Was Eltern tun können, damit Kinder Lust auf Schule bekommen


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Was Eltern tun können, damit Kinder Lust auf Schule bekommen

Auch Eltern können einiges dazu beitragen, damit ihr Kind dem Tag seiner
Einschulung mit Freude entgegenblickt:
  • Eigene Erfahrungen schildern: Wenn Sie sich gerne an Ihren eigenen Schulstart erinnern, erzählen Sie Ihrem Kind, was Ihnen in besonders guter Erinnerung geblieben ist, z. B. die freundliche Lehrerin, die bunte Schultüte, das Lesenlernen etc.
Sollten Sie weniger gute Erinnerungen haben, weil Sie damals ängstlich waren oder eine strenge oder verständnislose Lehrerin hatten, beunruhigen Sie Ihr Kind mit solchen Erzählungen nicht unnötig. Im Gegenteil: Heben Sie die positiven Erfahrungen hervor und versuchen Sie, negative Gefühle zu kontrollieren.
  • Elternabende besuchen: Schon lange vor dem ersten Schultag lädt die Grundschule alle Eltern zu Informationsabenden und zum Kennenlernen des Schulgebäudes, der Lehrer und anderer Eltern ein. Dabei erfahren Mütter und Väter vieles über die Besonderheiten der Schule, ihre Organisation, die Form des Erstunterrichts, die Schulfächer und Lehrmethoden, besondere Angebote und Fördermaßnahmen sowie die Möglichkeiten, sich als Eltern am Schulleben zu beteiligen. Nutzen Sie diese Gelegenheiten, um möglichst viele Informationen über die Schule zu sammeln. Je mehr Sie wissen, desto weniger fallen die mit der Einschulung verbundenen Unsicherheiten ins Gewicht.
  • Kein Stress: Vermeiden Sie unbedingt jeden Leistungsdruck und verbinden Sie mit dem Schulbeginn keine hohen Erwartungen! Dass jetzt „der Ernst des Lebens“ beginnt, ist eine Drohung, die Ihr Kind ängstigt und ihm die Freude am Lernen nimmt.
Verzichten Sie auch darauf, Ihrem Kind eine bestimmte Schullaufbahn vorzuzeichnen. „Schielen Sie nicht schon in der ersten Klasse auf das Abitur! Sie überfordern Ihr Kind, wenn Sie es von vornherein auf eine bestimmt Karriere festlegen und damit Lernblockaden und Verhaltensstörungen riskieren. Worauf es allein ankommt, ist, dass sich Ihr Kind an das schulische Lernen gewöhnt. Das ist auch der Grund dafür, dass es in der ersten Klasse noch keine Halbjahreszeugnisse gibt“, sagt der Erziehungswissenschaftler und Familie&Co- Experte Prof. Peter Struck.
  • Arbeitsplatz einrichten: Richten Sie gemeinsam mit Ihrem Kind den Arbeitsplatz ein - am besten im eigenen Zimmer. Dort kann es dann von Anfang an ungestört und konzentriert lernen und seine Hausaufgaben machen. Der Tisch sollte groß genug und aufgeräumt sein, um Ablenkung zu vermeiden. Außerdem sollten Schreibtisch und Stuhl der Körpergröße des Kindes angepasst werden können. Wichtig: Damit sich Ihr Kind in seiner Lernumgebung wohlfühlt, sollten Sie auf gemütliche Einrichtungsgegenstände wie Poster und Grünpflanzen nicht verzichten.
  • Schulweg üben: Erkunden Sie gemeinsam mit Ihrem Kind den sichersten Weg zur Schule. Das muss nicht immer der Kürzeste sein! Widmen Sie dabei Gefahrenstellen, zum Beispiel Bushaltestellen, Ampeln und Zebrastreifen, besondere Beachtung. „Trainieren Sie den Weg mehrmals und ermuntern Sie Ihr Kind, mit Schülern aus der Nachbarschaft eine Schulweggemeinschaft zu bilden“, rät Prof. Struck.
  • Familienfeier organisieren: Der Tag der Einschulung ist einer der schönsten und aufregendsten Tage im Leben eines Kindes. Eltern, Geschwister, Oma und Opa, die ganze Familie sowie Freunde und Bekannte nehmen Anteil an dem großen Ereignis. Dazu gehört natürlich ein festliches Frühstück, der gemeinsame Besuch der Einschulungsfeier - und die Schultüte! Am Nachmittag spielt die Familie zusammen oder unternimmt einen Ausflug. Der Abend klingt mit dem Packen des Ranzens aus. Und das nicht zu spät - schließlich ist am Morgen Schule!

Das Prunkstück: der Schulranzen Das absolute Highlight für jeden kleinen Abc-Schützen ist sein neuer Schulranzen. Dass er mehr als nur ein Transportbehälter für Schulsachen ist, liegt auf der Hand. Lesen Sie auf den nächsten beiden Seiten, worauf Sie beim Kauf des Tornisters achten müssen und wie er richtig gepackt und getragen wird.