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Laura Malina Seiler: "Vieles, was uns an den Kindern stört, hat mit uns selbst zu tun"

Laura Malina Seiler: "Vieles, was uns an den Kindern stört, hat mit uns selbst zu tun"

Exklusiv-Interview

Laura Malina Seiler ist wohl den allermeisten, die sich mit Achtsameit und Meditation beschäftigen, ein Begriff. Ihr Podcast "happy, holy, confident" hilft Menschen dabei, genau das zu werden. Wir haben exklusiv mit der extrem erfolgreichen Coach, Bestseller-Autorin und Zweifachmama über Grenzen, Gefühle und Verantwortung sich selbst und den Kindern gegenüber gesprochen.

Grenzen wahren im Leben mit Kindern

Laura, man lernt ja nie die eigenen Grenzen so gut kennen wie zu dem Zeitpunkt, wenn man Kinder hat. Und doch verschiebt man die ja immer zugunsten vom Nachwuchs. Wie schaffen Eltern es denn hier eben trotzdem auf sich zu achten?

Am Ende hat das ganz viel mit Selbstliebe zu tun. Und mit Selbsterkenntnis. Ich kann da nur raten, auf die innere Forschungsreise zu gehen und auch mal eine Glaubenssatzüberprüfung zu machen. Was habe ich als Kind denn gelernt, wie ich sein soll? Sei lieb, sei nett, sei nicht so fordernd, das haben gerade Frauen in ihrer Kindheit oft gehört. Da ist es hilfreich, wieder mehr in die heilende weibliche Kraft zu kommen, die uns erlaubt, in unserer Stärke zu sein und auch in der Weichheit, die das Feminine natürlich mitbringt. Aber das ist ja keine Schwäche, sondern eine Stärke, eine Kraft.

Ich finde es hilfreich, nicht nur auf der Oberfläche zu gucken, um zu sagen: Ich muss mich jetzt ausruhen und ich finde jetzt Kraft. Das ist ja Quatsch, wenn man das aus einem Zwang heraus macht. Aber zu überprüfen, was man als Kind gelernt hat, wenn man die eigenen Bedürfnisse nicht achten durfte, immer für andere da sein musste, das kann helfen.

Zurück zu mir: Eine heilende Begegnung
Zurück zu mir: Eine heilende Begegnung

Meine Empfehlung ist immer eher tief zu tauchen. Was glaube ich denn darüber für meine Bedürfnisse einzustehen. Kenne ich meine Bedürfnisse überhaupt? Was sind meine Gefühle, wenn ich für meine Bedürfnisse einstehe? Habe ich Angst, habe ich Schamgefühle, fühle ich mich ausgeschlossen, habe ich Angst davor, nicht geliebt zu werden, wenn ich für mich einstehe? Darauf zu achten und in die innere Kindheilung zu gehen, zu schauen, was braucht das kleine Mädchen in mir, um in ihre Kraft zu kommen, das verändert auch vieles für die erwachsene Frau. Denn wenn wir keine Angst mehr haben, für uns einzustehen und Grenzen zu setzen, dann tut uns das gut.

Verändere dich und alles verändert sich

Dieser Ansatz hilft ja letztlich auch den Kindern, oder? Denn sie sehen starke Mütter, die Grenzen setzen und verteidigen. Wir leben also das vor, was wir uns für unsere Kinder wünschen.

Ja, absolut. Sie sehen vor allen Dingen auch, dass sich im Außen vielleicht gar nichts verändert, aber sie nehmen wahr, dass Mama sich verändert hat. Gerade wenn man Töchter hat, ist es super wichtig als gutes Beispiel vorwegzugehen und zu zeigen, wie wichtig es ist, eine eigene Meinung und einen starken Willen zu haben. Ich lese so oft von Töchtern mit starkem Willen, von Mädchen die laut sind. Ich denke dann immer: Ist doch geil! Ist doch fantastisch, die wird sich durchsetzen können im Leben. Trainiere ihr das auf gar keinen Fall ab, sei da stolz drauf.

