Schlafen in der Schwangerschaft: die besten Tipps gegen Schlafstörungen

Wie wichtig ein entspannter Schlaf ist, merkt man erst dann, wenn man auf ihn verzichten muss. Vor allem Schwangere haben damit oft Probleme. Wir haben ein paar Tipps.


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Schwangere Frau im Bett: erholsam schlafen in der Schwangerschaft


© Thinkstock
Viel Ruhe, Entspannung und ein paar extra Stunden Schlaf. Während der Schwangerschaft wird das oft empfohlen. Doch für viele Frauen ist das nicht so einfach zu befolgen. Beim Einschlafen drehen sich die Gedanken nur um das Baby und der Kopf will einfach nicht zur Ruhe kommen. Oder aber der dicke Babybauch lässt Sie keine bequeme Schlafposition finden. Es gibt viele Probleme, die Schwangere in der Nacht wach halten.

Sind alle Schlafpositionen in der Schwangerschaft erlaubt?


Grundsätzlich gilt: solange es bequem ist, können Sie auch schwanger auf dem Bauch, dem Rücken oder der Seite schlafen. Je nachdem, wie schnell der Babybauch an Umfang zulegt, wird die Bauchlage natürlich irgendwann unangenehm - dann sollten zur Rücken- oder Seitenlage übergehen. Aber: Auch an der Rückenlage werden Sie nicht bis zum Ende der Schwangerschaft durchhalten können, denn das Gewicht des Bauches drückt auf die großen Gefäße wie die untere Hohlvene und die inneren Organe.

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Der Babybauch wird Daniela jetzt langsam hinderlich. Bücken, Rasieren, Schnürsenkel binden, im Bett drehen - all das wird zur wahren Challenge.


Um Ihren Körper zu entlasten und dadurch besser zur Ruhe zu kommen, sollten Sie sich angewöhnen, auf der linken Seite zu schlafen. In dieser Position wird auch der Druck von der unteren Hohlvene genommen. Sie gehört zu den wichtigsten Venen im Körper und transportiert das Blut vom unteren Teil des Körpers bis zum Herzen. Außerdem unterstützt sie die Nieren dabei, Schadstoffe aus dem Körper zu filtern. Für Sie bedeutet das: keine dicken Beine mehr am Morgen. Vor allem für Bauch- und Rückenschläfer lohnt es sich also, sich die neue Schlafposition früh anzugewöhnen.

Hebammentipps für einen besseren Schlaf
  • 1 / 10
    Richtig Essen

    Versuchen Sie am Abend nichts Fettes zu essen. Das hält den Magen nur unnötig auf Trab und macht es Ihnen unnötig schwer, einzuschlafen. Eine leichte Mahlzeit etwa zwei Stunden bevor Sie sich schlafen legen, ist ideal.

  • 2 / 10
    Richtig Trinken

    In der Schwangerschaft ist es zwar wichtig viel zu trinken, allerdings hält Sie eine volle Blase wach. Spätabends sollten Sie also nur noch wenig trinken. Achten Sie deshalb vor allem darauf, tagsüber regelmäßig und genügend zu trinken.

  • 3 / 10
    Sport macht müde

    Wer seinen Körper tagsüber auf Touren bringt, hat weniger Probleme beim Einschlafen. Machen Sie also regelmäßig Sport oder gehen öfter Spazieren. Allerdings sollten Sie Ihrem Körper genügend Zeit haben, wieder herunterzufahren: mindestens zwei Stunden.

  • 4 / 10
    Ab in die Wanne

    Wer Entspannung dem Sport vorzieht, der kann sich ein warmes Wannenband am Abend gönnen. Das entspannt zusätzlich: geben Sie Kräuterextrakte wie Lavendel oder Melisse in das Wasser. Auch der Duft von Geranie, Mandarine und Rose hat eine beruhigende Wirkung.

  • 5 / 10
    Gemeinsam Abschalten

    Lassen Sie sich von ihrem Partner verwöhnen. Nehmen Sie sich Zeit, gemeinsam zu entspannen und sich zu spüren: beispielsweise mit einer Fuß- oder Rücken-Massage. Ätherische Öle aus Lavendel oder Mandarine sorgen für extra Entspannung.

  • 6 / 10
    Kleine Helfer

    Tee aus Baldrian und Passionsblüten sind auch in der Schwangerschaft unbedenklich. Er wirkt entspannen und vor allem schlaffördernd. Wenn das Kopfkino wieder Spätvorstellung hat und Sie gar nicht zur Ruhe kommen, können auch Bachblüten im Notfall helfen.

  • 7 / 10
    Kalte Füße

    Oft sind kalte Füße der Grund, dass man nicht einschlafen kann. Packen Sie sie in warme Wollsocken oder nehmen Sie eine Wärmflasche mit ins Bett. Sie können sich aber auch ein warmes Fußbad vor dem Schlafengehen gönnen.

  • 8 / 10
    Das Schlafzimmer

    Die richtige Temperatur im Schlafzimmer ist für das Einschlafen wichtig: weder zu heiß noch zu kalt. 16 bis 18 Grad sind zum Schlafen auch während der Schwangerschaft ideal. Sie frieren leicht? Dann besser eine zweite Decke holen als die Heizung aufdrehen.

  • 9 / 10
    Rollläden zu

    Nur in der Dunkelheit bildet der Körper das Hormon Melantonin. Es steuert den Tag-Nacht-Rhythmus und lässt Sie eher müde werden. Wird es in Ihrer Umgebung hell, baut der Körper das Hormon ab - und Sie bleiben wach. Also Rollläden zu!

  • 10 / 10
    Und noch mehr Tipps für einen gesunden Schlaf

    10 weitere Tipps und Facts vom Einschlafen bis zum Wachwerden finden Sie in dieser Infografik. Oder haben Sie gewusst, dass Weintrauben beim Einschlafen helfen sollen?


Ein Stillkissen oder viele kleine Sofakissen helfen außerdem dabei, trotz dickem Bauch eine angenehme Seiten-Schlaflage zu finden. Verteilen Sie die Kissen zwischen Ihren Beinen, unter Ihrem Bauch und hinter Ihrem Rücken. Das nimmt den Druck von den Muskeln rund um Hüfte und Becken.

Die schlechte Nachricht: In den letzten Wochen vor der Geburt hat ein Großteil der Schwangeren Schlafprobleme, die sich auch nicht mehr mehr mit kleinen Kniffen ausgleichen lassen. Jetzt hilft nur noch die Devise: Durchhalten, es dauert nicht mehr lang! Legen Sie tagsüber kurze Pausen ein, kurzes Nickerchen (etwa 20 Minuten) wirkt manchmal Wunder.

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Kommentare
  • ms08955

    Hallo

    ich habe heute ein tolles Video bei YouTube gefunden,welches mir wirklich half gut zu schlafen.

    https://www.youtube.com/watch?v=lhBmGEPIgyI

    Vielleicht hilft es noch anderen Schwangern, die ebenfalls Schlafprobleme haben, denn nicht nur körperlich sollte man vorsorgen, sondern auch psychisch.

    Moni

  • Kassy

    Schlafen war bei meiner Schwangerschaft ab der 20 Woche ein Horror. Die Lösung war eigentlich relativ simple, eine neue Matratze musste her. Ich habe mir so eine Kaltschaummatratze organisiert: http://www.matratzen-selecta.at/Matratzen/Kaltschaummatratzen/
    Das machte meine Situation wesentlich erträglicher, und bei meiner zweiten SS hatte ich fast keine Probleme mehr. Nur sind so Matratzen etwas kostspielieger.
    lg