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Ohne Sodbrennen durch die Schwangerschaft

Warum tritt Sodbrennen vor allem in der Schwangerschaft auf? Auf welche Lebensmittel sollte verzichtet werden? Was hilft gegen das ungute Gefühl? Ernährungsexpertin Marion Jetter hat sich Ihren Fragen gestellt und steht nun Rede und Antwort.


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Sodbrennen kann viele Ursachen haben. Den einen schlägt die zu üppige Mahlzeit auf den Magen, bei anderen führt Stress oder Kummer zu Sodbrennen. Jedoch begünstigen nicht nur diese Ursachen das unangenehme Gefühl. Vor allem werdende Mütter können durch diese Symptome im Laufe der Schwangerschaft zunehmend belastet werden.
Sie haben gefragt, wir haben die Antwort
Dipl. oec. troph. Marion Jetter ist nicht nur Ernährungswissenschaftlerin, sondern auch zweifache Mutter. Sie kennt sich aus mit Ernährungsfragen, -trends und Diätprogrammen in der Schwangerschaft und beantwortet alle Ihre Fragen rund um das Thema Sodbrennen.

Sodbrennen in der Schwangerschaft
  • 1 / 8
    Simone fragt: Warum hat man in der Schwangerschaft überhaupt Sodbrennen?

    Während einer Schwangerschaft verändert sich nicht nur Ihr Körper, sondern auch Ihr Hormonhaushalt. Sie haben sicherlich schon bemerkt, dass sich Ihr Körper insgesamt viel weicher und entspannter anfühlt? Grund dafür sind die Schwangerschaftshormone, die den Körper auf die Geburt vorbereiten. Dadurch wird gleichzeitig auch die innere Muskulatur entspannter – ebenso der Übergang zwischen Speiseröhre und Magen.

    So kann es häufig passieren, dass Magensäure nach oben aufsteigt. Dies wird durch ein schweres Essen ausgelöst oder auch, wenn Sie sich bücken oder lange liegen. Mit fortschreitender Schwangerschaft und wachsendem Babybauch steigt natürlich auch der Druck im Bauchraum. Dadurch wird Sodbrennen, bzw. saures Aufstoßen noch begünstigt.

  • 2 / 8
    Maria fragt: Welche Lebensmittel machen Sodbrennen, worauf sollte man also lieber verzichten?

    Es gibt bestimmte Lebensmittel, die wirken im Körper sauer und erhöhen die Säureproduktion im Magen. Dazu zählen beispielsweise saure Fruchtsäfte (v.a. Orangensaft), Cola aber auch Kaffee und Weißwein. Letzteren werden Sie während der Schwangerschaft ohnehin nicht trinken, ebenso den Kaffee sicherlich auch nur in Maßen, denn das Koffein schadet im Übermaß Ihrem Baby.

    Was das Essen angeht, sind es vor allem die sehr stark gewürzten, gesalzenen und scharfen Speisen, die den Rückfluss von Magensaft in die Speiseröhre begünstigen. Wer Probleme hat, sollte also Fast Food und Fertiggerichte meiden, denn sie sind in der Regel nicht nur sehr fettreich, sondern auch übermäßig gewürzt und (zur Konservierung) gesalzen. Ebenso schwer verdaulich ist geräuchertes bzw. gepökeltes Fleisch. Wurstwaren und auch Frittiertes wie Pommes Frites, Fischstäbchen oder Kartoffelchips sowie Eierspeisen und Süßigkeiten zählen zu den Lebensmitteln, welche die Säureproduktion im Magen anregen.

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    Tatjana fragt: Ist häufiges Sodbrennen gefährlich?

    Gelegentliches Sodbrennen ist unbedenklich. Tritt es jedoch regelmäßig, also mehrmals pro Woche auf, kann die Magensäure die Speiseröhre dauerhaft schädigen. Es kann zu einer Speiseröhrenentzündung kommen. Häufiges Sodbrennen sollte daher auf jeden Fall medizinisch abgeklärt und behandelt werden.

