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Schon gewusst?

Bulldogge und Boxer: Die wichtigsten Unterschiede zwischen den Hunderassen

Bulldoggen unterscheiden sich in einigen Merkmalen von Boxern.
Bulldoggen unterscheiden sich in einigen Merkmalen von Boxern. (© IMAGO / Cavan Images)

Hund ist nicht gleich Hund. Das trifft zum Beispiel auch auf Rassen wie Bulldoggen und Boxer zu. Wir stellen euch die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der beiden Rassen genauer vor.

Suchst du noch nach einer geeigneten Hunderasse, die eure kleine Familie vergrößert? Oder interessierst du dich einfach für die beiden Hunderassen Boxer und Bulldogge? Obwohl sich beide Rassen in bestimmten Punkten sehr ähnlich sind, unterscheiden sie sich in einigen Merkmalen und auch hinsichtlich ihrer Klassifizierung. Insbesondere dann, wenn du dir zwischen beiden Rassen unsicher bist und nicht entscheiden kannst, welche sich besser für deine Familie eignet, solltest du genau auf die Unterschiede achten.

Welche Gemeinsamkeiten haben Bulldoggen und Boxer?

Boxer und Bulldoggen weisen einige Gemeinsamkeiten auf. Beide wirken vom Körperbau eher massiv und haben relativ kurze Nasen. Eine weitere Gemeinsamkeit ist ihr pflegeleichtes Fell. Auch charakterlich ähneln sich die beiden Hunderassen in einigen Punkten: Boxer und Bulldoggen haben eine freundliche und liebevolle Wesensart und sind leicht zu handhaben, weshalb sie zu den idealen Hunderassen für Anfänger gehören. Leider teilen sich die beiden Rassen darüber hinaus auch noch eine unangenehme Gemeinsamkeit: Sie sind anfällig für Erbkrankheiten, weshalb du dein Tier unbedingt bei einem seriösen Züchter kaufen solltest. Lasse dir im Zweifelsfall sowohl die Ahnentafel, als auch den Gesundheitsnachweis für deinen bevorzugten Hund nachweisen.

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Diese Hunderasse passt zu deinem Sternzeichen
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Worin unterscheiden sich Bulldoggen und Boxer?

  • Größe: Beide Hunderassen sind unterschiedlich groß. Während die Bulldogge sehr klein ist und lediglich ein Gewicht bis maximal 15 Kilogramm auf die Waage bringt, kann der Boxer bis zu 30 Kilogramm schwer werden und ist mittelgroß.
  • Klassifizierung: International gibt es die Fédération Cynologique Internationale (FCI). Als Dachorganisation teilt sie die Hunderassen in unterschiedliche Kategorien ein. Maßgeblich für die Einordnung innerhalb einer bestimmten FCI-Gruppe sind die Charaktereigenschaften und Fähigkeiten der jeweiligen Hunderassen. Boxer gehören als sogenannte Arbeitshunderassen zur FCI-Gruppe 2. Bulldoggen wiederum zählen zu den Gesellschafts- und Familienhunden und werden deshalb in die FCI-Gruppe 9 eingeordnet.
  • Bewegungsdrang: Wie die Klassifizierung bereits verrät, gehören Boxer zu den Arbeitshunden. Vielfach stehen sie zum Beispiel im Dienst der Polizei oder fungieren als Rettungshunde. Dementsprechend ausdauernd und eifrig sind Boxer in ihrer Wesensart. Sie laufen viel, wollen beschäftigt werden und haben generell einen starken Bewegungsdrang. Mindestens zwei Stunden am Tag sollte ein Boxer Auslauf bekommen, damit er sich voll entfalten kann. Kurzatmige Bulldoggen sind weniger anspruchsvoll. Sie machen gerne gemächliche Spaziergänge und benötigen nicht zwingend Hundesport, um ausgelastet zu sein.
  • Lebenserwartung: Die Doggen haben mit ihren sechs bis zehn Jahren eine deutlich niedrigere Lebenserwartung als Boxer, die meistens zwischen zehn und 13 Jahre alt werden.
  • Charakter: Als sportlicher Familienhund gilt der Boxer als verspielt, intelligent und freundlich. Mitunter agiert er aber auch temperamentvoll und denkt nicht nach, bevor er handelt. Anders verhalten sich Bulldoggen, die vom Wesen her eher ruhig und entspannt wirken. Sie sind wesentlich anhänglicher als Boxer und brauchen sehr viel menschliche Nähe.
  • Kinderfreundlichkeit: Boxer sind sehr kinderlieb und passen aufgrund ihrer verspielten Art zu Familien. Auch Bulldoggen gelten als perfekte Familienhunde, da sie warmherzig und feinfühlig sind.

Fazit: Welche Rasse ist für wen geeignet?

Der etwas eigenwillige Boxer eignet sich als agiler und bewegungsfreudiger Hund eher für aktive Menschen mit viel Platz, die gerne sporteln und mit ihrem Hund immer in Bewegung sein wollen. Hingegen eignet sich eine Bulldogge auch für Hundehalter mit weniger Platz, sie kann auch als Wohnungshund gehalten werden. Als Familienhunde eignen sich beide Rassen, wobei sich insbesondere die Bulldoggen in einem herzlichen Umfeld sehr wohlfühlen.

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