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Sparpläne für Kinder: Welche Geldmarktkonten gibt es?

Sparpläne für Kinder: Welche Geldmarktkonten gibt es?

Der Evergreen

Es gibt mehrere Möglichkeiten für deine Kinder Geld in Form von Sparplänen anzulegen. Dazu zählen einerseits sogenannte Geldmarktkonten wie Sparbuch, Tagesgeldkonto und Festgeldkonto und andererseits ETF, Fonds und Aktiensparpläne. Auch Bausparverträge sowie Lebens- und Rentenversicherungen werden heute noch abgeschlossen. Bei allen Kinder-Sparplänen wird monatlich ein bestimmter Betrag für die Kinder angelegt. In diesem Überblick befassen wir uns mit den drei Klassikern der Geldmarktkonten.

Sparplan

Beim Kindersparplan zahlst du auf das Konto deiner Kinder in der Regel monatlich einen festen Betrag ein. Du musst somit keine hohe Summe zu Beginn anlegen, sondern kannst regelmäßig kleinere Beträge einzahlen. Dies erhöht die finanzielle Flexibilität. Gerade für Großeltern, die ihre Enkel finanziell unterstützen wollen, ist diese Form des Sparens aufgrund der hohen Sicherheit gut geeignet.

1. Das Sparbuch

Das Sparbuch ist der Klassiker unter den Finanzprodukten. Zur Vermehrung des Ersparten ist es nur bedingt geeignet, da insbesondere in Zeiten von Niedrigzinsen nur in seltenen Fällen eine positive Rendite nach Abzug der Inflation übrigbleibt.

Es gibt vereinzelt Produkte für Kinder, die bis zu einem bestimmten Betrag höher verzinst werden. Auch bieten einige Anbieter Prämien an. Deine Kinder können beim Sparbuch –anders als beim Festgeldkonto – über das Guthaben bis zu einer festgelegten Höhe verfügen.

Vorteile:

  • Geld ist sehr sicher (bis zur Höhe der Einlagensicherung)
  • Verfügbarkeit
  • in der Regel kostenlos

Nachteile:

  • (sehr niedrige) Guthaben-Zinsen

2. Das Tagesgeldkonto

Das Tagesgeldkonto ist die flexiblere Variante eines Sparkontos: Du kannst das Geld jederzeit abheben, da es ohne feste Laufzeit von dir eingezahlt wurde.

Jedoch ist der Zins noch geringer als beim Sparbuch. Bei einem Guthaben- Beispielzins von 0,1 % wirst du immer einen negativen Realzins (Zins nach Abzug der Inflationsrate) haben. Dabei ist zu beachten, dass die Bank die Zinsen auch senken kann. Dies ist der Fall, wenn bspw. der Marktzins sinkt. Das Konto ist aber gut geeignet, um Geld für geplante größere Anschaffungen für die Kinder anzusparen.

Vorteile:

  • Geld ist sehr sicher (bis zur Höhe der Einlagensicherung)
  • hohe Verfügbarkeit und Flexibilität
  • keine Mindesteinlage
  • in der Regel kostenlos

Nachteile:

  • (niedrigste) Guthaben-Zinsen (bis zu einer gewissen Einlagehöhe)

3. Festgeldkonto

Beim Festgeldkonto musst du da Geld für einen festen Zeitraum (bis zu zehn Jahre) zu einem festgelegten Zinssatz anlegen. Über den Betrag kannst du mit deinen Kindern dann nicht frei verfügen.

Neben dem klassischen Modell, bei dem der gesamte Betrag auf einmal eingezahlt werden muss, gibt es auch Alternativen, bei denen eine Ersteinlage zwischen 500 € und 1.000 € eingezahlt wird und danach Geld monatlich als Sparplan hinzugezahlt werden kann. Auch hier solltest du die verschiedenen Angebote und Möglichkeiten prüfen, jedoch werden die Zinsen auch hier nicht ausreichen, um den Wertverlust des Geldes durch die Inflation auszugleichen.

Vorteile:

  • Geld ist sehr sicher (bis zu der Höhe der Einlagensicherung)
  • kostenlos
  • feste Zinsen

Nachteile:

  • (niedrige) Guthaben-Zinsen

Für alle drei Geldmarktkonten gilt: Sie sind bis zu 100.000 € je Bank und Kunde gesetzlich von der europaweit harmonisierten Einlagensicherung abgesichert. Jedoch wirst du in allen drei Fällen solcher Sparpläne für deine Kinder keinen positiven Realzins (Zins nach Abzug der Inflationsrate) erzielen können. Du kannst durch die Erteilung von Freistellungsaufträgen die Freibeträge deiner Kinder nutzen, damit sie keine Kapitalertragssteuer auf die Zinseinkünfte zahlen müssen.

Auch beim Onlineshopping kannst du richtig sparen. Wir zeigen dir, wie's geht:

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