Sprudelig, schaumig, bunt: Badekugeln selber machen

Baden ist für Eltern Wellness pur, für Kinder kann ein schaumiges Bad das reinste Vergnügen sein. Mit unseren selbstgemachten Badekugeln habt ihr alle noch mehr Spaß in der Wanne!

Baden mit Badekugeln

Baden ist für Eltern Entspannung, für Kinder ein lustiges Planschvergnügen. Mit selbstgemachten Badekugeln macht es noch mehr Spaß!


Eine witzige Schaumfrisur, ein voller Schaumbart, Quietscheentchen oder erste kleine Tauchversuche: Ein Bad zu nehmen, kann vor allem für eure Kinder ein lustiges Abenteuer sein. Bunte, sprudelnde Badekugeln peppen das Badeerlebnis noch weiter auf. Sie eignen sich jedoch nicht nur für eure Kinder, auch ihr könnt von den wohlig duftenden Badekugeln bei einem entspannten Wannenbad profitieren. Wir zeigen euch, wie ihr sie ganz leicht selber machen könnt.

Selbst keine Wanne zuhause? Die Badekugeln sind auch ein super Geschenk!

Badekugeln

Badekugeln lassen sich ganz einfach selber machen.


Badekugeln selber machen: die Zutaten

Unsere Badekugeln kommen mit ganz natürlichen Zutaten aus, daher eignet sich die Anleitung auch sehr gut, um gemeinsam mit euren Kindern kreativ zu werden. Für etwa 8 große (oder viele kleine handgeformte) Badekugeln braucht ihr:

  • 500 g Natron
  • 250 g Zitronensäure
  • 120 g Speisestärke
  • 120 g Kokosöl
  • 15 Tropfen ätherisches Öl (Vorsicht: Nicht jedes ätherische Öl eignet sich zur weiteren Verarbeitung und für Hautkontakt. Wir empfehlen naturreines Bio-Öl, z. B. von Baldini für ca. 10 €*.)
  • Lebensmittelfarbe
  • Blütenblätter, Tee oder andere Verzierungen
  • evtl. Badekugelformen, z. B. die Förmchen von WADY bei Amazon für ca. 8,50 €* (alternativ könnt ihr die Badekugeln auch in großen Eiswürfelförmchen oder Muffinformen herstellen oder ihr knetet sie einfach von Hand in Form).

Badekugeln selber machen: Anleitung

Schritt 1: Als Erstes vermischt ihr die trockenen Zutaten, also Natron, Zitronensäure und Speisestärke in einer Schüssel.

Schritt 2: Lasst das Kokosöl in der Sonne, auf der Heizung oder beiniedrigster Stufe auf dem Herd schmelzen. Es sollte flüssig aber auf keinen Fall heiß werden. Gebt Lebensmittelfarbe und das ätherische Öl dazu und rührt gut um. Die Lebensmittelfarbe wird sich in dem Gemisch noch nicht mit dem Rest verbinden, das passiert erst im nächsten Schritt. Das ätherische Öl duftet in eurer Wanne später nicht nur gut, es hat auch hautpflegende Eigenschaften.

Schritt 3: Nun gebt ihr die flüssigen Zutaten langsam zu den trockenen. Wichtig ist hier wirklich, dass das Kokosöl zwar flüssig, aber nicht heiß ist und ihr beide Mischungen ganz langsam vermischt, sonst kann es passieren, dass das Natron schon in der Schüssel mit der Zitronensäure reagiert, also aufschäumt. Das wollt ihr ja aber erst beim Baden erleben. Knetet alle Zutaten gründlich durch.

Schritt 4: Jetzt geht es ans Dekorieren. Tee oder getrocknete Blütenblätter eignen sich hier besonders gut. Entweder knetet ihr die Deko direkt mit in die Masse oder ihr verziert die fertig geformten Badekugeln zum Schluss damit. Wenn ihr Kugelformen nutzt, könnt ihr die Deko einfach in der Form verteilen und eure Badekugelmasse darauf drücken.
Schritt 5: Jetzt gehen eure Badekugeln für 5 Stunden in den Kühlschrank. Danach könnt ihr sie vorsichtig aus der Form lösen, solltet sie aber noch ein paar Tage trocknen lassen, bis ihr euer sprudelndes, duftendes Bad genießen könnt.

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