Pubertät bei Mädchen

Nicht nur die Brust wächst in der Pubertät, auch die Launen nehmen zu. Welche Veränderungen sich  im Körper und im Kopf pubertierender Mädchen abspielen, erfahren Sie hier.


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Durch die Hormone Östrogen und Gestagen werden im weiblichen Körper verschiedene Entwicklungen in Gang gesetzt. Das sind die körperlichen Veränderungen im Alter zwischen 9 und 14 Jahren. 


Körperliche Veränderungen bei Mädchen in der Pubertät
  • Beginnendes Brustwachstum
  • Zunahme der Behaarung unter den Achseln, im Schambereich und an den Beinen
  • Figur wird weiblicher: das Becken verbreitert sich, Taille und Hüfte formen sich heraus
  • Der Babyspeck im Gesicht nimmt ab, dafür wird Fettgewebe an Brust, Hüfte, Po und Schenkeln gebildet
  • Unreine Haut (Vergrößerte Poren, Mitesser, Pickel) durch erhöhte Talgproduktion
  • Verstärkte Schweißproduktion
  • Die Scheide beginnt mit den äußeren Schamlippen zu wachsen, die Scheidenwand wird dicker
  • Gebärmutter und Eierstöcke wachsen, die Eizellreifung in den Eierstöcken beginnt
  • Als Folge der Eizellreifung tritt die erste Regelblutung auf. Diese Entwicklung kann sich auch durch den sogenannten Weißfluss ankündigen.

Und was geht im Kopf ab?


Die körperlichen Umwälzungen machen sich auch seelisch bemerkbar, müssen aber nicht gleichzeitig stattfinden. Oft ist der Körper schon auf halbem Weg zur Frau, während der Kopf noch Kind sein will. Kein Wunder also, dass bei Mädchen oft Stimmungsschwankungen, Gemotze und Zickigkeit an der Tagesordnung sind. So zeigt sich die Pubertät in der Psyche und im (Sozial-) Verhalten:

Psychische Veränderungen bei Mädchen in der Pubertät
  • Verstärktes Schamgefühl (Abschließen der Badezimmertür)
  • Selbstzweifel, Launenhaftigkeit, verringertes Selbstwertgefühl
  • Verletzlichkeit und überhöhte Sensibilität
  • Geheimnisse vor Eltern
  • Suche nach Identität und Vorbildern (Aufbau eines Starkults, Schwärmereien)
  • Emotionaler Rückzug und ständige Provokationen
  • Kritische Distanz zur Erwachsenenwelt und zu den Eltern
  • Extreme Wutausbrüche und verklemmte Schüchternheit
  • Überzogenes Experimentieren mit Rollenmustern (Schrilles Schminken, kurze Röcke, enge Hosen, hohe Schuhe)
  • Veränderung in der Geschlechterbeziehung


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