Wieviel Schlaf braucht ein Baby?

Diese Frage stellen sich wohl alle Eltern, deren Babys Probleme mit dem Schlafen und Durchschlafen haben. Lesen Sie hier, wie sich Schlafbedarf und Schlafverhalten des Babys mit der Zeit verändern.


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So viel Schlaf braucht Ihr Baby



Fakten zum Babyschlaf

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© vision net ag/iStock
In den ersten Jahren wandelt sich das Schlafverhalten beim Baby enorm. Auch unter den Kindern sind die Unterschiede groß, daher sind alle Angaben zum Schlaf und zum Durchschlafen nur ungefähre Richtwerte.

Schlaf vor der Geburt:
In den ersten Monaten befindet sich der Fötus in einer Art Dämmerzustand. Schlaf- und Wachperioden entstehen erst in der 36. SSW. Und das unabhängig vom Rhythmus der Mutter: Ist sie müde, übt sich ihr Untermieter gerne mal im Kickboxen. Schlaf im 1. Monat: Nach der Geburt behält das Neugeborene seinen Schlaf-Rhythmus aus dem Mutterleib erst einmal bei - Tag und Nacht sind ihm völlig egal. Für die Eltern ist es meist ein Rätsel, wann es das nächste Mal aufwacht. Das Baby schläft jetzt  insgesamt ca. 16,5 Stunden. Die Bandbreite ist aber groß: Manche ein Baby braucht 20 Stunden Schlaf, andere kommen mit 13 Stunden gut aus.

Schlaf vom 2. Monat bis zum 6. Monat: Allmählich passt sich das Baby dem Tag-Nacht-Wechsel an. Die einzelnen Schlaf-Perioden, die etwa zwei bis vier Stunden dauern, konzentrieren sich mehr und mehr in der Nacht. Tagsüber braucht das Baby nur noch drei, später zwei kurze Schlaf-Phasen. Ab dem 3. Monat lässt es nachts immer häufiger eine Mahlzeit zwischen zwei Schlaf-Zyklen aus und schläft fünf, sechs Stunden am Stück. Das Baby beginnt mit dem Durchschlafen. Einige Kinder tun das aber erst sehr viel später. Der Gesamtbedarf an Schlaf liegt jetzt bei 15 Stunden, plus/minus drei Stunden.


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Schlaf vom 7. bis zum 12. Monat: Das Baby schläft nun immer verlässlicher zu bestimmten Zeiten und vorwiegend nachts. Der Gesamtbedarf an Schlaf liegt bei rund 14 Stunden, plus/minus zweieinhalb Stunden. Wichtig: Je mehr das Baby tagsüber schläft, desto weniger Schlaf braucht es nachts – und andersherum.

Schlaf im 2. Lebensjahr: Der Bedarf an Schlaf sinkt. "Gespart" wird vor allem tagsüber: Das Nickerchen am späten Vormittag fällt weg, übrig bleibt der Mittagsschlaf. Insgesamt schläft das Kind durchschnittlich 13,5 von 24 Stunden, plus/minus zwei Stunden.

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Welche Erfahrungen haben Sie mit dem Mittagsschlaf gemacht?


Schlaf im 3.–4. Lebensjahr: Viele Kinder gewöhnen sich jetzt den Mittagsschlaf ganz ab. Im Schnitt brauchen sie 12 Stunden Schlaf.


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