Es ist total wichtig, dass wir das auch mit uns selbst machen. Dass wir unserem inneren Mädchen einen Platz geben, sie da sein lassen und für sich einzustehen und zu sorgen. So machen wir das für unsere Kinder und so sollten wir das auch für uns machen.

Wie kann man denn Kinder unterstützen, dass sie zu dem stehen, wie sie sind?

Man muss es den Kindern vorleben. Solange Kinder zu Hause diesen sicheren Rahmen haben und Geborgenheit spüren, können sie im Außen auch mit Ablehnung umgehen und zu sich stehen.

Wie finden Eltern den Weg zurück zu sich?

Dein Buch heißt "Zurück zu mir" und auch wenn du das Buch nicht nur für Mütter geschrieben hast, viele werden sich davon angesprochen fühlen. Denn mit jedem Kind muss man ja auch den Weg zurück zu sich selbst wieder finden. Kennst du diese Gedanken auch?

Absolut. Ja, natürlich. Ich bin ja auch Unternehmerin mit meinem eigenen Unternehmen und habe drei Monate Babypause gemacht mit meiner Tochter und habe mich dann auch wirklich riesig gefreut, wieder arbeiten zu gehen. Mir ist es ganz wichtig zu sagen, dass da keine Bewertung für andere drin ist. Ich finde es genauso cool, wenn Mamas sagen, ich will zu Hause bleiben mit meinen Kids. Da gibt es doch kein richtig oder falsch.

Es ist da so wichtig, sich von den Anforderungen von außen loszusagen und zu machen, was für einen selbst richtig ist. Für mich ist es erfüllend Mama sein zu können und zu arbeiten. Ich liebe das einfach. Ich kann all meine Sachen machen und dann nach Hause kommen und meine Kids sehen. Für mich ist es ganz wichtig, da die Balance zu haben aus beidem. Jeweils nur das eine zu haben, würde mich nicht glücklich machen.

Wie will ich leben?

Aber dieser Hinweis, dass jede Familie ganz individuell ist und jede Familie auch selbst am besten weiß, was für sie am besten passt, das ist so wichtig. Kann man doch gar nicht oft genug betonen, oder?

Ja genau. Wenn wir über "Zurück zu mir" sprechen, dann ist doch genau das die Essenz davon. Für sich selber zu gucken: Wenn ich mich frei mache von all den Erwartungen von außen, wie ich denke, wie ich zu sein habe, als Frau, als Mama, als Berufstätige, als eine der eine Million Rollen, die wir wahrzunehmen haben, da sollten wir uns die Frage stellen: Wer will ich sein?

Wie will ich mein Leben erschaffen? Wie möchte ich mit meinen Kindern sein? Möchte ich arbeiten? Möchte ich nicht arbeiten? Wir leben doch zum Glück in einem Land, in dem jede Antwort machbar und legitim ist. Wir Frauen können uns da aber auch viel mehr supporten, egal wie die Wahl ist. Eben nicht mehr sagen "Wie, du arbeitest schon wieder?" oder "Wie, du bleibst die ganze Zeit zuhause?" sondern stattdessen "Cool, dass du deinen Weg gefunden hast", "Cool, dass du das machst, was sich für dich gut anfühlt."

Vieles, was uns an unseren Kindern nervt hat am Ende gar nichts mit unseren Kindern zu tun, sondern mit uns selbst.

Laura Seiler

Zeit für sich nehmen

Die Frage "Wer möchtest du sein" steht ganz groß hinten auf deinem Buch "Zurück zu mir". Aber das ist echt schwer zu beantworten. Wir sind ja alle sehr eingespannt in unseren Alltag und wollen erstmal ganz viel. Braucht es da nicht total viel Zeit um herauszufinden, wer man wirklich sein möchte?

