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Kathrin: "... weil nicht einerseits einer die ganze Last tragen und andererseits auch nicht einer die ganze "Macht" haben sollte.”

Kathrin: "... weil nicht einerseits einer die ganze Last tragen und andererseits auch nicht einer die ganze "Macht" haben sollte.”

Interview

Im Lockdown 2020 gründeten Nicole und Natalie die Plattform 'Faces of Moms*'. Warum? Wegen ihres eigenen daily struggle: Kinder, Haushalt, Arbeit, Partnerschaft – und ja auch irgendwie wegen sich selbst. Das alles unter einen Hut zu bekommen, ist gar nicht so einfach. Kommt uns bekannt vor, oder?! Seitdem steht täglich eine Mutter im Fokus, die über ihre größten Abfucks, Wünsche und Hoffnungen berichtet. Zweimal die Woche stellen wir hier bei familie.de jeweils eine Mutter genauer vor: Diesmal Kathrin (Mediengestalterin und Mama von vier Kindern).

1. Name: Kathrin
2. Ich bin ein Kind der: 80er
3. Beruf: Mediengestalterin
4. Mein Spitzname als Kind: Kathinka
5. Lieblingsreiseziel: Ich habe keines, dazu haben wir zu viel gesehen. Jedes Land hat seinen ganz eigenen Reiz, oh Mann, ich habe Fernweh!
6. Wieviele Personen gehören zu Deiner Familie?: 6

Mir ist Gleichberechtigung in der Elternschaft wichtig, weil nicht einerseits einer die ganze Last tragen und andererseits auch nicht einer die ganze "Macht" haben sollte.

Kathrin

7. Wir laden Dich auf zwei Kugeln Eis ein, welches nimmst Du?
Pistazie und salziges Karamell oder Schokolade oder Zitrone und Himbeere. Kann mich doch so schlecht entscheiden.

8. Meine Familie ist für mich ...
Liebe, Leben, Glück, Chaos, Tränen, Herausforderung, Mut, Willen, Stärke, Erschöpfung.

9. Als Kind wollte ich ...
Floristin werden und zu jedem Geburtstag Mamas Zimteis haben.

10. Glücklich machen mich ...
Blumen, schöne Textilien, unerwartete Freundlichkeit, etwas zu„schaffen/erschaffen“, Hand in Hand zu laufen, egal ob mit Kind oder meinem Mann, Barfußmonate, einfach sein zu können... Ich sollte mehr einfach nur sein.

11. Wer in unser Wohnzimmer kommt ...
muss mit der realen Welt klarkommen, schön und liebenswert aber auch Chaos mit Stolperfallen und Wäschekörben.

12. Was möchtest Du Deinen Kindern mit auf den Lebensweg geben?
Höre auf Herz und Bauch und lebe dein Leben, nicht das von anderen.

13. Wenn wir bei Dir spontan an der Tür klingeln würden, was würdest du uns kochen? Kaffee 😉

14. In welcher Hinsicht bist Du eine absolute Spießerin?
Termine einhalten, ich hasse es, zu spät zu sein.

15. Was sollten wir alle tun, um eine Zukunft auf diesem Planeten zu haben?
Mehr Fahrrad, weniger Fleisch.

16. Was hast Du aus der Corona-Pandemie-Zeit mitgenommen?
Wir sind ein gutes Team.

17. Wofür gibst du unnötig viel Geld aus?
Unnötig ist es nur dann, wenn das Gekaufte keine Freude bereitet.

18. Was ist der dümmste Rat, den Du jemals bekommen hast?
Ein Jobwechsel in fremdes Metier. Da hätte ich mal lieber auf meinen Bauch hören sollen.

19. Wenn es Zeitreisen gäbe, wohin würdest du reisen?
Ins Skandinavien der 60er Jahre. Wegen der Mode und der Möbel

20. Worüber hast Du zuletzt laut gelacht?
Über die Läppischkeit und die Leichtigkeit des Seins meiner Schwester und mir an einem „freien“ Abend und einem spontanen Konzertbesuch.

21. Warum hast Du zuletzt geweint?
Weil ein sehr guter Freund krank ist.

22.Womit kann man dich beeindrucken?
Graffiti und Typografie, Malen, Musik, kreative Handwerkskunst.

23. Welches Buch sollte jede/r gelesen haben?
Siddhartha von Hermann Hesse

Siddhartha
Siddhartha

24. Welchen Film würdest Du uns empfehlen?
Die Entdeckung der Unendlichkeit

25. Welche Serie hast Dich zuletzt gefesselt?
The Queen, Staffel 1

26. Was hast du zuletzt Neues ausprobiert und wie war es?
Hulahoop. Naja, ist ausbaufähig.

27. Womit bist du zuletzt gescheitert?
Meinem 2-Klässler beizubringen, mit Geld zu rechnen.

28. Was machst Du, wenn Du Dich mal belohnen willst?
Allein in die Stadt gehen und bummeln. Im Buchladen sitzen, stöbern, schöne Dinge anschauen.

29. Was würdest Du gerne richtig gut können?
Graffiti malen, Malen generell.

30. Wohin ziehst Du Dich zu Krafttanken zurück?
In den Wald, in die Berge, ins Wasser

31. Dein Wort zum Sonntag:
Machen ist wie wollen, nur krasser.

Über Faces of Moms*

Gemeinsam sind wir mehr und können das gesellschaftliche Bild von Mutterschaft mit all seinen Erwartungen aufbrechen. Dafür zeigt 'Faces of Moms*', wie vielfältig Muttersein ist. Nicole (35, und Mama von 2 Kids) und Natalie (36, Mama von 2 Kids) haben die Plattform im April 2020 gegründet. Seitdem haben sie über 300 Mütter interviewt, sensibilisieren für Care-Arbeit und versuchen, strukturelle Ungleichheiten, denen besonders Mütter gegenüberstehen, sichtbar zu machen. Alle Interviews findet ihr auf Insta www.instagram.com/facesofmoms und unter www.facesofmoms.de.

Vor Kurzem ist ihr erstes Buch “Bis eine* weint!” aus den Mütter-Interviews erschienen, das wir wärmstens empfehlen können. Außerdem haben die beiden einen super hörenswerten Podcast.

Bis eine* weint!
Bis eine* weint!

Unser Video-Tipp für euch: Starke Frauen im Film

Mir ist Gleichberechtigung in der Elternschaft wichtig, weil nicht einerseits einer die ganze Last tragen und andererseits auch nicht einer die ganze "Macht" haben sollte.

Kathrin
Bildquelle: Sandsackfotografie

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