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    Silke fragt: Welche Hausmittel bei Sodbrennen gibt es?

    Um den Säureüberschuss im Körper zu neutralisieren, sollten Sie basische Wasser mit einem hohen Gehalt an Hydrogencarbonat, wie beispielsweise das Heilwasser Staatl. Fachingen STILL, trinken. Es wirkt basisch, gleicht Säuren besonders gut aus und wird auch von unserem Körper als interner Puffer genutzt. Das im Heilwasser enthaltene natürliche Hydrogencarbonat stellt also die Säure-Basen-Balance im Körper wieder her. Darüber hinaus liefern Heilwässer viele wertvolle Mineralstoffe wie Calcium und Magnesium. Gerade Magnesium ist in der Schwangerschaft besonders wichtig, wenn Sie - wie die meisten Frauen - unter nächtlichen Wadenkrämpfen leiden.

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    Katharina fragt: Was kann man essen, wenn man Sodbrennen hat?

    Wichtig ist, dass Sie möglichst mehrere kleinere Mahlzeiten über den Tag verteilt essen. Und dabei leicht verdauliche, basische Lebensmittel bevorzugen. Dazu zählen: mageres Fleisch oder Fisch, Kartoffeln, Reis und Gemüse. Gerade abends vor dem Schlafengehen ist das besonders wichtig. So verhindern Sie, dass Ihr Körper nachts (im Liegen) mit der Verdauung eines üppigen Abendessens zu kämpfen hat und die überschüssige Säure nach oben steigt.

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    Annika fragt: Wie fühlt sich Sodbrennen an?

    Rund 30 Prozent der Deutschen leiden gelegentlich unter Sodbrennen und beschreiben dies als brennenden Schmerz hinter dem Brustbein und klagen über saures Aufstoßen. Dies entsteht, wenn saurer Mageninhalt nach oben steigt und die Speiseröhre reizt. Wird zu viel Magensäure produziert oder ist die Schutzschicht des Magens zum Beispiel durch bestimmte Medikamente oder Stress beeinträchtigt, kann es zu säurebedingten Beschwerden wie Magendrücken oder Magenschmerzen kommen.

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    Johanna fragt: Was hilft schnell gegen Sodbrennen, ohne dem Baby zu schaden? (auch Medikamente)

    Wenn es in Speiseröhre und Magen brennt, ist schnelle Hilfe gefragt. Rezeptfreie Arzneimittel gegen Sodbrennen bewirken über unterschiedliche Wege eine Reduktion der Magensäure: Entweder über die Bindung der überschüssigen Säure direkt im Magen (Antazida, z.B. Maaloxan) oder über die Hemmung der Säureproduktion (z.B. Omeprazol). Welches Wirkprinzip im Einzelfall das richtige ist, hängt unter anderem davon ab, wie häufig die Beschwerden auftreten, wie lange sie bestehen und wie ausgeprägt sie sind. In jedem Fall rate ich Ihnen, dies mit Ihrer behandelnden Ärztin bzw. Ihrem Arzt abzusprechen. Grundsätzlich ist es besser, auf natürliche Hausmittel zu setzen. Dazu zählen:
    1.  Haferflocken oder ein Stück Weißbrot helfen, die Säure zu binden. Wenn es schnell gehen soll, können Sie auch ein bis zwei Esslöffel trockene Haferflocken gründlich kauen.
    2. Banane regt die Produktion von Schleim an und schützt so die Magenschleimhaut. Bis zu drei Bananen täglich sind in Ordnung. 
    3. Trinken Sie ein Glas Milch nach dem Essen oder genießen Sie einen Joghurt. Das schützt die Speiseröhre.
    4. Das langsame Kauen von einer gekochten Kartoffel oder einer rohen Karotte kann helfen, die Magensäure zu neutralisieren.
    5. Ein großes Glas Heilwasser, z.B. das Heilwasser Staatl. Fachingen STILL, neutralisiert dank reichlich Hydrogencarbonat die überschüssige Säure und bringt das Säure-Basen-Gleichgewicht wieder in Balance.