Ja und nein. Für die ganz großen Fragen des Lebens braucht es natürlich schon ein bisschen Zeit. Aber auf der anderen Seite sag ich immer, dass das Leben aus jedem einzelnen Tag besteht. Du musst dich nicht fragen, wer will ich am Ende meines Lebens sein, sondern frage dich: Wer will ich heute sein? Wie will ich sein? Wie will ich mit meinen Kindern sein? Mit mir selbst? Wie will ich mit den Menschen sein, denen ich heute begegne. Einfach mal damit anzufangen sich zu fragen, wie der Tag heute laufen soll, mit welcher Energie man in diesen Tag geht, das hilft. Meistens entsteht dann auch mehr Zeit, weil wir viel achtsamer, viel bewusster sind.

Wenn es jetzt um die großen Fragen geht, darum, wie ich mein ganzes Leben leben will oder die nächsten zehn Jahre, wo will ich leben, mit wem möchte ich leben, da ist es natürlich sinnvoll, sich Zeit zu nehmen. Vielleicht kann da an einem Samstag ein Babysitter kommen oder der Papa passt auf die Kinder auf. So, dass man eben Zeit hat, um sich die richtig wichtigen Fragen zu stellen, zu meditieren, zu journalen, in die innere Ruhe zu kommen, wo wir meistens die richtigen Antworten finden.

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Bedürfnisse müssen beachtet werden

Genau das ist ja der Knackpunkt, dass viele Frauen und Mütter sich nicht die Zeit für sich selbst nehmen, sondern die fünf Minuten Ruhe mit Erledigungen zu füllen. Hast du da einen Tipp, wie wir da eben doch mehr auf uns und unsere Bedürfnisse achten können, und weniger auf das, was noch erledigt werden muss?

Ich habe da unterschiedliche Ansätze. Es ist wichtig, sich darüber bewusst zu sein als Mama oder Papa, dass es eine Zeit gibt, in der man nicht im Fokus steht, sondern das Kind. Hier sollte man in die friedliche Annahme oder friedliche Zustimmung gehen. Die ersten zwei Jahre ist das Baby die Priorität. Da führt ja kein Weg dran vorbei. Aber man kann doch trotzdem überlegen, wie man es schafft sich selbst Raum zu geben, auch wenn der nicht mehr so groß ist wie vorher. Wie schafft man es sich die 10 Minuten am Morgen oder am Abend für sich selbst zu nehmen? Kann der Papa die Kinder in der Zeit übernehmen? Welche anderen Menschen können helfen. Sich den Raum zu nehmen und sich bewusst werden, dass es niemandem etwas bringt, wenn man sich komplett aufopfert und ausbrennt. Man bekommt da am Ende keine Trophäe für, sondern man brennt aus und wird krank.

Es ist so wichtig als Mama, da hinzuschauen und festzustellen: Umso besser es mir geht, umso besser ich in meiner Balance bin, umso besser kann ich auch für meine Kinder da sein, umso mehr Spaß haben wir alle. Ich merke das auch bei mir selbst, umso weniger ich mich um mich selbst kümmere, umso gestresster ich bin, umso emotionaler bin ich und das merken doch auch meine Kinder. Aber wenn ich es schaffe morgens meine 10 Minuten zu meditieren, wenn ich es schaffe kurz meine 5 Sonnengrüße zu machen und einmal diesen Check-in mit mir selbst zu machen, dann bin ich einfach ganz anders drauf. Das merken meine Kinder, das merkt mein Mann und dann geht es doch allen besser. Es geht eher darum, damit anzufangen und dann schnell zu merken: Es geht ja.

Es ist ein riesen Frauenthema, Zeit für sich einzufordern, weil uns ja immer beigebracht wird, sei lieb, sei nett, achte immer erst auf die anderen. Da für sich selbst in die Selbstliebe zu kommen und zu sehen, es ist auch wichtig, Dinge für sich selbst einzufordern und sich selbst zu beachten. Das ist nicht egoistisch sondern im Gegenteil es ist altruistisch und hilfreich für alle. Alle profitieren davon, wenn es mir selbst gut geht.

