Elterngeldrechner: Wie viel Elterngeld bekomme ich?

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Elterngeldrechner: Wie viel Elterngeld bekomme ich?

Das Elterngeld ist eine Leistung des Staates für alle Eltern, die ihr Kind in den ersten Monaten hauptsächlich selbst betreuen. Mit unserem Elterngeldrechner kannst du dein persönliches Elterngeld berechnen.

Wichtig zu wissen: Wieviel Elterngeld werde ich nach der Geburt meines Kindes bekommen? Zugegeben: Die Berechnung ist nicht ganz einfach, denn die Regelungen zum Elterngeld sind äußert komplex. Aber: Mit unserem Elterngeldrechner kannst du deinen Anspruch auf Elterngeld schnell und einfach selbst ermitteln.

Elterngeld berechnen mit dem Elterngeldrechner

Das Elterngeld ist eine sogenannte Lohnersatzleistung, deren Höhe abhängig vom Einkommen vor der Geburt ist. Es wird für maximal zwölf Monate bezahlt. Als Berechnungsgrundlage für das Elterngeld dient das durchschnittliche Einkommen der zwölf Monate vor der Geburt des Kindes.

Wer in den zwölf Monaten vor der Geburt kein Einkommen hatte (Hausfrauen, Studenten, Arbeitslose) erhalten einen Betrag von monatlich 300 Euro. Ansonsten gilt: Du bekommst 67 % des durchschnittlichen Netto-Einkommens, maximal aber 1.800 Euro. Wer über 250.000 Euro verdient hat, hat keinen Anspruch auf Elterngeld. Das Elterngeld muss nicht versteuert werden. Bei Mehrlingen erhöhen sich der Mindest- wie auch der Höchstbetrag um jeweils 300 Euro.

Du willst das meiste aus dem Elterngeld holen? Hier ein paar Tipps, wie du deinen Satz steigern kannst:

Wie lange wird Elterngeld gezahlt?

Gemeinsam können Eltern maximal 14 Monate Elterngeld erhalten. Dabei können die Eltern untereinander aufteilen, wer wie lange zu Hause bleiben möchte. Wenn nur ein Elternteil zu Hause bleibt, wird das Elterngeld für maximal ein Jahr ausbezahlt. Wenn der Partner ebenfalls mindestens zwei Monate Elternzeit nimmt, wird das Elterngeld für zwei weitere Monate bezahlt.

Was ändert sich beim Elterngeld Plus?

Seit dem 1. Juli 2015 gibt es eine Elterngeld-Regelung, die sich für Familien, die Teilzeit arbeiten, günstig auswirkt. Bis dahin lohnte es sich für Eltern kaum, Teilzeit zu arbeiten, so lange sie Anspruch auf Elterngeld haben, da das Einkommen aus der Teilzeit-Tätigkeit mit dem Elterngeld verrechnet wurde, das Elterngeld also reduzierte.

Finanziell besser fahren vor allem Mütter meist, wenn sie während des ersten Lebensjahres ihres Kindes gar nicht arbeiten. Diese Ungerechtigkeit sollte dadurch behoben werden: Mit der Gesetzesänderung können Eltern bis zu 28 Monate Elterngeld erhalten. Es beträgt dann maximal die Hälfte des regulären Elterngeldes. Und wenn sich beide Elternteile die Betreuung ihres Kindes teilen und für mindestens vier Monate zwischen 25 und 30 Stunden in der Woche arbeiten, erhalten sie zudem noch den Partnerschaftsbonus. Für vier Monate erhalten sie dann zusätzlich Elterngeld.

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