Kinder und Sport: Was die beste Sportart für Ihr Kind ist

Kaum im Kindergartenalter können viele Kinder gar nicht genug vom Sport


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Als ich klein war, gab es für uns Jungs nur Fußball. Ich ging in die zweite Klasse, wohnte mit meinen Eltern auf dem Land und mein Fußballclub hieß „Sportverein Altlußheim“. Alle meine Freunde waren dabei. Ein paar hatten sogar richtige Fußballschuhe mit Stollen zum An- und Abschrauben (natürlich meist vom großen Bruder geerbt). Das Training war immer mittwochs auf einem staubigen, roten Ascheplatz - ein Höhepunkt der Woche. Und wie stolz wir waren, wenn wir sonntags ein Spiel gewonnen hatten - in unseren viel zu großen Trikots mit der schwarzen Aufschrift unseres Vereins. Wir kamen uns vor wie die Nationalmannschaft. 25 Jahre später: Mein Sohn Tim war schon bei einer Fußball-Schnupperstunde  bei den „Bambini“, geht zum „Mini-Turnen“ und - so plant er es mit seinem Freund David - zum Schwimmen bei der „Freien Turnerschaft 1844“. Ganz schön viel Sport für einen Vierjährigen. „Papa, machst du Judo mit mir?“, hat er mich am Samstag gefragt. Oje, jetzt auch noch Kampfsport… Während ich ihn also wie einen echten Judoka über mein rechtes Bein sanft auf den Kinderzimmerboden rollen lasse, frage ich mich, wann der Kleine wohl von einem Talent-Scout entdeckt wird. Wo geht's zur nächsten Olympiade?




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