Man muss nicht alles optimieren

Dein Buch ist kein klassischer Ratgeber. Aber gerade im Elternratgeberbereich lesen wir ja sehr oft, dass wenn man dieses oder jenes tut oder lässt, alles möglich ist. Stimmt das denn? Und wieso wollen wir immer alles?

Ich glaube, dass man sich da ein bisschen locker machen sollte. Man muss nicht immer alles optimieren. Familie ist eben eine verrückte Kiste. Ich glaube, da kann man viele Ratgeber lesen. Viele Dinge helfen ja auch. Gerade Ratgeber im Kommunikationsbereich können sehr hilfreich sein, weil viele von uns einfach keine optimale Kommunikation von unseren eigenen Eltern gelernt haben.

Vieles, was uns an unseren Kindern nervt, hat am Ende gar nichts mit unseren Kindern zu tun, sondern mit uns selbst. Der einzige Rat, den ich als Mama immer beherzige ist, mich zu fragen: Was hat das Ganze mit mir zu tun? Wo war ich gerade unfair zu meinem Kind und deswegen ist es jetzt so zu mir.

Ich versuche generell mein Leben so zu leben, dass ich immer in die Eigenverantwortung gehe. Ich überlege, was kann ich gerade tun, um hier mehr Freude reinzukriegen, um das Gefühl von Liebe oder Geborgenheit oder Spaß geben? Am Ende kann man viele Ratgeber lesen, aber es bleibt immer die Arbeit in sich selbst, die Bereitschaft an sich zu arbeiten, die Veränderungen anstößt. Die achtsame liebevolle Stimmung in sich zu erschaffen, um sie dann ins Außen zu transportieren, die verändert wahnsinnig viel.

Das Innen muss verändert werden

Aber genau das kostet ja auch sehr viel Kraft und ist unbequem.

Ja, natürlich versuchen wir lieber unser Außen zu verändern. Natürlich muss man als Eltern auch Grenzen setzen. Aber oft ist der viel leichtere, effektivere Weg, Dinge in sich selbst zu verändern. Es funktioniert seit Jahrtausenden nicht, dass wir nur das Außen verändern müssen, damit alles gut ist. Egal wie sehr wir uns das wünschen, es klappt nicht. Gerade dann, wenn man da eine Abwehrhaltung spürt, dann sollte man genau hinschauen.

Wenn im Außen immer das gleiche Ergebnis ist und die Kinder durchdrehen, dann ist es doch ignorant zu denken, es hätte nichts mit einem zu tun. Kinder gucken sich alles ab und spiegeln uns radikal. Das gefällt uns aber nicht. Weil sie Dinge spiegeln, die wir nicht sehen wollen. Dabei ist das doch nur fair zu sagen: Danke, dass du mir das zeigst. Ich bin die Erwachsene und ich schaue da jetzt hin. Hol dir Hilfe, nimm dir nen Coach, nen Therapeuten. Das ist doch überhaupt nicht schlimm, wir sind alle zum ersten Mal Eltern. Wir stehen doch alle vor den gleichen Themen.

Man muss nicht immer alles optimieren.

Laura Malina Seiler

Auch wenn sich die Probleme sehr individuell anfühlen, durch Rückversicherung wissen wir doch, dass das eigentlich nicht so ist. Das Gras ist auf der anderen Seite eben doch nicht so grün, wie wir glauben.

Dieses Vergleichen, das macht einen krank. Es geht immer darum, bei sich selbst zu bleiben, bei sich selbst zu gucken um in die Selbstliebe zu kommen. Die Heilung von sich selbst, denn damit heilen wir auch unsere Familie.

