ihren kleinen Passagieren durch Gummibereifung, Federung, Sonnenverdeck, verstellbarer Rückenlehne, großer gepolsterter Sitzfläche sowie verstellbarer Fußablage mittlerweile sogar recht viel Komfort. Sie unterscheiden sich damit kaum noch von den Sportwagenaufsätzen der Kombi-Kinderwagen, zumal auch viele Buggys heutzutage mit Liegeschale umgerüstet werden können.

Ein Buggy muss vor allem eins sein: praktisch. Deshalb werden die Buggys auch immer leichter. Aktuelle Modelle wiegen zwischen fünf und zehn Kilogramm. Dazu lassen Sie sich durch ausgefeilte Mechanismen oft mit nur einer Hand zusammenfalten und leicht im Kofferraum oder in der Wohnung verstauen. Wenn Ihnen die Leichtigkeit und Kompaktheit des Buggy sehr wichtig ist, kann es sein, dass Sie dafür beim Komfort einige Abstriche hinnehmen müssen. Es gibt auch ganz abgespeckte Versionen, so genannte Shopper, die noch leichter und kleiner sind, sich aber allenfalls für sehr kurze Touren und als Notfall-Sitz eignen, wenn der kleine Prinz oder die kleine Prinzessin nicht mehr laufen wollen.

Der Buggy eignet sich eher für das Fahren auf befestigten Straßen und Gehwegen. Das Fahren über Wald- und Feldwege macht mit den kleinen Rädern keinen Spaß.

Vorteile des Buggys:

• Klein, wendig, platzsparend
• Gute Modelle sind sehr leicht
• Schnell und leicht zusammenklappbar
• Je nach Modell eigenständiges Ein- und Aussteigen fürs Kind möglich

Nachteile:

• Eignet sich nicht für unebene Untergründe
• Kippgefahr, wenn falsch beladen

Der Buggy ist das Richtige für Sie, wenn ...

➤ Ihr Nachwuchs schon sicher sitzen (und laufen) kann.
➤ Sie viel unterwegs sind.
➤ Sie einen praktischen und leichten Zweitwagen suchen.
➤ Sie eher in der Stadt wohnen und auf befestigten Wegen fahren.
Der Sportkinderwagen

Sportkinderwagen

Sportkinderwagen


© Thinkstock
Richtig trennscharf lassen sich Buggy und Sportkinderwagen nicht voneinander abgrenzen. Auch die Hersteller unterscheiden kaum noch zwischen Buggy und Sportwagen. Beide Modelle lassen sich aber grob hinsichtlich des Eigengewichts voneinander trennen: Buggys sind die leichteren Varianten, die sich mit wenig Kraftaufwand und oft auch mit nur einer Hand zusammenklappen lassen. Sportkinderwagen wiegen meist ein wenig mehr, sind dafür aber stabiler.

Ein Sportkinderwagen ist entweder ein eigenständiger Zweitwagen oder ein umgebauter Kombi-Kinderwagen. Er hat oft Vollgummi- oder luftbefüllte Gummireifen, wovon ein Räderpaar etwas größer sein kann als das andere, und eignet sich damit auch für unebene Untergründe. Ansonsten bieten Sportkinderwagen in der Regel das gleiche Zubehör wie moderne Buggys. Häufig sind die Sitzflächen aber noch bequemer fürs Kind.

Vorteile des Sportkinderwagens:


• Klein, praktisch und wendig
• Für unebene Untergründe geeignet
• Hoher Komfort fürs Kind
• Stabiler als Buggy

Nachteile des Sportkinderwagens:

• Schwerer als Buggy
• Kippgefahr wenn falsch beladen

Der Sportkinderwagen ist das Richtige für Sie, wenn ...

➤ Ihr Nachwuchs schon sicher sitzen kann.
➤ Sie viel unterwegs sind.
➤ Sie eher auf dem Land wohnen und/oder häufig unebene Untergründe befahren.
Der Jogger
Der Jogger ist eine Art Sportkinderwagen, allerdings viel mehr auf Beweglichkeit und Stabilität ausgelegt. Sportlich aktive Mamas und Papas können mit dem Wagen, wie sein Name schon sagt, joggen, wandern oder skaten. Die drei großen Räder mit luftbefüllter Gummibereifung und die gute Federung sorgen dabei dafür, dass das Schieben zum Beispiel auch auf Wald- und Feldwegen leicht von der Hand geht und das Kind trotz allen Schaukelns sicher und bequem sitzt. Zudem ist es mit einem Gurt gesichert. Für Neugeborene ist das allerdings noch nichts. Der Jogger wird erst für Kinder ab einem Jahr empfohlen.

Vorteile des Joggers:

• Beweglich und sehr stabil
• Für jeden Untergrund und rasante Fahrten geeignet

Nachteile des Jogger
s:

• Groß, schwer und sperrig, nichts für enge Gassen und öffentliche Verkehrsmittel

Der Jogger ist das Richtige für Sie, wenn ...

➤ Ihr Kind älter als ein Jahr ist.
➤ Sie sich mit Kinderwagen sportlich betätigen wollen.


Jogger

Jogger


© Thinkstock


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