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Prepaid-Kreditkarte für Kinder: Welche Anbieter sind seriös?

Euer Kind soll lernen, mit Geld umzugehen und ihr liebäugelt mit einer Prepaid-Kreditkarte, ganz ohne Schuldenfalle? Wir haben uns 3 Karten für Kinder angesehen, sie untereinander verglichen und die wichtigsten Informationen für euch zusammengefasst.

Kinder sollten früh lernen, mit Geld umzugehen. Wenn die bereits mit dem kleinen Taschengeld im Monat zurechtkommen, könnte ja eine Kreditkarte der nächste Schritt sein. Hierfür eignen sich besonders Prepaid-Kreditkarten gut, da nur ausgegeben werden kann, was zuvor als Guthaben auf die Karte geladen wurde. Aber auch für anstehende Klassenfahrten kann es eine gute Idee sein, die Möglichkeit zu haben, im Notfall mehr Geld auf die Karte überweisen zu können.

Prepaid-Kreditkarte für Kinder: 3 Karten im Vergleich

Wir haben uns verschiedene Prepaid-Kreditkarten angesehen, die bereits unter 18 Jahren beantragt werden können und für die man kein extra Girokonto bei der herausgebenden Bank eröffnen muss, sondern das Aufladen bequem über seine bestehenden Zahlungsmöglichkeiten der Eltern abwickeln kann.

Anbieter Meine Volksbank Raiffeisenbank Commerzbank Postbank
Bezahlsystem Mastercard Mastercard Visa
Mindestalter 12 Jahre 14 Jahre 14 Jahre
Kosten pro Jahr Unter 18 Jahren Kostenlos
Über 18 Jahre 20 €
Unter 18 Jahren Kostenlos
Über 18 Jahre 39,90 €
29 €
Bargeldabhebungen keine Angaben 1,95 % des Umsatzbetrages, mind. 5,98 € ab 2,50 % des Umsatzbetrages, mind. 5,00 €
Vor- & Nachteile
  • Ab 12 Jahren
  • Kostenlos für Minderjährige
  • Ab 14 Jahren
  • Kostenlos für Minderjährige
  • Ab 14 Jahren
  • 29 €/Jahr

Seid ihr noch auf der Suche nach einem kostenlosen Girokonto? Hier zeigen wir euch die Besten im Vergleich:

Die Details einer Prepaid-Kreditkarte für Kinder auf einen Blick

Meine Volksbank Raiffeisenbank

Bei der Prepaid-Mastercard der Raiffeisenbank handelt es sich um eine Kreditkarte, die ohne Bonitätsprüfung und bereits ab 12 Jahren durch die Eltern beantragt werden kann. Zusätzlich dazu ist sie bis zum 18. Lebensjahr gratis. Danach kostet sie 20 € im Jahr und ist somit die günstigste der vorgestellten Karten. Solltet ihr in den Urlaub fahren, beträgt die Fremdwährungsgebühr 1,9 %. Allerdings bestimmt die ausstellende Bank je nach Bundesland selbst, welche Gebühren fürs Geld abheben, im In- sowie Ausland fällig werden. Informiert euch bei Interesse am besten vorab, welche Konditionen bei euch gültig sind.

Commerzbank

Bei der Commerzbank bekommt ihr eine Prepaid-Kreditkarte von Mastercard. Sie kann ebenfalls bereits ab einem Alter von 14 Jahren durch die Eltern beantragt werden, ist bis zur Vollendung des 18. Lebensjahrs kostenlos und darüber hinaus für 39,90 € im Jahr zu haben. Für den Einsatz in einem Land mit anderer Währung zahlt ihr 1,75 % des Umsatzes und für das Abheben von Bargeld 1,95 % des Umsatzbetrages, aber mindestens 5,98 € im In- und Ausland.

Postbank

Auch die Postbank bietet eine Prepaid-Kreditkarte von Visa an. Sie kann ebenfalls ab dem 14. Lebensjahr durch die Eltern beantragt werden, kostet allerdings sofort 29 € im ersten Jahr. Ab dem zweiten Jahr reduziert sich der Preis dann auf 15 €. Die Fremdwährungsgebühren betragen 1,89 % vom Umsatz und bei Bargeldabhebungen außerhalb der Eurozone zahlt ihr 2,5 % oder mindestens 5 € Auslandseinsatzgebühren.

Wie funktioniert eine Prepaid Kreditkarte für Kinder?

Eine Prepaid-Kreditkarte funktioniert so ähnlich wie eine Gutscheinkarte. Bevor sie benutzt werden kann, muss sie erst mit Guthaben aufgeladen werden und sie gewährt, trotz des Namens, keinen Kredit. Somit ist ein Überziehen und die damit verbundenen hohen Zinsen nicht möglich. Ideal für Kinder also, die den verantwortungsbewussten Umgang mit so einer Karte erlernen sollen, sei es für Zuhause oder die Klassenreise. Im Notfall kann man immer mehr Geld überweisen und das Kind ist abgesichert.

Kann man überall mit Prepaid-Kreditkarten bezahlen?

Jain. Grundsätzlich kann man mit Prepaid-Kreditkarten so gut wie überall bezahlen, wo auch reguläre Visa- und Mastercard-Karten akzeptiert werden. Aber es gelten einige Ausnahmen, die für die Nutzung eines Kindes nicht weiter relevant sein sollten. Man kann zum Beispiel meistens keinen Mietwagen leihen oder Hotels buchen, da diese oft eine Kaution verlangen.

Fazit: Vor- und Nachteile einer Prepaid-Kreditkarte für Kinder

Der größte Vorteil einer Prepaid-Kreditkarte ist selbstverständlich die volle Kostenkontrolle durch vorher aufgeladenes Guthaben und keine Möglichkeit der Überziehung. Auch die Überweisung im Notfall passiert in der Regel sehr schnell. Da zwei der Karten bis zur Vollendung des 18. Lebensjahrs kostenlos sind, eignen sie sich bestens für Kinder und können zum Erlernen eines verantwortungsvollen Umgangs mit Geld genutzt werden. Ab dem 18. Lebensjahr sind die Karten allerdings in der Regel nicht kostenlos und vergleichsweise teuer, können aber rechtzeitig gekündigt werden. Ein zusätzlicher Bonus ist es, dass auch Eltern mit negativer Schufa-Bonität eine Karte beantragen können, da keine Prüfung stattfindet.

Jessica Fowler

Eine gute Alternative zum ersten Girokonto

Meine Tochter hat mit 10 Jahren ihre erste EC-Karte inkl. Girokonto erhalten, auf das ich ihr einmal im Monat ihr Taschengeld überweise. Dadurch lernt sie nicht nur, mit ihrem eigenen Geld zu haushalten, sondern hat auch ein Stück Unabhängigkeit dazugewonnen. Wenn sie mal spontan mit ihren Freund*innen in die Stadt zum Shoppen möchte, muss sie mich jetzt nämlich nicht mehr vorher um Geld bitten.

Wichtig war mir, dass ihr Konto keinen Dispo hat, damit meine Tochter nicht mehr Geld ausgeben kann, als sie tatsächlich hat. Mit einer Prepaid-Kreditkarte für Kinder verhält es sich ganz ähnlich – eine gute Alternative also.

Wir zeigen euch in folgendem Video, wie ihr jedes Jahr bares Geld sparen könnt:

Mit diesem Trick spart ihr jedes Jahr mehr als 1000 Euro Abonniere uns
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Bildquelle: Getty Images/Jovanmandic

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