Innere Kraft - Meditationen für Kinder
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Mögest du glücklich sein: Entdecke dein Höheres Selbst und verbinde dich mit deiner inneren Kraft
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Wut gehört dazu

Manche Gefühle haben ja ein sehr negatives Image, Wut zum Beispiel, oder Neid. Die möchten wir oft selbst nicht fühlen und auch unsere Kinder sollen die am besten nicht haben. Wieso eigentlich, alle Gefühle sind doch wichtig.

Unbedingt. Ich glaube, der wichtigste Skill, den wir unseren Kindern beibringen können ist der, mit ihren Emotionen umzugehen. Und zwar mit allen Emotionen. Das ist der Skill der Zukunft. Emotionale Selbstregulierung im positiven Sinne, dass wir mit unserer Wut, unseren Ängsten, unserer Traurigkeit umgehen können, das ist extrem wichtig. Gefühle sind nichts anderes als Botschaften. Sie zeigen uns, dass unsere Bedürfnisse nicht wahrgenommen wurden, dass wir verletzt wurden. Zu lernen, wie wir mit diesen Gefühlen umgehen können, das ist wichtig. Ob das über EFT-Tapping oder Hypnose oder Atemtechniken geschieht, ist egal. Es gibt so viele tolle Techniken, die einem helfen die Gefühle wahrzunehmen und zu transformieren. Aber wir dürfen sie nicht einfach ignorieren und herunterschlucken.

In meinem Leben war Wut ein riesiges Thema und es war so befreiend, da hinzugucken und zu erkennen, wo die herkommt und was dahinter steckt. Wir verlieren wahnsinnig viel Energie darin, unsere Emotionen weghaben zu wollen, statt sie einfach dazulassen und zu schauen, was die Botschaft hinter der Emotion zu fühlen. Das sollten wir und auch unseren Kindern erlauben.

Kindliche Emotionen

Mir ist das in meiner Erziehung mit meinen Kindern sehr wichtig. Ich schaue nicht nur welche Emotionen meine Kinder haben, sondern auch, was das mit mir macht. Mir hat es noch nie geholfen sauer auf meinen Sohn zu sein, denn da kriege ich keine Bindung mit ihm aufgebaut. Aber das wahrnehmen und feststellen, was das mit einem macht, hilft dabei, in Kommunikation zu gehen.

Am Ende sind wir die Seelenbegleiter von diesen kleinen fantastischen Wesen. Die haben sich uns ausgesucht, damit wir sie durchs Leben begleiten und unser Job ist es, das so gut wie möglich zu machen. Dazu gehört, sich selbst gut zu kennen.

In ihrer App "Higher Self" bietet Laura Malina Seiler allen die Möglichkeit, sich mehr mit Meditation zu beschäftigen. Für Kinder gibt es die "Innere Kraft Meditationen", die ihr auch dort findet, wo ihr eure Musik streamt. Laura ist in den sozialen Netzwerken sehr aktiv, ihren Podcast könnt ihr überall streamen.

Ihr braucht nach diesem Interview einen Moment der Ruhe? Kein Problem:

Mein Fazit

Das Interview mit Laura war ziemlich entspannt, und das, obwohl es auf beiden Seiten einige Hindernisse gab. Bei mir waren zwei Kinder krank und die kamen beim Interview natürlich auch immer mal wieder vorbei, um zu fragen, wie lange das denn jetzt noch dauern würde. Was geholfen hat, die Situation zu entspannen? Annehmen, dass das gerade so ist und den Kindern zugestehen, Mamas Arbeit gerade so richtig blöd zu finden.

Die Frage "Wie möchte ich heute sein", habe ich mir nicht nur in dem Moment gestellt, sondern seit dem schon öfter. Und es hat mir das ein oder andere Mal geholfen, ruhiger zu bleiben. Aber oft genug auch nicht. Und ich glaube, dass das auch ok ist. Wir lernen eben alle ständig dazu.

Bildquelle: Farina Deutschmann

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