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Mittelalter

Absolut beeindruckend: Das sind die 3 längsten Schwerter, die jemals geschmiedet wurden

© Getty Images / Massonstock

Das Mittelalter bot neben großen Schlachten und Armeen auch besondere Waffen. Dabei stechen drei Schwerter aufgrund ihrer Länge ganz besonders hervor.

Außergewöhnliche Schwerter: Woher stammt die längste Klinge der Welt?

Wer ans Mittelalter denkt, stellt sich bestimmt große Burgen und Schlösser, ruhmreiche Schlachten, sowie herrschende Kaiser und Könige vor. Doch gleich danach kommen besondere Gegenstände und Reliquien, die in unterschiedlichen Formen auftraten. Dazu gehören Schwerter von großen Kriegern, Rittern und auch Königen, so zum Beispiel das sagenumwobene „Excalibur“. Das längste Schwert der Welt, das sogenannte „Ōdachi“, stammt aus Japan und ist mehr als zwei Meter lang. Aufgrund der Länge trugen es viele japanische Krieger auf dem Rücken, um es zum rechten Zeitpunkt zücken und führen zu können. Wir stellen euch jedoch insgesamt drei beeindruckend lange Schwerter vor, die es alle in die Sammlung der „Guinness World Records 2023“ geschafft haben.

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Lange Schwerter: Was genau steckt hinter dem „schottischen Claymore“?

Doch nicht nur das mittelalterliche Japan wusste lange Schwerter zu schmieden. Schottland war gerade für seine „Claymores“ bekannt. Diese Klingen besitzen eine Gesamtlänge von etwa 1,40 Metern. Im Vergleich zum japanischen Ōdachi sind sie deutlich kürzer, aber nicht weniger effektiv, was vor allem an der außergewöhnlichen Parierstange der Schwerter liegt. Diese dient dem Schutz der Hand vor feindlichen Schwertern und liegt waagerecht zur Klinge. Vor allem im 15. und 16. Jahrhundert nutzten schottische Krieger Claymores, um sich in Schlachten oder bei Burgbelagerungen behaupten zu können. Allerdings gab es auch in Deutschland lange Schwerter, die eindrucksvoll das Schlachtfeld beherrschen konnten.

Auch die Sprache diente im Mittelalter als scharfes Schwert. Das folgende Video zum Kinofilm „Narziss und Goldmund“ verrät euch mehr über das mittelalterliche Sprachbild.

Narziss und Goldmund – Sprache im Mittelalter
Narziss und Goldmund – Sprache im Mittelalter

Schwerter aus Deutschland: Der Zweihänder war etwa zwei Meter lang

Nur ein wenig kürzer als das Ōdachi war der deutsche Zweihänder. Diese lange Klinge konnte in seiner längsten Form beinahe zwei volle Meter erreichen. Das war allerdings nicht die Regel, denn kleinere Varianten mit einer Gesamtlänge von circa 1,45 Metern fanden ebenfalls ihren Weg aufs Schlachtfeld. Mit der Größe wuchs natürlich auch das Gewicht, denn ungefähr fünf Kilo waren die langen Zweihänder schwer. Dazu sei gesagt, dass der deutsche Zweihänder eine Besonderheit auf dem Schlachtfeld war und sich nicht als Klinge für einen König eignete. Gerade gegen Pikeniere oder berittene Feinde konnten sich Kämpfer durchsetzen, die einen langen Zweihänder führten und somit einen vermeintlichen, gegnerischen Vorteil auswogen.

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Jetzt wisst ihr, wer die längsten Schwerter während des Mittelalters führte. Neben außergewöhnlichen Klingen bot das Mittelalter aber auch Burgen und Schlösser, die sich noch heute bestaunen lassen. Begebt euch nach Rheinland-Pfalz und geht auf mittelalterliche Burgentour, die sich für die ganze Familie eignet.

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