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    Melanie fragt: Macht es bei Sodbrennen einen Unterschied, ob ich Getränke mit oder ohne Kohlensäure trinke?

    Ja, macht es. Kohlensäurehaltige Getränke führen zu Luftaufstoßen und füllen den Magen. Dies übt Druck auf den Verschlussmechanismus aus und kann ihn damit zusätzlich belasten. Bei jedem Luftaufstoßen kommt es zur Öffnung des Schließmuskels und begünstigt somit einen Rückfluss von Magensaft. Aus diesem Grund empfehle ich Ihnen, stilles Wasser ohne Kohlensäure zu bevorzugen. Mit dem Schluckakt kann aufgestoßener Magensaft in den Magen zurücktransportiert werden. Außerdem wird damit die Magensäure verdünnt und ihre schädigende Wirkung vermindert.



5 Tipps für ein Plus an Wohlbefinden
Laut unserer Expertin empfiehlt es sich besonders auf sauer und stark gewürzte, salzige oder scharfe Lebensmittel zu verzichten. Doch auch diese 5 Tipps sorgen für ein Plus an Wohlbefinden während der spannenden neun Monate der Schwangerschaft.

1.
Ruhen Sie sich aus!
Viele Schwangere fühlen sich vor allem zu Beginn der Schwangerschaft häufig müde und erschöpft. Das ist kein Grund zur Sorge! Denn: Der Körper muss sich erst an die Umstellung gewöhnen. Gönnen Sie sich also unbedingt ausreichend Ruhe und vermeiden Sie größere Anstrengungen.

2. Achten Sie auf Ihre Ernährung!
Früher bekamen Schwangere häufig das „Essen für 2“ mit auf den Weg. Dieser Rat ist mittlerweile überholt. Vielmehr gilt die Devise „doppelt so gut, statt doppelt so viel“. Auf dem Speiseplan sollten daher hochwertige und vitaminreiche Lebensmittel wie frisches Obst und Gemüse, aber auch gute Eiweißquellen wie Milch, nahrhaftes Fleisch, Fisch und Getreideprodukte stehen.

3. Treiben Sie Sport!
Sport tut nicht nur dem Geist, sondern vor allem dem Körper gut – und damit auch der Entwicklung Ihres Ungeborenen. Durch körperliche Aktivitäten gelangt mehr Sauerstoff in Ihren und damit auch in den Kreislauf des Babys. Ideal sind sanfte Sportarten, wie Schwimmen, Walking und generell viel Bewegung an der frischen Luft.

4. Genießen Sie die Schwangerschaft!
Wie Studien belegen, können Ungeborene schon sehr früh die Gefühle Ihrer Mütter spüren. Je besser Ihr Wohlbefinden ist, desto geborgener wird sich auch Ihr Baby fühlen. Es gilt also: Geht es der Mutter gut, geht es auch dem Baby gut.

5. Trinken Sie ausreichend!


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Schwangere lagern häufig Flüssigkeit im Bindegewebe ein. Davon profitiert das Hautbild und die werdenden Mütter glänzen durch den sogenannten „Schwangerschafts-Glow“. Leider entstehen durch die Wassereinlagerungen oft aber auch Schwangerschaftsstreifen. Eincremen und Zupfmassagen helfen, den Streifen vorzubeugen. Und auch das tägliche Trinken von hoch mineralisiertem Heil- und Mineralwasser, wie beispielsweise
Staatl. Fachingen STILL, hilft die Spannkraft der Haut zu erhalten.

Das Heilwasser von Staatl. Fachingen eignet sich besonders gut zur Nahrungsergänzung während der Schwangerschaft. Es enthält nicht nur ausgesprochen viele wertvolle Mineralstoffe wie beispielsweise Calcium und Magnesium, sondern sorgt dank seines hohen Hydrogencarbonat-Gehalts auch für eine optimale Säure-Basen-Balance. Staatl. Fachingen hat also nicht nur einen positiven Effekt auf die Haut, sondern Sie sagen damit auch lästigen Begleiterscheinungen wie Sodbrennen den Kampf an.