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Zimmerpflanzenkunde

Ist die Monstera giftig für Menschen und Katzen?

Der Umgang mit der Monstera sollte mit Bedacht geschehen.
Der Umgang mit der Monstera sollte mit Bedacht geschehen. (© unsplash.com/Sanni Sahil)

Als exotische Kletterpflanze schmückt sie viele Wohnzimmer. Doch ist Monstera giftig für Menschen und Katzen? Wir verraten es dir.

Ist die Monstera für Menschen giftig?

Die ursprünglich aus Mexiko stammende Monstera bringt mit ihren auffällig geschlitzten Blättern Exotik in dein Zuhause. Sie ist auch als Fensterblatt bekannt und gehört neben OrchideenYucca, Elefantenfuß und Co. zu den beliebtesten Zimmerpflanzen. Wenn du dir die Frage stellst, ob diese Pflanze gänzlich ungefährlich für dich und deine Familie ist, lass dir eines gesagt sein: Die Monstera ist giftig. Ähnlich wie andere Vertreter ihrer Pflanzenfamilie, der Aronstabgewächse, enthält sie giftige Substanzen. Stelle das Gewächs daher außer Reichweite von Babys und Kleinkindern.

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Welche Symptome äußern sich bei einer Vergiftung?

Maßgeblich für die Toxizität verantwortlich sind drei Stoffe. Es sind Calciumoxalat, Oxalsäure und Resorcinol. Sie sind im Pflanzensaft enthalten. Durch Verzehr der Pflanzenteile führen diese Stoffe unter anderem zu folgenden Symptomen:

  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Magen-Darm-Beschwerden
  • Heiserkeit
  • Krämpfe
  • Schwellungen der Zunge und der Schleimhäute

Aber auch der bloße Hautkontakt kann ähnlich wie bei der Dieffenbachia Folgen haben. Die Haut empfindlicher Menschen reagiert mit Rötungen und Brennen. Achte daher darauf, beim Schneiden und Umtopfen der Pflanze vorsichtshalber Schutzhandschuhe zu tragen.

Stellt die Monstera für Katzen eine Gefahr dar?

Auch Katzen laufen Gefahr, sich an der Monstera zu vergiften. Sie sind oftmals neugierig und knabbern gern an Zimmerpflanzen. Das geschieht vor allem dann, wenn sie kein Katzengras finden. Würde dein Stubentiger an der Monstera knabbern, könnte das schwerwiegende Folgen für ihn haben. Dabei sind nicht nur die Blätter gefährlich, sondern auch die Luftwurzeln. Katzen könnten sich davon zum Spielen animiert fühlen. Wenn du also nicht auf die Monstera verzichten willst, hänge sie zum Beispiel an die Decke. Dort sollte deine Katze nicht hinspringen dürfen.

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Wie äußert sich eine Vergiftung bei Katzen?

Nicht nur Katzen, sondern auch andere Haustiere wie Hunde, Hamster, Kaninchen und Meerschweinchen können sich an der Monstera vergiften. Verzehren sie Teile der Pflanze, kommt es je nach Menge und Größe des Haustieres zu verschiedenen Symptomen. Stellst du einen verstärkten Speichelfluss, Erbrechen, Durchfall oder Taumeln bei deiner Katze oder anderem Haustier fest, suche umgehend eine Tierarztpraxis auf. 

Tierische Filmstars: Erkennst du die Katzen aus diesen Filmen?

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