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Nicole: "Arbeiten zu gehen bedeutet für mich Freiheit und Selbstbestimmung!"

Nicole: "Arbeiten zu gehen bedeutet für mich Freiheit und Selbstbestimmung!"

Interview

Im Lockdown 2020 gründeten Nicole und Natalie die Plattform 'Faces of Moms*'. Warum? Wegen ihres eigenen daily struggle: Kinder, Haushalt, Arbeit, Partnerschaft – und ja auch irgendwie wegen sich selbst. Das alles unter einen Hut zu bekommen, ist nämlich gar nicht so einfach. Kommt uns doch irgendwie bekannt vor, oder?! Seitdem steht täglich eine Mutter im Fokus, die über ihre größten Abfucks, Wünsche und Hoffnungen berichtet. Zweimal die Woche stellen wir hier bei familie.de jeweils eine Mutter genauer vor: Diesmal Nicole (Eventmanagerin und Mama von zwei Kindern).

1. Name: Nicole
2. Ich bin ein Kind der: 80er
3. Beruf: Eventmanagerin
4. Mein Spitzname als Kind: Nicoletta, Nico
5. Lieblingsreiseziel: Thailand
6. Wie viele Personen gehören zu deiner Familie? 4

Meine Familie ist für mich das Beste, was mir je passiert ist!

Nicole

7. Wir laden dich auf zwei Kugeln Eis ein, welches nimmst du?
Pistazie und Kokos.

8. Als Kind wollte ich...
Friseurin werden.

9. Glücklich macht mich...
Zeit zu haben, gemeinsam die Welt zu entdecken – und in Ruhe arbeiten zu können.

10. Was möchtest du deinen Kindern mit auf den Lebensweg geben?
Dass sie für sich selbst und für andere einstehen, Freiheit erleben und sie selbst sein dürfen, dass sie die Welt entdecken sowie Freunde fürs Leben finden sollen und dass sie wissen, dass sie immer nach Hause kommen können.

11. Wenn wir bei dir spontan an der Tür klingeln würden, was würdest du uns kochen?
Ihr bekommt einen Drink nach Wahl und wir bestellen Pizza.

12. Was sind bei euch zu Hause die top 3 Gründe für dicke Luft?
Das tägliche Chaos, Kochen und wer welche To-Do's erledigt.

13. In welcher Hinsicht bist du eine absolute Spießerin?
Die Betten werden bei mir jeden Tag gemacht.

14. Was sollten wir alle tun, um eine Zukunft auf diesem Planeten zu haben?
Nachhaltig denken und handeln, toleranter sein gegenüber anderen Lebensformen und gemeinsam an einer besseren Gesellschaft arbeiten.

15. Was hast du aus der Corona-Pandemie-Zeit mitgenommen?
Unser erstes Faces of Moms*-Buch.

16. Wofür gibst du unnötig viel Geld aus?
Veganen Nagellack.

17. Eine Flasche Wein, drei Gläser am Ort deiner Wahl: Welche zwei Menschen würdest du dazu einladen und was würde uns erwarten?
Frida Kahlo, Noga Erez und Lauryn Hill und wir würden uns zu guten Gesprächen und einem Sundowner auf einer Terrasse im Dschungel treffen und später würden noch meine Family und alle meine Mädels und Jungs vorbeikommen.

18. Wenn es Zeitreisen gäbe, wohin würdest du reisen?
Woodstock.

19. Warum hast du zuletzt geweint?
Weil mir alles zu viel war.

20. Wann macht dich deine Arbeit glücklich?
Wenn ich gute Ideen konzipiert und erarbeitet habe.

21. Woran kannst du verzweifeln?
An meinem Wochenpensum.

22. Womit kann man dich beeindrucken?
Mit Wissen.

23. Bei wem wolltest du dich schon immer mal öffentlich bedanken?
Bei meinem Mann – ich lasse ihn viel zu selten spüren, dass ich wirklich dankbar und froh bin, dass es ihn gibt (auch wenn er mich manchmal in den Wahnsinn treibt).

24. Was hast du zuletzt Neues ausprobiert und wie war es?
Gemüse selbst hochziehen – hat nicht geklappt. Ich habe dann Setzlinge gekauft und versuche, das Gießen nicht zu vergessen.

25. Was machst du, wenn du dich mal belohnen willst?
Ein Wochenende Auszeit nehmen und wegfahren oder feiern gehen.

26. Was würdest du gerne richtig gut können?
Ein Instrument spielen – Gitarre, Schlagzeug oder so.

27. Wohin ziehst du dich zum Krafttanken zurück?
Nach Hause – am liebsten alleine. Oder in den Wald.

28. Dein Wort zum Sonntag:
Wir haben auf dem Weg zu Gleichberechtigung und Vereinbarkeit noch richtig viel zu tun.

Über Faces of Moms*

Gemeinsam sind wir mehr und können das gesellschaftliche Bild von Mutterschaft mit all seinen Erwartungen aufbrechen. Dafür zeigt 'Faces of Moms*', wie vielfältig Muttersein ist. Nicole (35, und Mama von 2 Kids) und Natalie (36, Mama von 2 Kids) haben die Plattform im April 2020 gegründet. Seitdem haben sie über 300 Mütter interviewt, sensibilisieren für Care-Arbeit und versuchen, strukturelle Ungleichheiten, denen besonders Mütter gegenüberstehen, sichtbar zu machen. Alle Interviews findet ihr auf Insta www.instagram.com/facesofmoms und unter www.facesofmoms.de.

Vor Kurzem ist ihr erstes Buch “Bis eine* weint!” aus den Mütter-Interviews erschienen, das wir wärmstens empfehlen können. Außerdem haben die beiden einen super hörenswerten Podcast.

Bis eine* weint!
Bis eine* weint!

Unser Video-Tipp für euch: Starke Frauen im Film

Bildquelle: Sandsackfotografie

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