Euphrasia: Augentrost bei Bindehautentzündung

Die Euphrasia ist besser bekannt unter dem Namen Augentrost. Dabei handelt es sich um eine Heilpflanze, die speziell bei Problemen mit den Augen hilft. Alles, was Sie über den Augentrost und seine Anwendung wissen müssen, lesen Sie hier.


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Augentrost ist eine klassische Heilpflanze von fünf bis 30 Zentimeter Größe, die vorwiegend auf Wiesen und in lichten Wäldern in Mitteleuropa wächst. Schon seit Jahrhunderten nutzen die Menschen Sie zur Heilung von Augen-Erkrankungen, insbesondere bei Entzündungen und Infektionen. Die Wirksamkeit bei solchen Erkrankungen am Auge konnte auch schon durch klinische Studien belegt werden.

Augentrost soll angeblich auch bei Schnupfen, Husten, Heiserkeit und Magenproblemen helfen, was allerdings noch nicht eindeutig durch wissenschaftliche Studien nachgewiesen werden konnte. 

Augentrost bei Bindehautentzündung anwenden
Augentrost ist heutzutage schon in vielen homöopathischen Augentropfen (D2 bis D6) enthalten. Das Heilkraut kann aber auch noch anders angewendet werden als in Form von Augentropfen.


Das Heilkraut "Augentrost"


© Thinkstock
Anhänger der Naturmedizin schwören auf die äußere und innere Anwendung von Augentrost bei Augenentzündungen. Für die innere Anwendung gießt man sich aus einem Esslöffel getrocknetem Augentrost-Kraut und einem halben Liter kochendem Wasser ein Tee auf. Das Ganze lässt man ca. zehn Minuten ziehen, gießt den Sud dann durch ein Sieb und lässt ihn abkühlen. Der Tee soll eine augenklärende Wirkung haben. Zur äußeren Anwendung können Sie einen Mulltupfer mit dem abgekühlten Tee tränken und damit die Augen sanft von außen nach innen auswischen. Oder sie tränken eine Mullkompresse und legen diese für ca. zehn Minuten auf die geschlossenen Augen. Auch gibt es die Empfehlung eines Augenbads in Augentrost-Sud, allerdings raten wir von dieser Methode bei Kindern ab.

Unser Rat: Starten Sie bei Ihrem Kind lieber keine Versuche mit selbst angerührten Tinkturen zur direkten Anwendung an den Schleimhäuten. Für Kinder gilt: Am hygienischsten und sichersten sind die Medikamente und Methoden, die Sie vom Arzt und der Apotheke empfohlen bekommen.
 


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