Kinder verlieren oft schnell wieder Lust an einer Sportart


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Kinder verlieren oft schnell wieder Lust an einer Sportart

So schnell Kinder begeisterte Mitglieder in einer Handball- oder Hockeymannschaft werden, so schnell sind sie zuweilen auch wieder ausgetreten. Als Erwachsener mag man den Kopf darüber schütteln. Aber: Eine anfängliche Euphorie und die möglicherweise folgende Lustlosigkeit sind völlig normal bei Kindern. Auf der anderen Seite: Wer Durststrecken übersteht, zeigt Disziplin und Durchhaltevermögen. Sie können ihren Nachwuchs hierbei unterstützen, indem sie mit ihm über Gründe für den Wechsel sprechen und behutsam zum Weitermachen ermuntern. Wenn das auch nicht fruchtet: Bitte keinen Druck ausüben“, rät Renate Zimmer; dafür sei Sport als Spaß- und Laune-Bringer zu wertvoll. Wenn ein Kind aber den Sportmuffel gibt? Dann gelte es, nach den Gründen für die Ablehnung zu suchen, so die Expertin: Liegt es möglicherweise daran, dass keine Freunde mitmachen? Oder am Unterricht des Übungsleiters? Gespräche mit Kind und Trainer können in diesem Fall weiterhelfen. Und natürlich sind Eltern als Vorbilder gefragt: Stecken Sie Ihr Kind mit Ihrer eigenen Bewegungsfreude an und gehen Sie mit ihm Rad, Roller oder Rollschuh fahren. Werfen Sie sich Bälle zu, spielen Sie Softball, schlagen sie Purzelbäume auf der Wiese. Erfinden Sie einfach selbst Spiele! Diese Bewegungsarten sind genauso wertvoll wie Vereinssport.