Stubenwagen & Babybett: Infos und Tipps

Ein gutes Bett sorgt bei Babys nicht nur für erholsamen Schlaf, sondern kann auch das Risiko für den gefürchteten Plötzlichen Kindstod reduzieren. Was es bei Stubenwagen, Wiege, Babybett und der Matratze zu beachten gibt, erfahren Sie hier.


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Ein Neugeborenes schläft im ersten Lebensmonat bis zu 16 Stunden am Tag. Danach nimmt das Schlafbedürfnis zwar langsam ab, trotzdem verbringt ein Baby noch bis ins Kleinkindalter die meiste Zeit des Tages in seinem Bettchen.

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Schlaflose Nächte sind für Eltern leider normal. Aber das kann helfen, wenn es wieder heißt: Das Baby will nicht schlafen!


Keine Frage also, dass das Babybett hohen Anforderungen an Komfort und Sicherheit genügen muss. Dabei gibt es in den Möbelhäusern so viel Auswahl an Babybetten, dass Eltern schon mal überfordert sein können. Worin zum Beispiel schläft ein Baby am besten: im Stubenwagen, im Babybett oder ganz und gar im Elternbett? Und was macht eine gute Matratze aus? Das erfahren Sie auf den folgenden drei Seiten in unserem Ratgeber: 

>> Hier: Ratgeber Stubenwagen
>> Seite 2: Ratgeber Babybett
>> Seite 3: Ratgeber Babymatratze

Stubenwagen und Babywiege: Die Vorteile



Stubenwagen


© Thinkstock
Gerade in den ersten Monaten sind eine Babywiege oder ein Stubenwagen für das Baby besonders gut geeignet. Die beiden Varianten sind kleiner als ein Standard-Babybett und haben eine Einfassung aus Stoff sowie einen Himmel. Säuglinge fühlen sich darin geschützter und in der Regel wohler als beispielsweise zwischen leeren Gitterstäben des größeren Babybetts.

Die meisten Stubenwagen-Modelle und einige Babywiegen sind zudem mit Rollen ausgestattet. Sie können das Bettchen damit von Raum zu Raum schieben, ohne Ihr Baby zu wecken. So haben Sie Ihren kleinen Schatz immer in Ihrer Nähe. Babywiegen bieten weiterhin die Möglichkeit, Ihr Kleines durch Schaukelbewegungen sanft in den Schlaf zu wiegen.

Wichtige Kaufkriterien für Stubenwagen und Babywiege
In der Regel bestehen ein Stubenwagen oder eine Babywiege aus folgenden Elementen:
• Untergestell: Dieses ist entweder aus Holz oder Metall gefertigt. Bei vielen Modellen ermöglichen Rollen ein einfaches Verschieben des Stubenwagens.
• Körbchen: Entweder aus Korb geflochten oder mit Gitterstäben aus Holz. Häufig mit Stoff bekleidet.
• Passende Matratze
• Betthimmel
• evtl. passendes Nestchen und Bettwäsche: In Hinblick auf das Risiko des plötzlichen Kindstods sollten Sie aber lieber einen Schlafsack nutzen.  Der Stubenwagen sollte vor allem funktional sein. Folgende Fragen sollten Sie sich beim Kauf deshalb stellen:

➤ Stabilität und Sicherheit des Stubenwagens: Ist der Stubenwagen-Unterbau stabil? Verfügt der Stubenwagen über Rollen? Wie ist die Verarbeitung? Auf keinen Fall sollte sich das Baby an abstehenden Schrauben, scharfen Kanten oder ähnlichem verletzen können. Achten Sie beim Kauf unbedingt auf offizielle Prüfsiegel wie dem GS-Zeichen.

➤ Stubenwagen mit Rollen: Sind mindestens zwei der vier Rollen festzustellen?

➤ Stubenwagen-Bezüge & Himmel: Können die Bezüge und der Himmel gewechselt werden? Sind sie bei mindestens 60 Grad waschbar?

➤ Stubenwagen-Matratze: Ist die Matratze qualitativ hochwertig? Auf die Qualität sollten Sie wirklich großen Wert legen; denn sie ist maßgeblich dafür, ob sich das Baby im Stubenwagen wohl fühlt. Wie die Matratze beschaffen sein sollte und welche Matratzen die besten sind, lesen Sie hier: Babymatratze
Wie lange kann ein Stubenwagen genutzt werden?
Ein Stubenwagen oder eine Babywiege als Schlafplatz fürs Baby eignen sich nur für die ersten Monate. Sobald Ihr Baby sich selbst aufsetzen kann und die ersten Versuche unternimmt, sich zum Hinstellen hochzuziehen, werden beide Möbelstücke zu gefährlich. Dann ist es an der Zeit, auf ein normales Babybett umzusteigen. Tipps und eine Checkliste dazu, finden Sie auf der nächsten Seite.

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